- Blick auf die SterneAls die alten Griechen über die Sterne staunten dachten sie, das sind Götter und raunten über die Unsterblichen, die den Lauf der Irdischen planten. Im letzten Halb-Jahrtausend fanden viele, derer, die den Himmel studiert haben und ahnten was über… Blick auf die Sterne weiterlesen
- HerbstwendeDer Tag zieht leis in Schattenbahnen, sein goldner Atem wird zu Rauch. Wie fern verklungene Orgelahnen verblasst das Licht im Abendhauch. Ein letztes Glühen in den Zweigen, ein Funkeln, das zum Schweigen ruft. Die Bäume sinken in ihr Schweigen,… Herbstwende weiterlesen
- „Weil wir den Wald noch haben“Weil wir den Wald noch haben, können wir in ihm baden – im Duft von Moos und Morgenlicht, das durch die alten Kronen bricht. Weil wir den Wald noch spüren, kann Frieden uns berühren; sein Atem trägt uns sanft… „Weil wir den Wald noch haben“ weiterlesen
- „Wenn der Wald nicht wär“Wenn der Wald nicht wär, wird das Leben dunkel schwer, kein Pfad mehr führt ins Herz zurück, kein leiser Trost, kein Augenblick. Wenn der Wald nicht ruht, schwände still die Erdengut, der Atem, der uns heimlich trägt, der Traum,… „Wenn der Wald nicht wär“ weiterlesen
- Das Kind im WaldeDas Kind am Walde Gedicht -Nr. 814 …………………………….. An Berges steiler Halde wo säuselt sanft der Wind, ganz nah am Tannenwalde da sitzt ein Erdenkind. ——————— Es sitzt im Moos im Schatten wo würzig` Tannenduft, ein letztes Vogelzwitschern in… Das Kind im Walde weiterlesen
- Deutschland!-Afrika?Kälte und Regen immerzu Tag ein Tag aus und ohne Ruh, bleiern glänzt das Himmelszelt kein Sonnenstrahl das Land erhellt. ———– Kein Mensch will mehr ins Freie gehen und niemand Fußballspiele sehn, Das Wasser hoch im Garten steht ein… Deutschland!-Afrika? weiterlesen
- AnnäherungIn der kleinsten Blüte, in den Blättchen, in den Samenstempeln und tief weiter unten pocht ein Leben und ruht der Geist, wir kennen uns schon. Genaue Betrachtung eröffnet viele Perspektiven bis hinunter in die Zellstrukturen. eine schöne Welt, fast… Annäherung weiterlesen
- Klare, stille Winternacht.Eine Winternacht steht still und klar, der Wind fliegt leise über’s Haar. Ein kleines Wort vom goldnen Licht gibt Trost hinein in jedes schlicht. Die Bäume stehen kalt und fein, sie halten Ruhe im stillen Kreis. Und auf dem… Klare, stille Winternacht. weiterlesen
- Licht der Winternacht.Es ruh’t die Nacht in stillem Bann, ein feiner Hauch zieht übers Land. Der Wind, er fährt mit mildem Sinn dem müden Tag im Leuchten hin. Ein golden Schimmer zarter Art entströmt des Himmels heil’gem Bart; er legt sich,… Licht der Winternacht. weiterlesen
- Vom Baum herabVom Baum herab da sinkt ein Blatt von reichlich Sonne dieses satt? An Regengüssen viel getrunken hat uns im Sturm oft zugewunken! ————————- Nun buntgefärbt ist dieses Laub im Frühling grün nun Herbstes Raub. So manches hat dies Blatt… Vom Baum herab weiterlesen
- Sonett des freundlichen Winters.Ein früher Schnee legt Segen auf das Land, das Dunkel weicht — es wird in Licht gebadet. Der Tag, vom silbern stillen Glanz geladen, steht rein und weich in Gottes milder Hand. Der Atem zieht in klarer Himmelsbrand, die… Sonett des freundlichen Winters. weiterlesen
- Wenn der Winter freundlich wird.Wenn erster Schnee die Wege weiht, wird selbst das Dunkel wieder weit. Ein feiner Glanz legt sich aufs Land, als führ’ ihn milde Gottes Hand. Die kalte Luft, so rein, so klar, erzählt von allem, was noch war. Doch… Wenn der Winter freundlich wird. weiterlesen
- Winterlicht – Ein Sonett in Klarheit.Der erste Schnee legt Ruhe auf die Welt, der Tag wird weiß, als wollt’ er neu beginnen. Was gestern schwer, erscheint nun sanft erhellt — im klaren Licht erkennt sich Sinn von innen. Der Frost bewahrt, was warm im… Winterlicht – Ein Sonett in Klarheit. weiterlesen
