Leise
Der Tod ein leises Röcheln Nicht mehr von dieser Welt Meine Stimme Doch ich erreiche dich nicht mehr So weit weg Unter Tränen verstummt dein Leben.
Der Tod ein leises Röcheln Nicht mehr von dieser Welt Meine Stimme Doch ich erreiche dich nicht mehr So weit weg Unter Tränen verstummt dein Leben.
Libellenflügel auf meiner Haut Ein leises Zittern Meine Haare wachen auf Im Hauch dein Mund Den Atem vergessend, schwimmt die Zeit Und kein Aufhören.
„Wenn ein Mann mich jemals schlägt, werde ich ihn umgehend verlassen“, sage ich zu meinen Freunden, während das Lied „Ultraviolence“ in meinen Kopfhörern dröhnt. Ironisch, so etwas zu sagen, wenn man eine Person ist, die jegliche Art von Respektlosigkeit ignoriert, nur um sich geliebt zu fühlen. Es fängt an mit den Bemerkungen deiner Freunde in
Die gepflegte Sprache ist schon eine besondere Kunst, doch der Heilige Bürokratius sie häufig verhunzt, so dass die allermeisten Menschen nur „Bahnhof“ verstehen und den Amtsschimmel vor Vergnügen kräftig wiehern sehen. So geht in vielen Amtsstuben die Sprachkultur verloren, ganz neue sprachliche Ungeheuer werden geboren, außerdem man bekannte deutsche Begriffe nicht zuletzt dem Zeitgeist entsprechend
Das Licht erlischt, die Leinwand glimmt, ein fremder Pulsschlag, der mich nimmt. Die Pupille trinkt das matte Licht, bis mein eigenes Sein im Innern bricht. Ein Schuss – mein Herz schlägt wild und schwer, ich bin nicht ich, ich bin noch mehr. Der Gangster stiehlt, ich spür die Gier, sein kaltes Lächeln wohnt in mir.
Es fließt der Bach, es fällt das Blatt, der Morgen wird, der Abend matt. Was gestern war, ist heut schon fern, und dennoch suchen wir den Kern. Das Feuer wandelt Holz in Glut, das Wasser trägt, was ruhen tut. Die Luft bewegt, die Erde hält – vier alte Bilder unsrer Welt. Doch tiefer noch als
Vom Wandel in der Natur. Weiterlesen »
– Fiktion – Sie gibt widerwillig dünnlippige, ausweichende oder einsilbige Antworten und weicht Fragen aus. Ihre Stimme klingt gereizt. Persönliches gibt sie nicht preis. Auf Nachfragen blockt sie ab, leitet stattdessen über auf für sie unverfängliche Themen. Sie bevorzugt seichtes Geplauder in dessen Verlauf sich Gespräche unentwegt im Kreis der Belanglosigkeiten drehen. Mit den Gedanken
Miteinander nicht ins Gespräch kommen (wollen) Weiterlesen »
Der Block in dem ich wohn Ist grau und aus Beton Die Miete ist mein halber Lohn Mehr kann ich nicht bekommen Die Wände warm und rauh Doch die Menschen hier sind kalt Der Himmel spiegelt Betongrau Weit und breit kein Wald Im Treppenhaus sehe ich kein Als ob sie in ihren Zimmern weinen Auch
Jedes Wort wäre ein Satz. Jeder Satz wäre ein Leben. Jedes Leben wäre ein Traum. Jeder Traum wäre eine Welt. Ubd diese Welt wärst Du. Mit dem einen Brief. Mit nur der Liebe als Wort Jeder Kuss wäre ein Leben. Jedes Leben wäre ein Spiel. Jedes Spiel wäre ein Spass. Jeder Spass wäre ein Stern.
