Sommergedichte

  • 37,7%
    Wie oft spielt der Verstand der Emotion Flöte, wiegt sie ein, dämpft sie, als wären sie große Kobras. Und sie lösen sich auf, es fällt Regen, sie rollen sich zusammen und tun niemandem etwas. So ist es wohl richtig,… 37,7% weiterlesen
  • Deutschland
    Schwarz, so wie der Hintergrund der Sterne in der Nacht; Rot, so wie das stolze Blut uns liebend glücklich macht; Gold, so wie des Reichtums Glanz uns machte einst bekannt; die Farben sind, die für uns stehen, für unser… Deutschland weiterlesen
  • Sommerblüher auf einer Ruderalstelle
    Wo Schotter liegt und alte Wege vom langen Regen ausgebleicht, beginnt nicht Leere, sondern Wildnis, die still durch jede Fuge steigt. Der Natternkopf hebt blaue Flammen, der Mohn trägt roten Widerstand, und zwischen Disteln, Staub und Steinen behauptet Sommer… Sommerblüher auf einer Ruderalstelle weiterlesen
  • Die Bergbauernwiese
    Die Bergbauernwiese prahlt nicht. Sie lebt vom langsamen Sommer und vom schweren Atem der Hänge. Zwischen Arnika und Enzian steht das Gras nicht fett und herrisch, sondern licht, durchlässig, offen für Margerite, Thymian und Klee. Hier wächst Vielfalt nicht… Die Bergbauernwiese weiterlesen
  • Der Wald
    Wälder bewegen sich fast nicht. Sie blinzeln nicht, heben nicht die Stimme und zerfallen nicht in tausende Geräusche der Stadt. Sie sind nicht grell, doch ihre Farben bleiben für immer im Gedächtnis. Ihnen genügt wenig, um Aufmerksamkeit zu erregen.… Der Wald weiterlesen
  • Maiensommermorgen
    Die Sonne scheint, der Himmel ist blau, Blühende Rosen, wohin ich schau. Hof und Dorf sind beruhigend und still – Nirgends ich jetzt lieber leben will. Baumelnde Füße, die Seele tankt auf, Ein Werden und Wirken im Lebenslauf, Der… Maiensommermorgen weiterlesen
  • Die Kette
    Es ist seltsam, welche Kleinigkeiten aus all dem die Erinnerung auswählt — seltsam oder schmerzhaft, wenn man sie auslöschen oder vergessen möchte. Es ist nie etwas Perfektes und nie etwas Abgeschlossenes — eher etwas Übergängliches, Vorüberfliegendes, „nicht ganz glattgebügelt“,… Die Kette weiterlesen
  • XS der Emotionen
    Die wahre Vorbereitung auf den Sommer oder das Meer passiert weder im Kleiderschrank noch im Fitnessstudio, sondern im Inneren des Nervensystems. Warum spricht niemand zuerst darüber — den eigenen Zustand vor dem Sommer in Ordnung zu bringen und dieses… XS der Emotionen weiterlesen
  • Nordsommermonate
    An den langen, hellen und warmen Junitagen des Frühsommers, der Hochzeit der Erdbeerernte und der Blumenblüte, vernimmt man Insekten auf den bunten Wiesen, Vögel am Himmel, Kaulquappen und Jungfische in Bächen und die Lebensgüte. Die Wetter-Singularität Schafskälte und der… Nordsommermonate weiterlesen
  • Die Kette
    Es ist seltsam, welche Kleinigkeiten aus all dem die Erinnerung auswählt — seltsam oder schmerzhaft, wenn man sie auslöschen oder vergessen möchte. Es ist nie etwas Perfektes und nie etwas Abgeschlossenes — eher etwas Übergängliches, Vorüberfliegendes, „nicht ganz glattgebügelt“,… Die Kette weiterlesen
  • XS der Emotionen
    XS der Emotionen Die wahre Vorbereitung auf den Sommer oder das Meer passiert weder im Kleiderschrank noch im Fitnessstudio, sondern im Inneren des Nervensystems. Warum spricht niemand zuerst darüber — den eigenen Zustand vor dem Sommer in Ordnung zu… XS der Emotionen weiterlesen
  • Wiedersehen
    Damals, als wir uns geseh’n, waren die Tage wunderschön. Zurückzukehren versprachst du mir. Kommst du? Am selben Ort ich heute steh‘, mich frage, ob ich dich bald seh‘. Kommst du? Erinnerungen werden wach: der Baum, die Bank, der kleine… Wiedersehen weiterlesen
  • Katerchen und Meise
