Stille Quellen

Flieht auch der Jugend Glanz dahin, Schau nicht die Welt mit irdschem Sinn, Folg nicht der wetterwendschen Zeit! Vor Überraschung bleib gefeit: Steh, wo die Nachwelt stehen wird, Steh, wo das Altertum einst stand; Trink aus dem Urborn unbeirrt, In stille Quellen tauch die hand. Sei weise, weise, unverwandt.