Spuren im Sand

Soweit die Füße tragen im warmen Sand und kühlen Nass
immer weiter, entlang am azurblauen Pass.
Die Haare durchtränkt mit goldenem Staub und salziger Gischt,
das Tosen der Wellen mit Möwengesang vermischt.

Ein mühsames Schreiten, ein langsamer Gang,
gegen Wind gebeugt im steten Vorwärtsdrang.
Das Meer öffnet sich plötzlich – die Naturgewalt –
auf Wellenrücken reitet eine weiße Gestalt.

Sie entspringt dem Wasser und geht ans Land,
wie eine Meeresgöttin setzt sie ihren Fuß an Strand.
Zwei Spuren im Sand, zwei Zeugen, doch nein, es sind plötzlich vier,
Es ist nicht mehr Ich, es sind einfach Wir.

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