Die rosarote Brille

Ein Mensch, als unverbesserlicher Optimist, im Besitz einer rosaroten Brille ist. Hiermit alles positiv in Augenschein nimmt, vielleicht schon bald auf einer Erfolgswelle schwimmt. Nunmehr er jetzt Allerlei vorzunehmen wagt, Friede, Freude, Eierkuchen ist angesagt. Und will dies alles auf keinen Fall verschweigen, wird mit Stolz sein Handeln den Mitmenschen zeigen. Doch seine Sicht nicht […]

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Problemlösung

Man sitzt zusammen und diskutiert, um Probleme aus der Welt zu schaffen, mit harten Bandagen gekämpft wird, einzelne Worte wirken wie Waffen. Keiner beabsichtigt quer zu schießen, aber jeder seinen Standpunkt hat, doch ohne Kompromisse zu schließen, findet keine Problemlösung statt. Probleme zu lösen ist nicht ganz leicht, meist nur mit großer Mühe gelingt. Wenn

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Mehr Zufall als Absicht

Um Erfolg zu erreichen, stellt der Mensch rasch die Weichen, Wege zu gehen beginnt, die erfolgversprechend sind. Dennoch sich häufig verirrt, mancher Weg Sackgasse wird und nicht zu Erfolgen führt, nur Unzufriedenheit schürt, Oft ist ein Weg unbequem, wird so zu einem Problem, der Nutzer hadert und bangt, ob er wohl ans Ziel gelangt. Letztendlich

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Helfende Beziehung

Ein Mensch, der es weit bis nach oben brachte, einen wichtigen Posten bekleidet, der ihn ein wenig wohlhabender machte, doch man häufig seinen Erfolg neidet. Sein Weg dorthin war oft mit Mühen besät und Kritiker „Gewehr bei Fuß“ standen, die trotz seiner beachtlichen Qualität, sogar manches Negativ fanden. Deshalb er nur mit Hilfe nach oben

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EINSAMKEIT

Einsamkeit umgibt mich. Einsamkeit umspült mich. Einsamkeit umhüllt mich. Ich möchte sprechen, doch die Einsamkeit umgibt mich. Die Menschen wollen nicht reden. Einsamkeit umspült mich. Einsamkeit umhüllt mich. Was ist das eigentlich, Einsamkeit?? Wie riecht eigentlich Einsamkeit?? Woher kommt die Einsamkeit?? Einsamkeit umspült mich. Einsamkeit umhüllt mich. Warum sind wir alle so schwach, um Einsamkeit

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Lass es nicht zu

Ich werde stets an deiner Seite bleiben, ungeachtet der Herausforderungen, die uns noch bevorstehen. Doch bitte, lass nicht zu, dass der Sog der Begierde dein Herz einnimmt. Lass nicht zu, dass diese aufkommende Lust, die in dir wächst, unser Band zerreißt und mein Herz in Stücke bricht. Bewahre dich vor dieser Versuchung und halte an

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Schaukel

Herz sitzt auf Schaukel, Fast rausgefallen, Wird es nur gaukeln Oder verknallen? Herz sitzt am Rand Schwung nach dem Schwung Bis neuem Atem Braucht Kleinsprung. Herz schlägt ein Rad Zwar ohne Mühe Ich bin ertappt, Ich aufblühe. Schmier schnell mit Öl Schaukelketten Wir kommen hoch wie die Kometen, Oben die Spur – Da in der

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April, der Durstige.

Die Wiesen bleichen unter mildem Glanz, kein Tropfen küsst das dürstende Geflecht, der Wind weht heiß – ein falscher Frühlingskranz, die Knospe reckt sich – doch sie bleibt gerecht. Der Regen bleibt ein flüchtig stiller Schwur, am Horizont nur lockend, nie erfüllt, kein Guss, kein Nass, nur dürres Gras im Flur, der Acker träumt vom

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Aprilgesicht

Ein Lächeln trägt der Morgen sacht, vom Himmel blinkt ein blauer Schein, doch kaum gedacht – die Sonne lacht – zieht schon ein Grauschleier herein. Der Regen tanzt im warmen Licht, als hätt’ der Tag sich umentschieden, der Wind verweht sein Angesicht, der eben noch in Ruh’ gemieden. Ein Vogel singt – und schweigt sodann,

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Nachwirkungen des späten Aufstehens

Nachwirkungen des späten Aufstehens jeder Mann kennt, denn immer wieder sich ein Mannsbild gehörig verpennt. Ist dann mit der Morgentoilette verdammt spät dran, sich nämlich nicht in aller Ruhe zurechtmachen kann. Der Blick in den Badezimmerspiegel ihn arg erschreckt, hierin das Spiegelbild eines urigen Trolls entdeckt, der weder gründlich gewaschen noch gekämmt und rasiert, einen

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Don Enno – Betrachtung eines Frühlingshundes

Don Enno liegt. Er liegt nicht irgendwie – er liegt überzeugend. Halb im Gras, halb in sich. Er bewegt sich nicht – was nicht etwa Trägheit ist, sondern das Ergebnis jahrzehntelanger Instinkterfahrung. Ein Schmetterling fliegt vorbei. Enno zuckt nicht. Vielleicht, weil er weiß: Auch Schmetterlinge gehen irgendwann schlafen. Der Mensch steht daneben und denkt: „Sollte

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Don Ennos Frühlingsruhe

Enno liegt voll Wonne, in der Frühlingssonne, sein Bauch zeigt Richtung Himmel, im Wind ein leises Wimmel. Die Pfote zuckt im Traum, er jagt wohl grad im Raum ein Karnickel aus Geschichten – doch wird er’s nie vernichten. Die Welt, sie darf jetzt ruhn, nichts hat grad mehr zu tun als dieser Hund im Licht

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„Ich wachse, weil ich muss – nicht weil ich kann“ Ein innerer Bericht einer jungen Pflanze

Ich wachse, weil ich muss – nicht weil ich kann, die Sonne drückt, der Himmel spannt. Kein Regen fällt, kein Wolkenzug, die Wurzel dürstet ohne Trug. Man sagt: „Der Frühling ist so mild!“ Doch alles hier ist übermild. Die Wärme lügt, der Wind ist stumpf, mein Blatt wird welk, bevor es pumpt. Ein Mensch geht

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„Der Frühling kam mit leerer Kanne“ Ein Monolog aus trockener Erde

Der Frühling kam mit leerer Kanne, kein Tau, kein Tröpflein in der Tanne. Er lächelte, wie stets galant, doch ließ mich staubig, braun und sand. Er roch nach Duft, nach Neubeginn, doch in mir blieb das Wurzeldrin. Ich reckte mich mit letzter Kraft, und fragte stumm: „Wo bleibt die Saft?“ Der Mensch sprach: „Schau, wie

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„Ich wollte blühn – doch ihr vergaßt den Regen“ Ein stiller Monolog der Natur

Ich wollte blühn, so wie gewohnt, nach altem Plan, der ewig wohnt. Doch als ich meine Kelche hob, war’s still – kein Tropfen fiel herab. Die Knospe streckte sich zum Licht, doch spürte sie die Feuchte nicht. Der Wind, er kam in falscher Richtung, mit Wärme, Staub – doch ohne Dichtung. Ich sang mein Lied

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