- Am Rand der Jahreswende.Am Rand der Jahreswende ruht die Zeit, ein feines Schweigen legt sich über’s Land. Die letzten Blätter flüstern, müd und weit, als führ’ ein stiller Gott sie an der Hand. Die alten Tage sinken traumverloren, ihr Schritt verhallt im… Am Rand der Jahreswende. weiterlesen
- „Wo Herbst verstummt und Winter spricht“Der Herbst geht leise über’s Land, zieht warmes Licht aus jeder Hand. Ein letzter Glanz im Dunst der Zeit, als riefe er: „Sei still, bereit.“ Die Tage sinken früher sacht, der Abend trägt nun Wintertracht; ein erster Hauch von… „Wo Herbst verstummt und Winter spricht“ weiterlesen
- Zwischen Herbst und Winter.Der Herbst geht leise über Land, er löst das Gold aus jeder Hand. Ein letzter Glanz in Nebellicht, als flüst’re er: „Vergiss mich nicht.“ Die Tage sinken frühe sacht, der Abend trägt schon Wintertracht. Ein erster Hauch von kaltem… Zwischen Herbst und Winter. weiterlesen
- KrokodilIch wär so gern ein Krokodil, mit kleinem Hirn und Muskeln viel. Ein Saltie-Mann in Arnhemland, in Queensland herrscht’ ich stolz am Strand. Ich schwämme hin und her bei Ebbe, Flut und kreuz und quer, durch die Torres’ Straße,… Krokodil weiterlesen
- PhysikDie Struktur der Natur ist schlicht und klar, und doch verbirgt sie Rätsel, (unlösbar?), sonderbar, wunderbar: Vom Größeren zum Kleineren will ich wandern, die Bilder sehn, die Formeln aneinander. In Biologie beginnt der erste Kreis: Stärke, Zucker – Bausteine… Physik weiterlesen
- Die große LawineTerek ein georgischer Fluss 623 km, lang welcher auch die 600 Meter hohe Darialschlucht an einigen Stellen nur acht Meter breit, durchfließt. oft geschehen Dinge von denen viele, nichts mitbekommt. Und so verschwindet schon einmal ein ganzes Dorf, mit… Die große Lawine weiterlesen
- Schnelle LangsamkeitDie Zeit vergeht ohne Tempo Sie hat weder Eile noch Weile Eine ständige Bewegung Eine ständige Vergangenheit Dazwischen steht die menschliche Seltenheit Jedes Leben mit tickender Uhr Verlangen verlangsamt sie Erleben beschleunigt sie Langsam ist Leiden Schnell ist Vergnügen… Schnelle Langsamkeit weiterlesen
- Tyrannosaurus RexTyrannosaurus Rex, der Meister im Bissig/Rissig-sein, schnitt Fleisch wie mit Flex, doch Blut trank er allein Von Triceratops, dem vegetarischen Riesen, da gab’s Fleisch für den Räuber zum genießen. Traf Rex mal Regina, mit Zähnen und größer als er,… Tyrannosaurus Rex weiterlesen
- Esel und PferdeEsel:innen: zähe Wüstentiere, kennt man im Sand, trittsicher, geduldig, mit festem Stand. Hengste sind (hoffentlich!) stolz, voller Kraft und Mut, Wallache ruhiger, dennoch mit gutem Blut. Stuten so sanft, mit dem Herz voll Glut, Als besonnene Leittiere taugen sie… Esel und Pferde weiterlesen
- Schnelle LangsamkeitDie Zeit vergeht ohne Tempo Sie hat weder Eile noch Weile Eine ständige Bewegung Eine ständige Vergangenheit Dazwischen steht die menschliche Seltenheit Jedes Leben mit tickender Uhr Verlangen verlangsamt sie Erleben beschleunigt sie Langsam ist Leiden Schnell ist Vergnügen… Schnelle Langsamkeit weiterlesen
- Herbstpfad im Licht.Ein Strahl bricht durch den Blätterhain, ein leiser Gruß vom fernen Sein. Er fließt durch Zweig und stilles Moos, und nährt den Mut, dass Werden groß. Die Wege sind mit Gold bestreut, der Herbst hat seine Hand erneut auf… Herbstpfad im Licht. weiterlesen
- Im Licht des späten Herbstes.Ein Flüstern zieht durch Blatt und Zweig, der Wald hält still, als wollt’ er schweigen. Doch golden fällt das Licht zugleich, um Trost in jedes Herz zu zeigen. Die Sonne streift das müde Land, ihr Strahl verweilt auf welken… Im Licht des späten Herbstes. weiterlesen