Meine Freiheit

… beginnt mit jedem Morgen neu … ist „Nein“ sagen zu dürfen ohne dafür bestraft oder verurteilt zu werden … ist meine Meinung auch öffentlich vertreten zu dürfen … ist meine Grenzen immer wieder neu zu bestimmen … ist meine Liebe frei erleben und leben zu können … ist zu mir stehen zu können … […]

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Damals…

Damals! Hier gewohnt. Frische Farben. Quälen noch manche Narben. Schaut befangen. Fast gelähmt. Sein Erinnern schnell gezähmt. Sich umgedreht. Dumpfe Wehr. Nie, nie wieder kommt er her. Bernd Tunn Tetje

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Kunstgenuss

Die Nachtigall wunderschöne Lieder singt, für die Menschen der Gesang wohltuend klingt. Nachts -in freier Natur- gibt sie ihr Konzert, legt dabei auf eine Gage keinen Wert. Vertreibt so durch kostenlose Sangeslust ein wenig den Menschen ihren Alltagsfrust. Erheblich anders dagegen liegt der Fall bei der singenden „menschlichen Nachtigall,“ denn diese singt lediglich in einem

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Meinungsaustausch

Man sitzt zusammen und diskutiert und seine Meinungen austauscht, Wirr durcheinander geredet wird, Unwichtiges kräftig aufbauscht. So sprechen sie alle frank und frei, doch mancher nicht richtig zuhört, reden oft aneinander vorbei, was verständigungsmäßig stört. Wer sich am lautesten artikuliert, mit seiner Stimme Eindruck schindet, wird im Allgemeinen voll akzeptiert, nicht selten auch Zustimmung findet.

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Übertriebene Aktivität

Ein Mensch immerzu im Leben seinen Mann steht, es sich meist um Erfolg und Anerkennung dreht, für diesen Zweck alles auf eine Karte setzt und von einer Aktivität zur nächsten hetzt. Ehrgeiz und Fleiß ihn gewaltig motivieren, will letztlich keine wertvolle Zeit verlieren. Deshalb zielstrebig Geplantes zu Ende bringt, Faulheit sowie Bequemlichkeit in die Knie

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Das Monster

Beim Blick in den Spiegel es dir arg graute, ein fürchterliches Monster dich anschaute, das den Platz deines Spiegelbildes einnahm und gewaltig unangenehm rüberkam. Der Schreck dir gehörig in die Glieder fuhr, dein Gleichgewicht kippte sofort aus der Spur. Der Fall hatte dir die Sprache verschlagen, warst nicht fähig, auch nur ein Wort zu sagen.

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Der Philosoph

Der erste Mensch mit einem Lächeln. Er hat sich gesagt: „Ich bin Pleite! Habe keine Arbeit! Bin ohne Macht! Ohne Freunde. Ohne Ansehen. Ohne Denken. Und ohne Ehrgeiz. Und ohne jeden Gewinn. Und auch ohne Bedeutung! Aber ich liege in der Sonne! Höre Musik. Rede mit den Blumen. Reise mit dem Fluss. Und atme. Und

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Stille heuchelt…

Der Wind wieder milder geht. Müde ist der Sturm verweht. Die Schiffe suchen Flächen ab. Dümpeln übers Seemannsgrab. Rettungsringe treiben nichtig. Gestern waren sie noch wichtig. Stille heuchelt ins Geschehen. Es gibt nichts mehr zu verstehen. Das Meer gibt frei auf seine Art. Diesmal schließt es keinen Part. Zuhause die Gemüter bangen. Tränen laufen über

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Seltsamer Diebstahl

Ein Dieb ist asozial und gemein, verwechselt immer wieder mein und dein. Nutzt hierbei mit großer Wahrscheinlichkeit, jede sich bietende Gelegenheit. Übeltäter werden selten erwischt, weil die Polizei meist im Trüben fischt. Den Kampf gegen die Diebe nicht gewinnt, die zahlenmäßig überlegen sind. Doch wenn wirklich mal einer ins Netz geht, dann die Tat zu

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Zeit

Warum diese verbissenheit, diese negativen Gedanken? Ich will doch nur Energie für neues tanken Eingehüllt in diese schwere Dunkelheit Lass endlich los es wird zeit Ich will wieder Liebe und Freude spüren Und nicht immer dieses Feuer in mir spüren Jegliche Wut und Hass der in mir wohnt, hat sich bisher noch nie gelohnt Gefangen

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Als Verlierer dastehen

Um in seinem Leben was zu erreichen, muss solides Können vorhanden sein. Stellt die Glücksgöttin dann geschickt die Weichen, hat man reichlich Glück und gleichzeitig Schwein. Doch jeder ist allein seines Glückes Schmied. Für sein Glück er die Verantwortung trägt. Wer aber die besten Chancen übersieht, später kaum etwas erfolgreich bewegt. Oft hat ein Mensch

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Wettersturm!

