- Herbst – Nach ÜbermaßDie Blätter fallen nicht aus Schwäche, sie lösen sich aus Übermaß; wer festhält wider seine Fläche, verliert am Ende mehr als Maß. Was reift, beginnt sich abzugeben, nicht aus Verlust, vielmehr aus Sinn; denn alles volle, drängend Leben strebt… Herbst – Nach Übermaß weiterlesen
- Frühling – Blühende ZuversichtNicht alles blüht aus Zuversicht, manches wächst trotz der Jahre; der Boden vergisst den Winter nicht – doch trägt er schon das Wahre. Was lange unter Frost gestanden, lernt langsam wieder, sich zu heben; nicht jedes Grün stammt aus… Frühling – Blühende Zuversicht weiterlesen
- Mitternacht am BachUm Mitternacht, wenn still der Atem ruht, zieht sacht ein Bach durch dunklen Wiesengrund, als trüg er fort, was schwer im Innern tut, und spräche leis: „Die Nacht macht alles kund.“ Ein kühler Hauch streift sanft das müde Herz,… Mitternacht am Bach weiterlesen
- Die blaue Blume hinterm SonnentorAm Frühlingsrand, wo mild die Erde taut, steht still ein Tor im jungen Sonnenschein, dahinter wächst, von Sehnsucht leis umblaut, die blaue Blume tief im Herzenshain. Ein Winterrest liegt schwer noch im Gemüt, ein altes Wort hält leise Widerstand,… Die blaue Blume hinterm Sonnentor weiterlesen
- Der Natur zuliebeDer Natur zuliebe, liebe die Natur. Der Natur zeig deine Liebe. Ohne Natur gibt es nur Karikatur, ohne Kultur gibt es keine Natur. Kämpfe für die Liebe zur Natur. Ohne Kampf für die Natur bekommen wir alle globale Temperatur.… Der Natur zuliebe weiterlesen
- Frühlingsprüfung im AprilWer im Frühling Pause macht, wenn Kälte noch die Zweige bindet, der hat den Anfang nicht bedacht, der still im dunklen Boden findet. Denn nicht im warmen Sonnenschein entsteht, was Dauer in sich trägt; was wachsen will, muss standhaft… Frühlingsprüfung im April weiterlesen
- MaiglöckchenBald läuten sie ihr Lied, Das klingt so schön und fein! Noch selten man sie sieht, Denn MAI muss es erst sein – April vorüberzieht Der Mai kommt bald herein, Dann zeigen sich im Trieb Die ersten Glöckelein .
- Frühling – Maß und AufbruchNoch hält der Frost sich in den kahlen Zweigen, kein lauter Sieg – ein leises Wiederstehn; die Erde lernt, sich gegen Kälte neigen, und fängt im Widerstand zu wachsen an. Kein Blatt erwächst aus bloßer Zuversicht, kein Trieb aus… Frühling – Maß und Aufbruch weiterlesen
- EichenwortWir zweifeln nicht, wir stehen fest, wie uns die deutschen Eichen lehren; sie tragen still aus alter Zeit den Klang von Treu und Ehre. Von Ruhm und Pflicht vergangner Tage raunt leis ihr starkes Blätterdach; und was wir sind,… Eichenwort weiterlesen
- FrühlingsfreiheitIm Lenz, wenn lichte Strahlen sinken auf Feld und junges Blütenkleid, beginnt das Herz sich neu zu schwingen in Gottes sanfter Gegenwart. Die Knospen öffnen sich im Lichte, ein Hauch von Leben zieht durchs Land; und in der stillen… Frühlingsfreiheit weiterlesen
- Unter Gottes HimmelskleidSommerkleid im Frühjahrsrock, was sich zeiget, muss sich weisen; im Beginn, im ersten Takt, lernt das Wachsen sich zu preisen. Wo die Hoffnung eingebettet still im jungen Werden liegt, zeigt sich, was von Gott gerettet, wenn das Licht die… Unter Gottes Himmelskleid weiterlesen
- Frühlingsklang und KinderspielKinderspiel und Vogellaut nehmen uns die Last; was der Alltag dunkel baut, hat nicht lange Rast. Leise trägt ein heller Klang alles fort ins Weite; und was uns im Herzen bang, weicht der Frühlingsseite. Wo ein Ruf die Luft… Frühlingsklang und Kinderspiel weiterlesen
- BeständigkeitIn meinen Garten die Sonne scheint und wärmt mir das Gemüt. So manches Blümlein jetzet meint, dass es nun gerne blüht! Ich sitze und genieß‘ die Pracht, die hier entsteht zur Freud‘, sie bildet sich zurück zur Nacht, am… Beständigkeit weiterlesen
