Ichliebedich

Ichliebedich Verletzen wollte ich dich nicht Nein, hingegen war es meine Pflicht Dich zu schützen und zu halten Ichliebedich Nun liegst du schweigsam neben mir Und meine Gedanken sind nur bei dir Bei dir und meinem Versagen Ichliebedich Ich hoffe du kannst mir verzeihen Und mich so von meinen Fesseln befreien Die ich mir selber

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Frohen Mutes

Angst zu haben, ist kein Grund sich zu schämen, doch man sollte sie nicht dauernd hinnehmen. Folglich ein wenig gelassen mal wagen, die Angst möglichst so lange zu ertragen, bis man sie frohen Mutes schon recht bald dann, fröhlich gestimmt endgültig vergessen kann.

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Hügelgrab!

Hügelgrab… In dem Frost ist es sehr kalt. Schleppt sich nur die Gestalt. Trägt nur noch ein Beutel Reis. So gnadenlos das helle Weiß. Beim Stampfen Kraft versagt. Er hat zu viel für sich gewagt. Hügel hebt sich wachsend ab. Keiner weiß um dieses Grab. Bernd Tunn Tetje Bild: Bing KI

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Reich werden

Ein Mensch hat sich ernsthaft vorgenommen, zu Reichtum und Vermögen zu kommen, damit er im Leben mal dann und wann, seine Wünsche auch finanzieren kann. Doch wenn im Lotto kein „Sechser“ gelingt, nur ab und zu ein „Dreier“ herausspringt, ist hiermit kein Gewinn zu verbuchen, man muss es jetzt mit Arbeit versuchen. Tagtäglich der Mensch

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Ein Wunsch nach Wahrheit

Du ziehst mich an und stößt mich fort, ich kenne weder Ziel noch Grund. Mal suchst du meine Nähe dort, mal schließt sich plötzlich nur dein Mund. Sag, ist das Liebe oder Spiel, ein Feuer, das noch in mir glüht? Ich weiß nicht, ob davon viel blieb, wenn deine Nähe langsam flieht. Wer steht noch

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Selten

Eine freie Seele erkenne ich daran, dass meine innere Zensur ihren Einsatz verpasst. Ich werde übermütig, sage etwas Unfertiges, lasse es gelten. Ich gefalle mir aus Versehen. Du hast nichts dafür getan. Du bist so unbefangen hier, dass ich vergesse, mich zu beaufsichtigen. Freie Seelen sind selten. Bei dir erwische ich mich beim Glücklichsein.

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Lenzeseinbruch

Der Zenitstand der Sonne überquert beim Frühjahrs-Äquinoktium, dem offiziellen, bürgerlich-kalendarischen und astronomischen Frühlingsanfang, den Äquator, der auf 0° geografischen Breite liegt, von der Süd- auf die Nordhalbkugel. Ab dem Frühlingsbeginn um den 20. März bis zum Sommer-Solstitium im Juni erhält jeder Tag täglich um zirka dreieinhalb Minuten Tageslicht. Der phänologische Frühling, welchen der Entwicklungsstand bestimmter

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Nur sie…

Blicke wünschen so viel mehr. Auch die Gesten wollen mehr. Umarmen wird zu einem Muss. Lippen fordern einen Kuss. Hände streicheln zum verführen. Gefühle das sehr gerne spüren. Es wächst an zu ein Entzücken. Taumeln in Bewusstseinslücken. Betnd Tunn Teje

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Nördliche Regionen

Einzelne Evergreens ragen hoch auf in der Ebene, Nadeln wie Scheren ragen in die Luft, sie stechen in das Blaue und schweben auf einem Meer gelber Blumen des frühen Herbstes . Noch warten wir auf den ersten Schneefall, aber die Kühle der Abendluft spricht viele Bände und warnt uns davor, die warme Temperaturen selbst im

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Das Ungeheuer

Oh, glühen am hellen Feuer Ganz alleine in der tiefen Nacht Mit einem Unsichtbaren Ungeheuer! Deine Stimme die in meinem Herzen lacht. Rosenfarbig der Duft der von dir kam Ungeheuer Schön die Liebe von dir. Doch das Ungeheuer gewann. Liebes Ungeheuer,komm wieder zu mir! Ach, wie groß der Fehler war Das Leben wurde zum Ungeheuer!

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Entzug

Die Betäubung reicht noch für alle. Ein Schrei löst den anderen ab, bevor er wehtun kann. Wir sind bis an die Lider voller Welt. Im Dunkeln sucht der Daumen weiter. Etwas in uns darf nicht zu sich kommen.

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Verankern

Wir müssen nicht laut werden, nur weil der Wind sich dreht. Nicht jeder Sturm verlangt, dass wir ihm entgegentreten. Wir können uns still verankern in dem, was uns Wurzeln gibt. Wie Äste können wir uns neigen, warten, bis sich die Unruhe legt.

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Vorbild

Man lobte meine Mutter, weil sie sich nie etwas gönnte. Beim Essen nahm sie das kleinste Stück und sagte, sie habe keinen Hunger. Wir glaubten ihr. Es war genug für uns da. Später machte ich es genauso. Bis meine Tochter ihren Kuchen zu mir schob. Sie hatte das größere Stück genommen und sah mich an,

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