Teezeit

Ich sehe das Leben als Geheimnis. Als Traum. Als Spiel. Als Reise. Und ich weiss: „Die Augen! Die Ohren! Die Worte!“ Und die Phantasie. Und das Denken finden nur Gold. Mit etwas Mut. Mit etwas Kraft. Mit etwas Licht. Und das Leben ist da. Und löst jedes Rätsel. Und zeigt all seine Kunst. Ich sehe […]

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Im Namen der Macht

Sie reden von Ordnung und meinen Unterwerfung. Sie reden von Glauben und meinen Kontrolle. Sie reden vom Volk und meinen sich selbst. Die Demokratie fällt nicht auf einmal. Sie wird ausgehöhlt durch Angst, Gehorsam und Lüge. Machtzirkel bauen keine Zukunft. Sie errichten Fassaden. Wenn ihre Herrschaft bröckelt, erfinden sie Heiligkeit. Sie brauchen keine Wahrheit. Nur

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Postkartenwetter

Ein paar Liter Kaffee später Öffnet Sonnenstrahlen warmes Wetter Lauwarmer Atem an der Tür – Die begehrte Frühlingsinventur. Ein paar Lichterspiele später Schaltet das Fernsehen oben Wetter in der Schlange Wolken zum Friseur Stehle mal für heute meine Uhr. Ein paar Wolkengänge später Schminkt die Blätterbäume helles Wetter Vögel schwingen oben in die Tour Herzherbarium

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Worte wie Waffen

Wenn Worte wie Waffen durchs Netz sich verbreiten und Lügen als Wahrheit uns blindlings begleiten, wenn Stimmen sich heben, doch niemand mehr hört, weil jeder den anderen im Eifer zerstört – dann sucht man den Ort, der noch Menschlichkeit kennt, ein Gesicht ohne Maske, ein Wort, das nicht brennt, ein Blick, der dich hält, wenn

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Herztage

Lebe als hättest Du gerade Gott getroffen. Denke als wärst Du der König der Welt. Fühle als hättest Du die Liebe entdeckt. Und gebe dem Tag nur Perlen. Hoffe als hättest Du gerade Träume gelebt. Rede als kämst Du gerade vom Paradies. Kämpfe als wolltest Du das Glück retten. Und zeige der Zeit nur Blumen.

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Erwacht

Ich singe ein Lied. Und der Clown im Kopf spielt. Ich tanze im Regen. Und der Träumer im Herz lacht. Ich reise mit Augen. Und der Spieler im Blick redet. Ich sehe nur Liebe. Und der Engel im Licht lebt. Ich male mir Gold. Und der König im Cafe fliegt. Ich sende den Brief. Und

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Postkartenwetter

Ein paar Liter Kaffee später Öffnet Sonnenstrahlen warmes Wetter Lauwarmer Atem an der Tür – Die begehrte Frühlingsinventur. Ein paar Lichterspiele später Schaltet das Fernsehen oben Wetter in der Schlange Wolken zum Friseur Stehle mal für heute meine Uhr. Ein paar Wolkengänge später Schminkt die Blätterbäume helles Wetter Vögel schwingen oben in die Tour Herzherbarium

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maskitowka

graue felder vom rauch verschluckt eingebettet im schützenloch kalter schweiß trifft auf warmen herzschlag schießt auf mich mit bomben aus liebe ziehst mich mit, ziehst mich raus aus meinem schutz – vor angst lässt mich warten auf den nächsten knall doch alles bleibt ein spiel nichts ist falsch, ist alles surreal zwingst mich zum diversionsangriff

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ebbe ohne flut

wo sind die wellen hin und warum scheint die sonne wieder nicht? alles ist kalt, zu ruhig, das leise warten unerträglich wieso stirbt das meer, wo kommt die rauschende stille her? das leise warten taucht in unendliche sehnsucht ein dass die wellen wiederkommen in der sonne glitzern und dich zurück bringen es war so lang

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Eigentlich zufrieden

Ich sah die vielen Städte dieser Welt und fragte selten nur nach Macht und Geld. Ob Amsterdam, ob Prag, Berlin oder Wien – was ich dort sah, ist tief in mir gediehen. Ich sah das Licht, das Dunkle nahm ich auch, den schnellen Glanz und jenen leisen Hauch. Nicht nur der Schein bestimmte meinen Blick,

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Die andere Klarheit

Musik. Sonst nichts. Und doch wird etwas in uns weit, als hätte jemand ein verborgenes Fenster geöffnet. Sie braucht keinen Begriff für das, was wir sofort erkennen. Manchmal erfährt ein Mensch in einem einzigen Lied mehr von sich als in langen Jahren voller Gedanken.

