Ein Sommerabend am Gartenbaum

Das Sonnenlicht noch hell und warm,
Umgebung still und wolkenarm,
es weht kein Wind.
 
Doch dort am Baum,
man sieht es kaum,
hinzugesellt sich mit entzücken,
so schimmernd schön im Lichterglanz,
ein Schwarm von vielen Mücken.
 
Sie tanzen hin, sie tanzen her
und weil nicht schwer,
geht es mal rauf und auch mal runter.
 
Im Fliegen tanzen, das macht munter!
 
Die Mücklein haben ihren Spaß
man hört´s an ihrem surren
weil auch das Wetter heut nicht nass,
vernimmt man auch kein murren
 
Doch aufgepasst:
 
Von weitem naht mit Flügelschlag,
das was die Mücke gar nicht mag!
 
Besuch!
 
im Federkleid zum Abendbrot
die Meise angeflogen kommt,
wie immer:  Ohne Gabel!
 
Die braucht sie nicht,
dafür am Kopf sie hat,
ein Werkzeug namens Schnabel!
 
Oh weh,  oh weh…
 
Die Mücken ahnen was passiert,
wenn erst´ die Meise hier „pausiert“.
 
Nun auf dem Ast
sie Platz einnimmt,
und ihre Stimme gleich erklingt
 
So tat sie es auch gestern…
ruft rasch herbei so wie gehabt
die Brüder nebst den Schwestern
 
Sie ruft zu Tisch,
mit tirili und tirila
wonach manch´ Mücklein nicht mehr da,
nahm Teil an dieser Vesper.
 
Drum, immer wenn die Sonne rot,
find´s Vöglein hier sein Abendbrot.

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