    Durch das Gitter schaust du leise und beobachtest die Meise. Fröhlich fliegt sie her und hin; sie zu fangen, ist dein Sinn. Katerchen, du schlimmer Wicht, kleine Vögel fängt man nicht! Schau, du hast dein Futter hier, lass in… Katerchen und Meise weiterlesen
  • Im Leben zurück
    Zweifel, Ängste, schlechte Tage, die Chancen liegen auf der Waage. Wird das Schlimme schwerer wiegen? Oder wirst du es besiegen? Hoffen, bangen lange Zeit, Hospital statt Sommerkleid. Alles wird für dich getan. Fängt dein Leben nochmal an? Dein Lachen… Im Leben zurück weiterlesen
  • Unter Gottes Himmelskleid
    Sommerkleid im Frühjahrsrock, was sich zeiget, muss sich weisen; im Beginn, im ersten Takt, lernt das Wachsen sich zu preisen. Wo die Hoffnung eingebettet still im jungen Werden liegt, zeigt sich, was von Gott gerettet, wenn das Licht die… Unter Gottes Himmelskleid weiterlesen
  • Abendruh
    Lass des Tages Werk nun warten bis die Sonne wieder scheint; aber vorher ist der Garten mit des Mondes Licht vereint. Ausgetrunken ist die Kanne Tee, er hat mir gut getan. Nur noch in die Badewanne, aufgegreht der Wasserhahn.… Abendruh weiterlesen
  • Elfenwald und holde Strahlen
    Elfenwald und holde Strahlen künden leis von alten Sagen; wenn der Mensch zu sich gekommen, lernt er still die Welt zu tragen. Durch das Grün in lichten Hallen weht ein Hauch vergangner Zeit; und was fern schien, klingt in… Elfenwald und holde Strahlen weiterlesen
  • Kinder Sommergedicht
    Funken fliegen durch die Luft, streck deine Hände, schnupper Duft. Sommerlieder klingen hell, mein Herz hüpft froh, mein Herz hüpft schnell. Hoch erheben wir nun Kopf und Hand, Freude kommt ins ganze Land. Ärger, Kummer, werden klein, unser Tag… Kinder Sommergedicht weiterlesen
  • Am See
    Wie schön ist’s die Wellen zu sehen, Sie kommen langsam heran Ganz bis ans Ufer sie gehen, Und zieh’n mich in ihren Bann. Wie schön ist’s die Wellen zu hören, Sie überschlagen sich am Sand Des Ufers und sie… Am See weiterlesen
  • Mittagsschlaf am Meer
    So viele satte Salzkristalle schmeck‘ ich schmunzelnd auf den Lippen. Fühl‘ mich wie eine Steinkoralle, sanft schlummernd unter Meeresklippen. Lass‘ mich vom großen Meer betören, wieg‘ mich zu Wellenwasserchören. Samtweicher Sand schmiegt sich an mich und Sonnenstrahlen streicheln mich.… Mittagsschlaf am Meer weiterlesen
  • Milky Way im Dunkelpark
    Wer lässt nicht gern die Seele baumeln Und entflieht dem Alltagsstress? Sich mal gründlich zu verkrümeln, Das ist Camping at its best! Nur im Zelt und ohne Hetze Wird Natur ganz pur genossen – Denn dort sind die schönsten… Milky Way im Dunkelpark weiterlesen
  • Libellchen in der Eifel
    In der Eifel steht ein Häuschen Mit ´nem klitzekleinen Teich. In dem Garten leben Mäuschen – Doch der Teich ist Libellchens Reich! Magisch ist die Dragon Fly, Legt an jedes Blatt ein Ei. Daraus eine Larve schlüpft, Die dann… Libellchen in der Eifel weiterlesen
  • Morgenstimmung im neuen Heim
    Ein Neues Heim ist wie Musik – Akkorde klingen durch die Räume – Sechsachteltakt mit Edvard Grieg, Ihr tanzt übers Parkett der Träume! „Morgenstimmung“ überall – Es naht der Sonne erster Strahl, Die Amsel stimmt ins Lied mit ein… Morgenstimmung im neuen Heim weiterlesen
  • Die besinnliche Veilchenblume
    Die sanfte Blume von Veilchen ist Zierlichkeit der Veilchenblüte im Mondenschein doch passiert eine kleine Ewigkeit In einer zauberischen Waldeinsamkeit das Veilchen ist zwar klein aber wunderbar und fein so besinnlich war die letzte Nacht als ein Haintraum erwacht… Die besinnliche Veilchenblume weiterlesen
  • Gedicht für Leute die Gedichte hassen !
    Liebe Leute lest dies nicht! Dies ist nämlich ein Gedicht! Lasst auf diesen, fiesen Zeilen doch nicht euren Blick verweilen! Hört hinaus in die Natur. Gibt es solchen Unsinn dort? Ach woher denn, keine Spur. Dort herrscht nur das… Gedicht für Leute die Gedichte hassen ! weiterlesen