Charles Baudelaire

Rêve parisien

De ce terrible paysage, Tel que jamais mortel n’en vit, Ce matin encore l’image, Vague et lointaine, me ravit. Le sommeil est plein de miracles! Par un caprice singulier J’avais banni de ces spectacles Le végétal irrégulier, Et, peintre fier de mon génie, Je savourais dans mon tableau L’enivrante monotonie Du métal, du marbre et …

Rêve parisien Weiterlesen »

Die Eulen

Unter des Tanns schattendem Dach Sitzen in Reihn Eulen gebannt, Gottheiten gleich fremd diesem Land, Glühenden Augs. Sie denken nach. Bleiben in Ruh, regen sich nicht Bis zur herzzehrenden Zeit, Da in des Lichts Todeinsamkeit Herrscherlich ein Dämmerung bricht. So lehren die Weisen den Schluß, Daß er allhier fernhalten muß Drängende Gier, jähe Bewegung. Immer …

Die Eulen Weiterlesen »

Der Albatros

Zuweilen fängt das Schiffsvolk, aufgelegt zum Spiele, die Vögel, deren Flug die Meere überspannt; gleichmütige Gefährten, folgen sie dem Kiele, er gleitet, über bittren Abgrund hingesandt. Kaum sind die Könige der Bläue zu den Planken erniedrigt, lassen sie, von Ungeschick bedrängt und Scham, die weißen Schwingen kläglich an den Flanken hinschleifen, wie ein Ruder schlaff …

Der Albatros Weiterlesen »