Naturgedichte

  • Vom Baum
    Nun, was ist der Baum? Geboren aus Erde, Wasser und Licht – wie ich. Ich brauche ihn, da wir beide aus unserem Wechselspiel Nahrung beziehen. Ich atme ihn, er atmet mich, so kann es weitergehen, ewiglich. Er steht nun …

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  • Der Spargel
    Ein Spargel hebt sein Köpfchen klein heraus aus dunkler Erden! Sogleich wärmt ihn die Sonne fein und lässt ihn größer werden! Bringt nun der Mai den Sonnenschein, dann steche ich den Spargel aus, und das Menü wird köstlich sein, …

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  • Frühlingslied
    Komm, lass uns singen mit den Vögeln, ganz gleich wie auch die Stimmen klingen, lass uns tanzen mit den Wolken, wie schwer auch unsre Schritte sind. Ich bind dir einen Blumenstrauß ins Haar, ich führ dich gradeaus. Ich weiß …

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  • Der Sturm
    Durch der Bäume Kronenkleid Stürmet es in Lichte Wehen Ein Orkan aus Heiterkeit Den nur vermag heut ich zu sehen Diese Winde Ward für mich erdacht Ein Rausch aus Glanz und Herrlichkeit Ein Gefühl welch meinem Herze lacht Und …

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  • Am Abend
    Schon schickt geneigt der Tag, die letzten seiner Schaaren. Von Haus zu Haus, von Hier nach Dort, verlorenes Heer aus Sonnenstrahlen. Im Takt gerafft von schwarzer Seide, gedämpfter Lärm in edlem Tuch. Wir fürchten die Umarmung nicht! Ein liebgewonnener, …

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  • Am Morgen
    Der Tag hat nun die Stadt erreicht, zagend weicht die nächtliche Hülle. Der Vogellärm beginnt so gleich, verjagt die kalte Stille. Was eben noch so leblos schien, beginnt sich nun zu regen. Die Pappeln schwanken sanft im Wind, kein …

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  • Märzgeflüster
    Lastbefreit „Auf zu den Sternen“! Der Griff, ein Wunsch doch nie erfüllt. Durch alle Zeit mit Mühe strebend, um Ring für Ring den Wuchs gestillt. Aus dem Paradies vertrieben, hoch der Wipfel Licht verwöhnt. Nichts von der grünen Pracht …

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  • Vorbei
    Wie lang schon liegt zurück des Frühlings belebender Hauch Erste Veilchen im zarten Grün Vogelgezwitscher in lauer Luft sorglos und heiter – wie mein Gemüt Wie lang schon ist vorüber des Sommers verschwenderische Fuelle Taumelnde Schmetterlinge im seidenen Himmelsblau …

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  • Frühling grüßt
    Freude drängt zu allen Orten, Düfte füllen Zeit und Raum. Lastbefreit bereit zu starten, Frühling grüßt mit buntem Saum. Weiße Pracht hoch aufgeschüttelt, flieht empor mit Sonnenkraft. Feld und Tal als stumme Zeugen, Leben tausendfach erwacht. Der kleine Bach …

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  • Von weit draußen…
    Von weit draußen pfeift es arg. Irgendwo kämpft die Bark. Wellen toben launisch gar. Neptuns Wut wird wieder wahr. Wasser drückt auf das Land. Und geflutet wird der Strand. Meer Menschen lautstark zwingt. Lässt ihr Leben nur bedingt.
  • Übern Schnee…
    Wind pfeift durch das grelle Weiß. In den Zelten flüsterts leis` Kindesschreie aus dem Schnee, klagen an das tiefe Weh. Hockt am Leib der Mutter gar. Hier wird so ein Drama wahr. Schrei wird Wimmern in der Not. Übern …

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  • Schöne Tage
    Schöne Tage Die Abendbrise spielt mit einem letzten Blatt. Der Winter mit seiner Kälte berührt das Herz. Lebensgeschichten brennen unter dem Schnee. Eine Welt der Gedanken bedrängt die innere Stille. Die Luft riecht nach Sonne und Meer. Schöne Tage, …

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  • Wo Bären brummen…
    Gedanklich raus nach Alaska. Ist weit weg. Mir doch nah. Flüsse rauschen, Lachse springen. Über mir die Adler singen. Brummen vom Bär erzeugt, wachsam das vom Elch beäugt. An der Biegung Hütten stehen. Goldrauschzeit Moos versehen. Auf den Wiesen …

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  • Sonne und Mond
    Ich hab den Mond gefragt warum er nur am Abend wagt am Himmel zu erscheinen. Er hat lächelnd nur gemeint weil während der Nacht die Sonne nicht scheint. Ich habe die Sonne gefragt warum sie immer, wenn es geht, …

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  • Herbst-Stimmung
    Fallende Blätter die V E R G Ä N G L I C H K E I T Trocknende Blätter das A L T E R N Verbrennende Blätter im Herbstfeuer der T O D
  • An den Herbst
    Wie freu ich mich, dass unbezahlt, der Herbst so herrlich farbenfrohe Bilder malt. So als wollte er den Menschen zeigen, das Leben ist ein bunter Reigen. Ein Tanz auf der Bühne dieser Welt. Ein Auftritt, bis der letzte Vorhang …

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  • Herbstgedanken
    Allmählich zieht sich zeitiger vor unsrem Auge nun der Tag zurück. Mit einer Träne um den Sommer schmerzt es, wie ein trauriges Geschick. Der Bäume Farben, warmes Leuchten berührt uns wie ein leichter Trost, während der Blick, sich langsam …

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  • Wald
    Oh geliebter Wald ich muss fort, fort an jenen dunklen Ort, der sich die Welt der Menschen nennt, keine Gnade für das Schöne kennt. Bin mit im großen Maskenspiel, grauer Schleier, Technik, Federkiel. Darf nicht unsicher sein nicht zagen, …

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  • Dämmerung
    Purpurrot das ferne Firmament. Ruhe legt sich über Land und Meer. Währent Tag und Nacht sich trennt, weht schwacher Wind von Süden her. Nur eine Spur von zwei paar Füßen zeichnet sich klar im hellen Sand. So als wollte …

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