- Der VirusEs ist ein Virus ausgebrochen, auf dem PC sitzt der seit Wochen. Heiße Wickel haben nix gebracht, die Funken flogen, und es war Nacht. Seitdem hat er verkohlt gerochen!
- HeuernteEin Bauer aus Kunreuth, der hat sich sehr gefreut. Das Heu war in der Tenne, der Hahn saß auf der Henne, die Magd, die kommt noch heut´!
- Der Sommer geht leiseWenn der Sommer gehet leis, und die Feldfrucht wird zur Speis, wenn die Ähre, gold und schwer, nicht mehr rauscht wie jüngst vorher, wenn der Apfel Röte trägt, und der Wind die Zweige regt, wenn am Morgen kühler Tau… Weiterlesen: Der Sommer geht leise
- Wenn der Herbst die Nächte zähltDer Herbst zeigt seine Nächte schon, doch noch trägt Sommer seine Krone; im Abendrot steht still der Mohn, als hielte Licht die Zeit zum Lohne. Die Rotbuche bewahrt ihr Grün, doch erste Blätter werden müde; am Feldrand lässt der… Weiterlesen: Wenn der Herbst die Nächte zählt
- Schuldig22. Juli 26 · Mittwoch · 22:47 Uhr Mit kreisenden Gedanken liege ich hier. hier in meinem zu großen Bett. Zu zweit hätten wir hier perfekt hineingepasst. Allein fühlt es sich kalt und riesig an, so als wäre ich… Weiterlesen: Schuldig
- Vier gehen durch den AugustDer August lag auf Feld und Rain, noch warm vom langen Sonnenschein; doch morgens hing im Wiesengrund schon Tau wie eine stille Kund. Da ging der erste langsam hin, als trüge jeder Schritt schon Sinn. Er sah das Korn,… Weiterlesen: Vier gehen durch den August
- Landregen im AugustSeit Tagen stand die Luft wie Blei, der August brannte Feld und Rain; der Himmel blieb von Wolken frei, und Staub lag grau auf Weg und Stein. Dann kam bei Nacht der Landregen, kein Donner fuhr ihm laut voraus;… Weiterlesen: Landregen im August
- Der Segen des AugustregensWelch ein Segen bringt der Regen auf den ausgedörrten Grund! Still fällt er auf Feld und Wegen, und die Erde atmet rund. Wo noch gestern Halme knisterten, hart und spröde stand der Rain, hörst du heute Tropfen flüstern, tief… Weiterlesen: Der Segen des Augustregens
- AugustregenWelch ein Segen bringt der Regen auf das ausgedörrte Land; still zieht er auf Feld und Wegen wie eine kühle, milde Hand. Die Erde trinkt mit dunklen Poren, der Staub verliert sein graues Kleid; was müd und matt schien… Weiterlesen: Augustregen
- AugustliedDer August geht durch Wald und Feld, mit Gold im Haar, mit Licht im Kleid; als wär die ganze müde Welt noch einmal schön für kurze Zeit. Die Brombeerhecke trägt so schwer, die Wespe taumelt süß berauscht; vom Hügel… Weiterlesen: Augustlied
- Wasser in der SaharaWie auch immer wir in Städte kommen – mit unterschiedlicher Stimmung, in verschiedenen Jahren, in unterschiedlichen Lebensphasen – manche von ihnen bleiben für uns genau gleich. Die Orte, die uns einmal berührt haben, gefallen uns weiterhin. Und diejenigen, die… Weiterlesen: Wasser in der Sahara
- AugustabendDer August liegt auf Feld und Rain, so satt, als müsst es ewig sein; das Korn ist schwer, die Luft ist lind, nur manchmal geht ein kühler Wind. Die Brombeerhecke, schwarz und voll, weiß längst, was bald geschehen soll;… Weiterlesen: Augustabend
- Es tropftRegen auf allen Stegen, ein Schauer von kurzer Dauer, Segensgrüße, und das in der Wüste, kleine Klänge an den Orgelpfeifen ohne jegliche Strenge, wir wollen nicht keifen, jeder Tropfen eine Silbe eine Tilde, wie der Hopfen für das gute… Weiterlesen: Es tropft
- Wasser in der SaharaWie auch immer wir in Städte kommen – mit unterschiedlicher Stimmung, in verschiedenen Jahren, in unterschiedlichen Lebensphasen – manche von ihnen bleiben für uns genau gleich. Die Orte, die uns einmal berührt haben, gefallen uns weiterhin. Und diejenigen, die… Weiterlesen: Wasser in der Sahara
- Die Sonne trägt schon Herbst im Herzen.Der August zieht ins reife Land, gekrönt vom Gold der Ährenfelder; die Sonne ruht am Waldesrand, ihr Licht durchglüht die stillen Wälder. Die Birne schwillt am schweren Ast, der Wiesensalbei steht in Flammen; die Erde trägt der Fülle Last… Weiterlesen: Die Sonne trägt schon Herbst im Herzen.