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Postkartenwetter

Ein paar Liter Kaffee später Öffnet Sonnenstrahlen warmes Wetter Lauwarmer Atem an der Tür – Die begehrte Frühlingsinventur. Ein paar Lichterspiele später Schaltet das Fernsehen oben Wetter in der Schlange Wolken zum Friseur Stehle mal für heute meine Uhr. Ein paar Wolkengänge später Schminkt die Blätterbäume helles Wetter Vögel schwingen oben in die Tour Herzherbarium

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Sterne über der Gosse

Wir liegen alle in der Gosse, manchmal tiefer, als wir zugeben. Wir zweifeln, sehen mehr Boden als Himmel. Und doch heben manche den Blick, trotz der Risse, trotz der Müdigkeit, trotz der Welt. Und dann sind da Sterne, weit weg, aber da. Vielleicht retten sie nichts, aber sie erinnern uns daran, dass über uns noch

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Ostern

An Ostern suchen alle Eier – es ist ja eine schöne Feier für alle Leute, groß und klein. Ab jetzt kommt auch ein Hoffnungsschein für den Menschen hier auf Erden, dass er mag getröstet werden in den Ängsten und dem Bangen, dass er werde neu anfangen nach des Lebens kurzer Frist, die ihm hier gegeben

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Feiertage

Allerheiligen und Allerseelen, Als „Hochfest“ sind sie uns bekannt, Und darum dürfen sie nicht fehlen Als Feiertag im Land. In einer schnellen Zeit wir leben, Mit Internet und auch KI, Viel Arbeit für das Geld wir geben, Doch wirklich Zeit haben wir nie … Ein Feiertag ist ein Gebot, Uns heilig soll er sein, Als

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Für irgendwen die Welt

Für die Welt bist du vielleicht nur ein Gesicht im Strom der Zeit, ein Name, den der Wind verweht, ein Schritt, der kommt und weitergeht. Doch für ein Herz bist du das Licht, das leise durch den Alltag bricht, der Trost, wenn dunkle Stunden sind, die warme Hand, die Hoffnung bringt. So glaube nie, du

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Diese Stadt

Diese Stadt riecht nach Benzin, nach Asphalt, laut und gemein. Kein Grün, kein Wald, kein stiller Ort – nur Lärm und Menschen, immerfort. Bar an Bar, das Licht ist grell, Kneipe an Kneipe, laut und schnell. Ich bleibe hier, ich mag das Spiel, die Nacht, den Rausch, das schnelle Ziel. Ich liebe das Tempo, den

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Angebliche Freunde

Wenn ich mein Leben still betrachte, spür’ ich, wie sich Bitterkeit entfacht. Die meisten, die sich Freunde nennen, sind selten ehrlich, sich mir zu bekennen. Sie haben Zeit, doch nur für sich – ihre Ausreden ermüden mich. Sie kommen nur, wenn sie was brauchen, ruft man sie, hört man ihr Schweigen hauchen. Sie sind verschwunden,

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Der Idiot

Ich bin der Narr in deinem Spiel, zahl deinen Preis und zahle zu viel. Ich trag die Last, die du verheimlichst, auch wenn dein Handeln ist schleimig. Ich kehr den Staub aus deinem Blick, verlier mich selbst in fremdem Glück. Du nimmst, du forderst, bleibst bequem – mein Herz erstickt in deinem System. Du zählst

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Filmvirus

Erotik flimmert, wild und heiß, mein Denken schweigt im Bilderkreis. Die Fantasie springt auf und lacht, die Wirklichkeit verliert ihre Macht. Horror kreischt im grellen Licht, mein Herz verkrampft, mein Blick zerbricht. Die Mauer kommt – zu spät erkannt, die Wahrheit sticht mit scharfer Hand. Western stauben, müde und leer, der Held verblasst, sein Glanz

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