Unwetter… Den Horizont gibt es nicht mehr. Wolken stehen auf dem Meer. Weit entfernt baut sich was auf. Wellen türmen sich zu Hauf` Schiffe draußen kämpfen sehr. Für sie wird es so sehr schwer. An der Küste Städte wachen. Über sie die Blitze krachen. Möwen kreischen unruhig schrill. Sie spüren was Natur so will. Diese

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Unter derselben Eiche

Der Graf kam einst auf stolzem Pferde durch Felder, Wald und Morgenrot. Der Knecht bestellte dieselbe Erde, trug dieselbe Last, dasselbe Brot. Der eine wohnte hinter Mauern, der andre unterm Schieferdach. Doch beide sahen Sommer dauern und Herbstnebel am selben Bach. Die Eiche fragte nie nach Titeln, nicht nach Vermögen oder Stand. Sie warf auf

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Zwischen Wald und Werkstor

O stiller Wald, ich muss nun gehen, der Morgen ruft mich in die Stadt. Wo Schornsteine am Himmel stehen und jedes Haus Geschichten hat. Hier singt der Wind in alten Buchen, dort pfeift die Lok zum frühen Dienst. Hier darf die Amsel Worte suchen, dort zählt die Uhr den Tageszins. Doch beide Welten tragen Leben:

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Das lebenswichtige Komma

„Komm wir essen Opa,“ hört sich äußerst unfein an. Doch mit einem Komma man den Satz entschärfen kann. Wird das Komma an die richtige Stelle gesetzt, der Satz dann keine menschlichen Gefühle verletzt. So dieses Komma erheblich die Wogen glättet und darüber hinaus sogar noch Leben rettet.

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Das Haar in der Suppe

Der Ober einem Gast die Suppe servierte, doch bevor dieser sie genüsslich dinierte, tatsächlich ein Haar in der Suppe entdeckte, das nicht gerade seinen Appetit weckte. Diese Beilage in ihm Ekel erregte, sich deshalb recht schroff mit dem Ober anlegte, der ihn nun beträchtlich beruhigen musste, das Haar in der Suppe zu erklären wusste. So

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Schatten an der Wand

Warum kehrt stets der Tag zurück, und bringt mir kein bleibendes Glück? Ein Leben frei von Angst und Sorgen – verweht wie Tau im neuen Morgen. Ohne Arbeit, ohne Halt, die Welt verlangt – und urteilt bald. Ein ehrliches Lob – so fern, so rar, die Kälte regiert, unsichtbar. Die Stunden fließen, leer und schwer,

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Licht des Glaubens

Der Glaube ist des Lebens Herz, er lindert still den tiefsten Schmerz. Wer ihn verliert, verliert sich selbst, im Lärm der Welt, die lockt und fällt. Doch wer ihm treu, dem Sturm zum Trotz, steht fest wie Baum in sicherem Schutz. Verwurzelt tief in Zuversicht, bewahrt er Wärme, Hoffnung, Licht. Wenn Dunkelheit die Seele deckt,

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Im Tempel des Rauschlichtes

Ich taumle durch das Neonlicht, mein Herz – ein müder Widerspruch. Die Nacht verspricht, doch hält sie nicht, ihr Glanz – ein Trugbild, ein fließender Bruch. Im Tempel aus flackerndem Schein tanzt mein Schatten müde Kreise. Ich greife nach Sternen, klein und rein – sie zerspringen, lautlos, leise. Die Göttin dort – ein flüchtiges Bild,

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Zwischen Licht und Leere

Tief in dir, da glimmt ein Licht, auch wenn es oft die Schatten bricht. Du träumst von Weite, von dem Meer, von einem Leben hell und mehr. Du willst alles geben, um das Leben ganz zu leben. Du suchst den Sinn in jedem Blick, verlierst dich Stück für Stück. Die Welt erscheint dir wie ein

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