- Sommerbericht aus Böhmen von 1866.Der Roggen stand schon gelb bei Königgrätz, die Mohnblüte brannte an den Wegen, und über Chlum lag jener blaue Himmel, der keinen Unterschied kennt zwischen Ernte und Vernichtung. Wir kamen im Morgengrauen. Der Tau hing noch am Wiesensalbei, die… Sommerbericht aus Böhmen von 1866. weiterlesen
- Der zwanzigste Juli.Der Sommer stand in schwerem Gold auf Feldern, Linden, Wegen; die Lerche stieg, der Himmel schwieg, als wollte er nichts bewegen. Das Korn war reif, die Luft war warm, die Städte lagen im Lichte; doch hinter Mauern, Eid und… Der zwanzigste Juli. weiterlesen
- Der BrotkrümelBrotkrusten werden niemals zur Gewohnheit. Es gibt zu wenige von ihnen. Doch die Vorfreude auf sie gleicht dem Duft von frisch gebackenem Brot. Vorfreude kennt keine Melancholie. Ich würde den Duft des Brotes gern länger einatmen, bevor ich davon… Der Brotkrümel weiterlesen
- Der BrotkrümelBrotkrusten werden niemals zur Gewohnheit. Es gibt zu wenige von ihnen. Doch die Vorfreude auf sie gleicht dem Duft von frisch gebackenem Brot. Vorfreude kennt keine Melancholie. Ich würde den Duft des Brotes gern länger einatmen, bevor ich davon… Der Brotkrümel weiterlesen
- WindDraußen weht er Hitze vertreibt er Gut tut er Sanft ist er und streichelt uns Das Schwüle vertreibt er Gut tut er Die Bäume bewegt er Rauschen bringt er hervor Gut tut er Gut tut er Heute und bei… Wind weiterlesen
- Ode an meinen VentilatorDie Sonne scheint und es ist heiß Denn Sommer ist’s, wie jeder weiß Doch was zu viel ist, ist zu viel Weil SO VIEL Grade niemand will! Am See die Touris matten Mutes Sie tun mit Eis sich etwas… Ode an meinen Ventilator weiterlesen
- Der Atem des JuliIm Juli steht der Morgen früh zwischen den offenen Fenstern. Noch ist die Straße kühl, noch liegt Tau auf den Blättern des Frauenmantels, noch trägt die Amsel den ersten Ton über die Dächer. Dann steigt das Licht. Es legt… Der Atem des Juli weiterlesen
- Deutscher Wald im LichtO Täler weit, o Höhenrand, du Wald im frühen Morgenlichte, dein Atem zieht durch Baum und Land und schreibt sich ein in die Geschichte. Durch Buchenlaub und Eichenkronen geht Wind wie eine alte Sage; in deinen tiefen, grünen Zonen… Deutscher Wald im Licht weiterlesen
- Am BodenseeBlau das Wasser, mild der Wind Wellen rollen aus am Ufer Menschen, am, auf dem und im Wasser – Sie genießen ihre freie Zeit Segelboote gleiten leise dahin Sie strahlen Ruhe und Würde aus Bei Wind blähen sie ihre… Am Bodensee weiterlesen
- Am MeerFrisch weht der Wind am Strand, ich lausche und möchte gern bleiben – blau scheint der Himmel – ein breites Band, auch Sonne wird sich noch zeigen. WIND – WEITE – DAS WASSER – DAS MEER ich atme sie… Am Meer weiterlesen
- Die Ackerwinde am Feldrain.Am Ackerrain, im frühen Glanz, beginnt ihr stiller Blütentanz. Der Morgen küsst ihr weißes Kleid, es schimmert zart in Reinlichkeit. Sie windet sich mit sanfter Kraft empor an Halm und grüner Saft; kein Stolz verlangt nach fremdem Ruhm, ihr… Die Ackerwinde am Feldrain. weiterlesen
- Die Nachtkerze am Sommerabend.Wenn längst der Tag zur Ruhe sinkt und Abendgold die Felder schmückt, erhebt sich still, von Licht umringt, was niemand mittags recht erblickt. Die Nachtkerze entfaltet sacht ihr sonnengelbes Blütenkleid; sie wartet nicht auf grellen Tag, sie blüht zur… Die Nachtkerze am Sommerabend. weiterlesen
- SchwalbenflugSonne golden, Himmel blau, wenn ich in die Höhe schau‘. Schwalben ziehen ihre Runden in den sommerlichen Stunden. Warm, so haben sie es gern; Sehnsuchtsziele sind nicht fern. Sie lieben unser schönes Land und sind bei jedermann bekannt. Sie… Schwalbenflug weiterlesen