Nackte Migräne. Ernste Glatzen. Blonde Brillen. Lahme Hoffnung. Graue Zuversicht. Stilles Chaos. Und kalte Ideen. Und kranke Interessen. Und taube Witze. Und bissige Musik. Und Worte die fehlen. Und Tage die mich sehen. Und die Plätze die zaubern. Und ein paar Kekse. Und das Leben geht weiter. Nussige Pleiten. Bärtige Zauber. Wirre Spiele. Nur müde
Das Leben geht weiter! Weiterlesen »
Es läuft nicht immer alles nach Plan, oft geht einiges daneben, leichtsinnig werden Chancen vertan, so ist es nun mal im Leben. Da strampelt man sich unheimlich ab und meint, es wäre fehlerfrei, läuft dennoch mal wieder äußerst knapp, am Ziel seiner Träume vorbei. Auch das Schicksal läuft nicht wie geschmiert, ist auf Ablehnung eingestellt,
Nicht alles läuft wie geschmiert Weiterlesen »
Die Uhr fragt, wie ich geschlafen habe. Ich hatte es gewusst, bis sie fragte. Im Kalender steht jetzt auch die freie Zeit. Ich habe sie gegen die Arbeit verteidigt und arbeite daran, sie gut zu nutzen. Beim Laufen begleitet mich die Stimme, die früher nur am Schreibtisch sprach. Noch ein Stück. Ich dachte, irgendwann würde
Es war einmal um Mitternacht, da sind die Geister aufgewacht. Sie irrten durch die Zimmer, und heulten immer schlimmer. Fast hab ich in das Bett gemacht!
Tief hast Du mein Herz berührt, das hat letztlich dazu geführt- mein Kümmern mein Denken gute Gefühle wollte ich schenken. Beim Dir zuhören habe ich dann erkannt wie die Fortsetzung dessen verschwand, denn für immer jung, „nur für Dich da“- ist einfach nicht mein Repertoire.
grau in grau Ton in Ton eine Überwindung ist es schon? Steh´zu dir, sag ich mir, dass man sich nicht verlier´: in dem Blenden Farbe zu verwenden. Was wäre der Gewinn, wenn ich nicht mehr ich selbst bin?
Schönheitsideal des Alterns Weiterlesen »
Jenseits von Schatten und Licht will ich wohnen mit dir. Jenseits aller Töne und Klänge, im Reich der Zärtlichkeit. Wenn Glocken schlagen in meinem Herzen, reihen sich Zinnsoldaten aus Zuckerwatte in unsere Träume ein. nimm dir Stücke von meinem Herzen, Geliebte, es ist aus deinem Marzipan.
Im Schatten deiner Küsse/ Wandeln im Licht Weiterlesen »
Menschen, die alles spontan entscheiden, reifliche Überlegungen meiden, das Für und Wider niemals abwägen, Bedenken einfach beiseite fegen, Ratschläge von Freunden nicht beachten, diese als Besserwisser betrachten, haben ohne „zu zielen abgedrückt,“ so dass ihre Entscheidung oft missglückt. Wenn Menschen nun dazu übergehen, das Für und Wider abwägend sehen, sich zum Nachdenken etwas Zeit lassen,
Schon hebt sich meine Stimme gegen dich. Du schälst einen Apfel. Die Schale fällt als schmaler roter Faden zwischen uns. Noch schneidet jedes Wort. Dein Messer nimmt die Kerne aus dem hellen Fleisch. Dann schiebst du mir die Hälfte hin. Ich nehme sie aus deiner Hand. So nah am Bitteren sitzt die Süße.
Der Mensch wird als Meisterleistung Gottes gesehen, doch diese Tatsache ist nur schwer zu verstehen, weil der Zahn der Zeit als Gottes Gehilfe fungiert und Falten in den Gesichtern der Menschen drapiert. So erkennt man die Falten der Mitmenschen sofort, sie befinden sich ja an einem sichtbaren Ort. Dabei wäre der verlängerte Rücken allemal als
Ein Blumenstrauß liegt auf dem Boden und er trägt eine Traurigkeit in sich. Ein Anfang der kein Ende fand Denn mit seinem Dasein strahlt er eine Endgültigkeit aus in dem die letzte Intention die noch in ihm blühte auf dem Boden verwelkt
Verwelkte Intention Weiterlesen »