- Stille heuchelt…Der Wind wieder milder geht. Müde ist der Sturm verweht. Die Schiffe suchen Flächen ab. Dümpeln übers Seemannsgrab. Rettungsringe treiben nichtig. Gestern waren sie noch wichtig. Stille heuchelt ins Geschehen. Es gibt nichts mehr zu verstehen. Das Meer gibt… Stille heuchelt… weiterlesen
- Wettersturm!Unwetter… Den Horizont gibt es nicht mehr. Wolken stehen auf dem Meer. Weit entfernt baut sich was auf. Wellen türmen sich zu Hauf` Schiffe draußen kämpfen sehr. Für sie wird es so sehr schwer. An der Küste Städte wachen.… Wettersturm! weiterlesen
- Unter derselben EicheDer Graf kam einst auf stolzem Pferde durch Felder, Wald und Morgenrot. Der Knecht bestellte dieselbe Erde, trug dieselbe Last, dasselbe Brot. Der eine wohnte hinter Mauern, der andre unterm Schieferdach. Doch beide sahen Sommer dauern und Herbstnebel am… Unter derselben Eiche weiterlesen
- Zwischen Wald und WerkstorO stiller Wald, ich muss nun gehen, der Morgen ruft mich in die Stadt. Wo Schornsteine am Himmel stehen und jedes Haus Geschichten hat. Hier singt der Wind in alten Buchen, dort pfeift die Lok zum frühen Dienst. Hier… Zwischen Wald und Werkstor weiterlesen
- Im Takt der ErdeIn 365,25 Tagen bewegt sich die Erde rechtsläufig, rechtsläufig rotierend um die 23,5 Grad geneigte Erdachse in 24 Stunden, auf einer elliptischen Bahn um die Sonne. Diese ist in einem der beiden Brennpunkte befunden. Die uneinheitliche Sonneneinstrahlung liefert die… Im Takt der Erde weiterlesen
- Sommerblüher auf einer RuderalstelleWo Schotter liegt und alte Wege vom langen Regen ausgebleicht, beginnt nicht Leere, sondern Wildnis, die still durch jede Fuge steigt. Der Natternkopf hebt blaue Flammen, der Mohn trägt roten Widerstand, und zwischen Disteln, Staub und Steinen behauptet Sommer… Sommerblüher auf einer Ruderalstelle weiterlesen
- Die BergbauernwieseDie Bergbauernwiese prahlt nicht. Sie lebt vom langsamen Sommer und vom schweren Atem der Hänge. Zwischen Arnika und Enzian steht das Gras nicht fett und herrisch, sondern licht, durchlässig, offen für Margerite, Thymian und Klee. Hier wächst Vielfalt nicht… Die Bergbauernwiese weiterlesen
- Ein Sommer- NachmittagEin Teich mit Seerosen so schön Libellen, Fischlein kann man sehen, er glänzt im hellen Sonnenschein und lädt zu einem Bade ein. —————- Ein kühlend` Bild zur Sonnenglut solch Anblick tut der Seele gut, ein funkelnd´ Blau im Teich… Ein Sommer- Nachmittag weiterlesen
- WälderWälder bewegen sich kaum, sie blinzeln nicht einmal, heben die Stimme nicht, verarbeiten nicht tausende Klangnuancen wie eine Stadt. Sie sind nicht so bunt, und doch bleiben ihre Farben klar im Kopf verankert. Sie brauchen so wenig, um Aufmerksamkeit… Wälder weiterlesen
- wahre SüßeWege verlaufen manchmal in Spuren wie Honig, so klebrig und schwer eine Prise Bitterkeit erst führt hin zum Geschmack des Daseins wahrer Süße
- MaiensommermorgenDie Sonne scheint, der Himmel ist blau, Blühende Rosen, wohin ich schau. Hof und Dorf sind beruhigend und still – Nirgends ich jetzt lieber leben will. Baumelnde Füße, die Seele tankt auf, Ein Werden und Wirken im Lebenslauf, Der… Maiensommermorgen weiterlesen
- Ein Jubel hallt—————– Ein Jubel hallt durch milde Lüfte ein hundertfacher Jubelhall es strömt empor wie Weihrauchdüfte aus Flur und Feld des Frühlings Schwall. ———————- Die Sonne nun in hellem Glanze der Himmel blau nun obenauf gebrochen Winters letzte Schanze nun… Ein Jubel hallt weiterlesen