- 37,7%Wie oft spielt der Verstand der Emotion Flöte, wiegt sie ein, dämpft sie, als wären sie große Kobras. Und sie lösen sich auf, es fällt Regen, sie rollen sich zusammen und tun niemandem etwas. So ist es wohl richtig,… 37,7% weiterlesen
- DeutschlandSchwarz, so wie der Hintergrund der Sterne in der Nacht; Rot, so wie das stolze Blut uns liebend glücklich macht; Gold, so wie des Reichtums Glanz uns machte einst bekannt; die Farben sind, die für uns stehen, für unser… Deutschland weiterlesen
- Sommerblüher auf einer RuderalstelleWo Schotter liegt und alte Wege vom langen Regen ausgebleicht, beginnt nicht Leere, sondern Wildnis, die still durch jede Fuge steigt. Der Natternkopf hebt blaue Flammen, der Mohn trägt roten Widerstand, und zwischen Disteln, Staub und Steinen behauptet Sommer… Sommerblüher auf einer Ruderalstelle weiterlesen
- Die BergbauernwieseDie Bergbauernwiese prahlt nicht. Sie lebt vom langsamen Sommer und vom schweren Atem der Hänge. Zwischen Arnika und Enzian steht das Gras nicht fett und herrisch, sondern licht, durchlässig, offen für Margerite, Thymian und Klee. Hier wächst Vielfalt nicht… Die Bergbauernwiese weiterlesen
- Der WaldWälder bewegen sich fast nicht. Sie blinzeln nicht, heben nicht die Stimme und zerfallen nicht in tausende Geräusche der Stadt. Sie sind nicht grell, doch ihre Farben bleiben für immer im Gedächtnis. Ihnen genügt wenig, um Aufmerksamkeit zu erregen.… Der Wald weiterlesen
- MaiensommermorgenDie Sonne scheint, der Himmel ist blau, Blühende Rosen, wohin ich schau. Hof und Dorf sind beruhigend und still – Nirgends ich jetzt lieber leben will. Baumelnde Füße, die Seele tankt auf, Ein Werden und Wirken im Lebenslauf, Der… Maiensommermorgen weiterlesen
- Die KetteEs ist seltsam, welche Kleinigkeiten aus all dem die Erinnerung auswählt — seltsam oder schmerzhaft, wenn man sie auslöschen oder vergessen möchte. Es ist nie etwas Perfektes und nie etwas Abgeschlossenes — eher etwas Übergängliches, Vorüberfliegendes, „nicht ganz glattgebügelt“,… Die Kette weiterlesen
- XS der EmotionenDie wahre Vorbereitung auf den Sommer oder das Meer passiert weder im Kleiderschrank noch im Fitnessstudio, sondern im Inneren des Nervensystems. Warum spricht niemand zuerst darüber — den eigenen Zustand vor dem Sommer in Ordnung zu bringen und dieses… XS der Emotionen weiterlesen
- NordsommermonateAn den langen, hellen und warmen Junitagen des Frühsommers, der Hochzeit der Erdbeerernte und der Blumenblüte, vernimmt man Insekten auf den bunten Wiesen, Vögel am Himmel, Kaulquappen und Jungfische in Bächen und die Lebensgüte. Die Wetter-Singularität Schafskälte und der… Nordsommermonate weiterlesen
- Die KetteEs ist seltsam, welche Kleinigkeiten aus all dem die Erinnerung auswählt — seltsam oder schmerzhaft, wenn man sie auslöschen oder vergessen möchte. Es ist nie etwas Perfektes und nie etwas Abgeschlossenes — eher etwas Übergängliches, Vorüberfliegendes, „nicht ganz glattgebügelt“,… Die Kette weiterlesen
- XS der EmotionenXS der Emotionen Die wahre Vorbereitung auf den Sommer oder das Meer passiert weder im Kleiderschrank noch im Fitnessstudio, sondern im Inneren des Nervensystems. Warum spricht niemand zuerst darüber — den eigenen Zustand vor dem Sommer in Ordnung zu… XS der Emotionen weiterlesen
- WiedersehenDamals, als wir uns geseh’n, waren die Tage wunderschön. Zurückzukehren versprachst du mir. Kommst du? Am selben Ort ich heute steh‘, mich frage, ob ich dich bald seh‘. Kommst du? Erinnerungen werden wach: der Baum, die Bank, der kleine… Wiedersehen weiterlesen