Kinderlachen hallt über Hecken und Wiesen Kleine Hände halten das Sacktuch hoch bis zum Kinn Fallen ist lustig Aufstehen ist einfach Und weiter, immer weiter Alles lacht Kinderlachen wird erwachsen Fallen Aufstehen Weiter, Weiter, Weiter Und höher Kinderlachen hallt… Weiterlesen: Sackhüpfen
Auf dem Markt, da gibt´s den Floh. Manche Kunden sind da froh. Daran will ich gar nicht denken, Flöhe lass ich mir nicht schenken, lieber einen Rum aus Stroh!
Meinem Bäuchlein kann ich trauen, bin gesund noch anzuschauen. Ich folge keinem Schönheitswahn, drum ess ich, was ich essen kann. Und ein Schnaps hilft beim Verdauen! Meinem Bierchen kann ich trauen, ganz tief in das Gläschen schauen. So fließt… Weiterlesen: Vertrauen
Meinen Freunden kann ich trauen, offen in die Augen schauen, auch die Wahrheit auszusprechen, ohne Freundschaft zu zerbrechen. Darauf Freunde, will ich bauen!
Die Sonne brennt im Zenit Mensch und Tier suchen Schatten Kaum ein Luftzug durch die Bäume zieht Und im Boden tiefe Risse klaffen Die Siedlung akkurat in Reih und Glied Individualität in Weiß und Anthrazit Jegliches Gewächs in Grenzen… Weiterlesen: Mittagsruhe an einem Sommerabend
Der Herbst schleicht auf ganz leisen Socken, noch tut er, als sei nichts geschehn. Dann hängen Regen in den Wolken, und erste Blätter müssen gehn. Der Wind beginnt, durchs Land zu sausen, die Abende werden kühl und klein. Wir… Weiterlesen: Der Herbst schleicht sich an.
Der Herbst steht vor der Tür, doch noch trägt Sommer seine Krone. Schon liegt der erste Tau im Gras, die Schatten wachsen, Früchte reifen. Das Korn wird Brot, die Frucht wird Speise, die Schwalben sammeln sich zur Reise. So… Weiterlesen: Der Herbst klopft an.
Gibt es körperlich Beschwerden, kann das nur noch besser werden. Stets Tag für Tag ein kleines Stück, kehrt die Gesundheit bald zurück. Hundert Jahr schaffst du auf Erden!
Toll ist die Gesundheitskasse, bei Gesundheit hilft die klasse. Dabei gibt es nichts zu tun, schön ist es auch aus zu ruhn, und das Geld strömt von der Masse!
Das Licht liegt weicher auf den Stoppelfeldern, der Rainfarn hält sein spätes Gelb ins Land; ein kühler Atem kommt aus dunklen Wäldern, und Tau beschlägt des Morgens Ackerrand. Die Ähren neigten längst die schweren Köpfe, der Mohn verlor sein… Weiterlesen: Wo der Sommer weiterlebt
Sei willkommen, lieber Gast, wenn Du etwas für uns hast. Sei recht nett, geh´ uns zur Hand, sonst verläuft das Fest im Sand. Gut bewirtet willst Du sein, drum kaufe schnell noch etwas ein. Nur beim Feinsten greife zu,… Weiterlesen: Herzlich Willkomen !
Ein Stand Up Paddler auf dem Meer, dem fiel das Paddeln ziemlich schwer. Laufend klatscht er in das Wasser, wie ein Pudel, ein ganz nasser. Da schwamm er ständig hinterher!
Ein Triathlet, aus dem Kreis Roth, erleidet allerhöchste Not. Schwimmen, Radeln, und auch Laufen. Im Wasser droht er abzusaufen, erreicht das Ziel beim Abendbrot!
Es ist ein Virus ausgebrochen, auf dem PC sitzt der seit Wochen. Heiße Wickel haben nix gebracht, die Funken flogen, und es war Nacht. Seitdem hat er verkohlt gerochen!
Wenn der Sommer gehet leis, und die Feldfrucht wird zur Speis, wenn die Ähre, gold und schwer, nicht mehr rauscht wie jüngst vorher, wenn der Apfel Röte trägt, und der Wind die Zweige regt, wenn am Morgen kühler Tau… Weiterlesen: Der Sommer geht leise
Der Herbst zeigt seine Nächte schon, doch noch trägt Sommer seine Krone; im Abendrot steht still der Mohn, als hielte Licht die Zeit zum Lohne. Die Rotbuche bewahrt ihr Grün, doch erste Blätter werden müde; am Feldrand lässt der… Weiterlesen: Wenn der Herbst die Nächte zählt
22. Juli 26 · Mittwoch · 22:47 Uhr Mit kreisenden Gedanken liege ich hier. hier in meinem zu großen Bett. Zu zweit hätten wir hier perfekt hineingepasst. Allein fühlt es sich kalt und riesig an, so als wäre ich… Weiterlesen: Schuldig
Der August lag auf Feld und Rain, noch warm vom langen Sonnenschein; doch morgens hing im Wiesengrund schon Tau wie eine stille Kund. Da ging der erste langsam hin, als trüge jeder Schritt schon Sinn. Er sah das Korn,… Weiterlesen: Vier gehen durch den August
Seit Tagen stand die Luft wie Blei, der August brannte Feld und Rain; der Himmel blieb von Wolken frei, und Staub lag grau auf Weg und Stein. Dann kam bei Nacht der Landregen, kein Donner fuhr ihm laut voraus;… Weiterlesen: Landregen im August
Welch ein Segen bringt der Regen auf den ausgedörrten Grund! Still fällt er auf Feld und Wegen, und die Erde atmet rund. Wo noch gestern Halme knisterten, hart und spröde stand der Rain, hörst du heute Tropfen flüstern, tief… Weiterlesen: Der Segen des Augustregens
Welch ein Segen bringt der Regen auf das ausgedörrte Land; still zieht er auf Feld und Wegen wie eine kühle, milde Hand. Die Erde trinkt mit dunklen Poren, der Staub verliert sein graues Kleid; was müd und matt schien… Weiterlesen: Augustregen