Alexander Block

Ihr Lied

Den ich liebe beabsichtige ich nicht in Ketten zu schlagen. Er kann getrost mir oder dem Wind anvertraun. Vorausgesetzt er hat begriffen daß ich ihn liebe. Es empfiehlt sich so zu befinden daß man die Sterne sieht. Die Hand kann das Schwert fallen lassen und frei sein. Man muß Herr über das nutzlose Zittern werden. …

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Ich spüre Dich

Ich spüre Dich. Vergeblich wandert Jahr um Jahr Vorbei, und immer ahn ich als Erscheinung Dich. Der Horizont flammt auf, wird unerträglich klar, Mich sehnend, liebend, schweigend warte ich. Der Horizont flammt auf und kündet Dein Erscheinen, Doch mir wird angst: Du änderst Dein Gesicht. Ich kann in mir nicht den Verdacht verneinen, Du trügest …

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Dort ist des Himmels lichter Rand

Dort ist des Himmels lichter Rand.        Die Wolken zogen, Dort ist der wilden Gänse Band        Vorbeigeflogen. Frei bin ich und die Weite spricht        So unvergeßlich Unfaßbar. Ich verstehe nicht        Was unermeßlich. Dort ist der Herbst. Er fliegt und malt        In dunklen Tönen. Dort lichtet sich der alte Wald.        Die Äxte dröhnen.