- Sehnsuchtslied der NachtDer Mond blickt aus den Wolkenhügeln aus Himmelsluft – erwacht hervor, die Winde schwingen sanft die Flügel umschweben sacht manch müdes Ohr. ———————————————- Die Nacht schafft viele Ungeheuer und raubt manch Kinderherz den Mut, erloschen scheint was Lebensfeuer in… Sehnsuchtslied der Nacht weiterlesen
- Nach dem AbendregenWelch frischer Hauch, liegt in der Luft Duft aus der Erde quillt, gar kühl und feucht ist nun die Luft mit Wohlgeruch erfüllt. Es fiel nach einem heißen Tag des Regens, frisches Nass, und hat dabei vom Straub befreit… Nach dem Abendregen weiterlesen
- „Das treffen in der Haifisch Bar“Die Fische hatten eine Versammlung, ja das gibt es, hab ich doch gesehen… Nach der Versammlung beschlossen die auszugehen zum „Cuddly Shark“, das ist eine Haifischbar. Der kleine Deutsche Herring freute sich so sehr! Eine Bar, eine Bar! O… „Das treffen in der Haifisch Bar“ weiterlesen
- MaiengipfelzeitDer Frühling gipfelt in der Maienzeit, es blüht und singt auf Flur und Feldern weit; durch junge Zweige zieht der milde Wind, als wollte er verkünden, dass wir leben sind. Die Lerchen steigen hoch ins helle Blau, auf Wiesengrund… Maiengipfelzeit weiterlesen
- Zwischen Kellersee und Eutiner SeeZwischen Kellersee und Eutiner See zieht still der junge Frühling ein; durch lichte Wälder, Wind und Klee fällt milder Glanz ins Land hinein. Die Wasser tragen Himmel weit, vom Morgentau noch kühl umfangen; und durch die sanfte Hügelleit’ zieht… Zwischen Kellersee und Eutiner See weiterlesen
- Morgentau im Mai.Wenn über junge Halme silbern ruht des Morgentaus noch unberührtes Schweigen, erfüllt mit frischem Leben neuen Mut der Mai die Welt in lichtdurchwirkten Zweigen. Im blauen Himmel hebt die Lerche sacht ihr Lied empor aus sonnenhellen Gründen; und durch… Morgentau im Mai. weiterlesen
- AugenblickeDie Enkelin läuft auf mich zu und jubelt, der Besucher ist endlich da. Nach der Reparatur läuft mein Fahrrad erneut wieder glatt und rund. Ein lange gesuchtes, schon verloren geglaubtes Buch stiehlt sich unversehens in meine Hand. Im kleinen… Augenblicke weiterlesen
- Lenz und LautFlatulentia – der Lenz kehrt ein, und selbst der Ernst wird nicht mehr rein. Was festgefügt im Winter stand, verliert sich schnell durch leichte Hand. Ein Laut genügt, nicht groß, nicht klug, doch bringt er Ordnung aus dem Zug.… Lenz und Laut weiterlesen
- FrühjahrstonFlatulentia – der Lenz ist da, er drängt durch jede feste Form; was eben noch ganz streng geschah, verliert sich leise ohne Norm. Ein Laut, so schlicht, doch voller Kraft, zerreißt die Ordnung, unbestellt; und was zuvor noch Ernst… Frühjahrston weiterlesen
- Sonett an den MaiWenn Maienlicht die stillen Felder weckt, und Morgentau auf jungen Wiesen ruht, wird neu, was lang im Winter war verdeckt, und leises Grün durchströmt die Welt mit Mut. Der Wind bewegt die Äste sacht im Hain, die Lerche hebt… Sonett an den Mai weiterlesen
- Meine MaienzeitDer Maien zeigt des Frühlings Pracht, wenn junge Stimmen fröhlich klingen; die Erde ist vom Licht erwacht, und milde Winde Lieder bringen. Durch Gärten zieht ein süßer Duft, der leis die alten Zeiten streift; und über Wald und klarer… Meine Maienzeit weiterlesen
- FrühlingswechselDie Sonne scheint, der Lenz, der weint, weil Wolken durch die Himmel ziehen; doch selbst, wenn sich der Tag verneint, beginnt das erste Grün zu blühen. Der Regen fällt auf Feld und Baum, der Wind streift kühl durch junge… Frühlingswechsel weiterlesen
- Der Baum und sein Ende..ein Baum nicht mehr grün und träge, wartet auf den Mensch mit der Säge, einige Vögel haben es schon geahnt, mit ihrem Ruf Andere davor gewarnt, der Maulwurf ist auch auf der Flucht, sucht Schutz am Bach in der… Der Baum und sein Ende.. weiterlesen