- AbendruhLass des Tages Werk nun warten bis die Sonne wieder scheint; aber vorher ist der Garten mit des Mondes Licht vereint. Ausgetrunken ist die Kanne Tee, er hat mir gut getan. Nur noch in die Badewanne, aufgegreht der Wasserhahn.… Abendruh weiterlesen
- Holsteinische Schweiz in Zeiten und WandelSeit alten Zeiten trägt dies Land der Menschen Spur in stillen Zeichen; wo Hügel ruhn am Wasserrand, kann frühes Leben nicht entweichen. Wo Eis einst Grund und Täler schuf, im Rückzug ferner Gletscherzeiten, erhob sich Land nach stummem Ruf,… Holsteinische Schweiz in Zeiten und Wandel weiterlesen
- Zeitenzug im wahren NordenWenn die Wenden sich wenden, und die Dänen es beenden, und Wikinger stoßen dazu – da bleibt diesem Land kaum je Ruh. Wenn Sachsen sich lagern, und Angeln hier wagen, ihr Maß in die Fluren zu tun, beginnt ein… Zeitenzug im wahren Norden weiterlesen
- Holsteinische Schweiz – Zeiten im LandMal Angeln, mal Sachsen zogen hier, durch Wälder, Seen und Hügelketten; sie ließen Spuren, leise, schier, in Flur und alten Siedlungsstätten. Dann Keltenklang, dann Wendenzeit, in frühen Formen, schwer zu fassen; ein Land im Wandel, stets bereit, doch nie… Holsteinische Schweiz – Zeiten im Land weiterlesen
- Kulturlandschaft Holsteinische SchweizIm ersten Grün, das leise steigt, liegt kaum vernehmbar neues Leben; die Knospe, die sich zögernd neigt, beginnt, sich selbst Gestalt zu geben. Am See, wo Wind die Fläche bricht, zieht still die Zeit durch Wasserbahnen; ein klares, kühles… Kulturlandschaft Holsteinische Schweiz weiterlesen
- Holsteinische Schweiz – Reigen der NaturlandschaftHolsteinische Schweiz, im Hügelgang, vom Eis der Zeiten einst gehoben, zieht sich ein stiller Lebensklang durch Seen und Felder, licht verwoben. Die Moränen tragen alte Spur, vom Werden in vergangnen Tagen; und in der sanft gewellten Flur liegt mehr,… Holsteinische Schweiz – Reigen der Naturlandschaft weiterlesen
- Zwischen Seen und FrühlingZwischen Malente, Plön und Eutin, zieht es mich ins Frühjahr hin; wo die Seen im Lichte ruhen, kehrt das Herz nach Hause hin. Durch die Lüfte mild und klar weht ein Hauch von neuem Werden; und was winterlich noch… Zwischen Seen und Frühling weiterlesen
- Fissauer FrühjahrstageFissauer Tage – still und weit, vom Maibaum bis zum See getragen; es webt darin die alte Zeit in neuen, leisen Frühlingstagen. Auf Kirchwies’ Grund, im Abendlicht, steht aufgerichtet, fest und schlicht, der Baum, von vielen Händen gehoben –… Fissauer Frühjahrstage weiterlesen
- Fissauer Fährhaus am KellerseeAm Fissauer Fährhaus, still am See, wo Ufer sanft ins Wasser reichen, verweilt der Blick, wird Herz sich frei, und Zeit beginnt, sich selbst zu gleichen. Die Boote ruh’n an leisem Steg, ein Hauch von Wind durchzieht die Bäume;… Fissauer Fährhaus am Kellersee weiterlesen
- Maihymne an EutinAm See, wo still die Wasser stehen, tritt Mai in lichtem Atem ein; die Ufer, die im Winter schwehen, empfangen nun den goldnen Schein. Die Sonne hebt sich über Dächer, durchbricht das Grau mit milder Macht; und über Gärten,… Maihymne an Eutin weiterlesen
- Fissauer MaibaumAuf Fissaus stiller Kirchwies’ Raum, wo Dorf und Wege sich begegnen, erhebt sich fest der junge Baum im Licht, das neue Tage segnen. Wenn Abend sich zum Feste neigt und Hände greifen, ordnend, schlicht, wird, was die Dorfgemeinschaft zeigt,… Fissauer Maibaum weiterlesen
- Frühling – Aufbruch nach WinternachtNoch hält der Frost in kahlen Zweigen sacht, kein lauter Sieg – ein leises Wiederkehren; die Erde regt sich aus der Winternacht und lernt, sich gegen Kälte still zu wehren. Kein Blatt erwächst aus bloßer Zuversicht, kein Trieb aus… Frühling – Aufbruch nach Winternacht weiterlesen