- Des Sommers KroneDer August zieht ins Land herein, des reifen Sommers Krone; auf Korn und Obst fällt goldner Schein der hohen, warmen Sonne. Die Ähren neigen schwer ihr Haupt, der Wind durchstreicht die Weiten; schwarz glänzt die Frucht im Brombeerlaub und… Weiterlesen: Des Sommers Krone
- AugustkroneDer August ziehet ein und bringt des Sommers Krone; sein goldner, warmer Schein ist die gereifte Sonne. Die Ähren, schwer und dicht, verneigen sich der Erde; im späten Mittagslicht wird Fülle zur Gebärde. Am Hag wird schwarz und schwer… Weiterlesen: Augustkrone
- HERLICEK – TSUNAMI IM FREIBADDie Sonne kocht wie Marmelad. Herlicek nutzt das Badewetter und weilt im noblen Stadionbad mit reichlich Jause, so ist’s netter. Er stopft sich rein das schwere Essen: Schweinsbraten, Grammeln und viel Brot. Nur auf Bewegung nicht vergessen! – die… Weiterlesen: HERLICEK – TSUNAMI IM FREIBAD
- WolkenWeißt du noch, als wir im weichen Gras lagen, die Sonne unser Gesicht wärmte und der Himmel unendlich schien? Wir schauten den Wolken hinterher, sahen Drachen, Schiffe und Gesichter, Burgen aus weißer Watte, die nur für uns existierten. Die… Weiterlesen: Wolken
- Sommerbericht aus Böhmen von 1866.Der Roggen stand schon gelb bei Königgrätz, die Mohnblüte brannte an den Wegen, und über Chlum lag jener blaue Himmel, der keinen Unterschied kennt zwischen Ernte und Vernichtung. Wir kamen im Morgengrauen. Der Tau hing noch am Wiesensalbei, die… Weiterlesen: Sommerbericht aus Böhmen von 1866.
- Der zwanzigste Juli.Der Sommer stand in schwerem Gold auf Feldern, Linden, Wegen; die Lerche stieg, der Himmel schwieg, als wollte er nichts bewegen. Das Korn war reif, die Luft war warm, die Städte lagen im Lichte; doch hinter Mauern, Eid und… Weiterlesen: Der zwanzigste Juli.
- Der BrotkrümelBrotkrusten werden niemals zur Gewohnheit. Es gibt zu wenige von ihnen. Doch die Vorfreude auf sie gleicht dem Duft von frisch gebackenem Brot. Vorfreude kennt keine Melancholie. Ich würde den Duft des Brotes gern länger einatmen, bevor ich davon… Weiterlesen: Der Brotkrümel
- Der BrotkrümelBrotkrusten werden niemals zur Gewohnheit. Es gibt zu wenige von ihnen. Doch die Vorfreude auf sie gleicht dem Duft von frisch gebackenem Brot. Vorfreude kennt keine Melancholie. Ich würde den Duft des Brotes gern länger einatmen, bevor ich davon… Weiterlesen: Der Brotkrümel
- WindDraußen weht er Hitze vertreibt er Gut tut er Sanft ist er und streichelt uns Das Schwüle vertreibt er Gut tut er Die Bäume bewegt er Rauschen bringt er hervor Gut tut er Gut tut er Heute und bei… Weiterlesen: Wind
- Ode an meinen VentilatorDie Sonne scheint und es ist heiß Denn Sommer ist’s, wie jeder weiß Doch was zu viel ist, ist zu viel Weil SO VIEL Grade niemand will! Am See die Touris matten Mutes Sie tun mit Eis sich etwas… Weiterlesen: Ode an meinen Ventilator