Ich möchte diese Emotion nicht verlieren – diese Emotion, wenn das Licht auf die Blätter der Bäume fällt oder die Äpfel berührt. Solange ich das noch fühlen kann, bin ich in mir noch lebendig. Jeder Mensch prüft auf seine… Weiterlesen: Schluck
Meinem Bäuchlein kann ich trauen, bin gesund noch anzuschauen. Ich folge keinem Schönheitswahn, drum ess ich, was ich essen kann. Und ein Schnaps hilft beim Verdauen! Meinem Bierchen kann ich trauen, ganz tief in das Gläschen schauen. So fließt… Weiterlesen: Vertrauen
Bei Problemen, und Beschwerden, mit Tabletten fit zu werden, Meine Amme bringt die Blauen, bleibt dabei, um nach zu schauen: Kommt der Himmel jetzt auf Erden?
Meinen Freunden kann ich trauen, offen in die Augen schauen, auch die Wahrheit auszusprechen, ohne Freundschaft zu zerbrechen. Darauf Freunde, will ich bauen!
Mein Atem ist der Sand unter meinen Füßen. Mein Herzschlag ist das Rauschen der Brandung. Meine Augen sind das Licht der Sonne. Meine Ohren sind die Geräusche des Windes. Meine Nase ist der Duft von allem Schönem. Das Leben… Weiterlesen: Das Leben ist mir eine Insel
Ein sanfter Wind zieht durch das Land, malt bunte Farben mit leichter Hand. Die Blätter tanzen im Sonnenlicht, als warmes Gold, es durch die Nebel bricht. ————————- Die Welt sie liegt im herbstlichen Glanz, die Natur beginnt den Herbstlichen… Weiterlesen: Der Herbst beginnt
Der Herbst schleicht auf ganz leisen Socken, noch tut er, als sei nichts geschehn. Dann hängen Regen in den Wolken, und erste Blätter müssen gehn. Der Wind beginnt, durchs Land zu sausen, die Abende werden kühl und klein. Wir… Weiterlesen: Der Herbst schleicht sich an.
Der Herbst steht vor der Tür, doch noch trägt Sommer seine Krone. Schon liegt der erste Tau im Gras, die Schatten wachsen, Früchte reifen. Das Korn wird Brot, die Frucht wird Speise, die Schwalben sammeln sich zur Reise. So… Weiterlesen: Der Herbst klopft an.
Gibt es körperlich Beschwerden, kann das nur noch besser werden. Stets Tag für Tag ein kleines Stück, kehrt die Gesundheit bald zurück. Hundert Jahr schaffst du auf Erden!
Ich kam spät. Der Sommer war schon außer Atem. Die Kinder nicht. Sie rannten durch meinen Schatten, ihr Lachen blieb zwischen meinen Blättern hängen. Eis schmolz in mein Gesicht. Auf dem Gartentisch grinsten Melonen mit schwarzen Zähnen. Musik sprang… Weiterlesen: Spätlese
Toll ist die Gesundheitskasse, bei Gesundheit hilft die klasse. Dabei gibt es nichts zu tun, schön ist es auch aus zu ruhn, und das Geld strömt von der Masse!
Das Licht liegt weicher auf den Stoppelfeldern, der Rainfarn hält sein spätes Gelb ins Land; ein kühler Atem kommt aus dunklen Wäldern, und Tau beschlägt des Morgens Ackerrand. Die Ähren neigten längst die schweren Köpfe, der Mohn verlor sein… Weiterlesen: Wo der Sommer weiterlebt
Sei willkommen, lieber Gast, wenn Du etwas für uns hast. Sei recht nett, geh´ uns zur Hand, sonst verläuft das Fest im Sand. Gut bewirtet willst Du sein, drum kaufe schnell noch etwas ein. Nur beim Feinsten greife zu,… Weiterlesen: Herzlich Willkomen !
Es ist ein Virus ausgebrochen, auf dem PC sitzt der seit Wochen. Heiße Wickel haben nix gebracht, die Funken flogen, und es war Nacht. Seitdem hat er verkohlt gerochen!
Wenn der Sommer gehet leis, und die Feldfrucht wird zur Speis, wenn die Ähre, gold und schwer, nicht mehr rauscht wie jüngst vorher, wenn der Apfel Röte trägt, und der Wind die Zweige regt, wenn am Morgen kühler Tau… Weiterlesen: Der Sommer geht leise
Der Herbst zeigt seine Nächte schon, doch noch trägt Sommer seine Krone; im Abendrot steht still der Mohn, als hielte Licht die Zeit zum Lohne. Die Rotbuche bewahrt ihr Grün, doch erste Blätter werden müde; am Feldrand lässt der… Weiterlesen: Wenn der Herbst die Nächte zählt
August-Blüte Schamvoll birgt die Schöne ihre blutrote Blüte in dem grünen Palmenblatt, zum Trotz der Hitze. Sie glüht im Dunkel des kühlen Gartens und wartet auf die Stunde am frühen Abend, wenn sanftere Lüfte wehn. Ihr Bild freilich, entzückend,… Weiterlesen: August-Blüte
Es winken aus dem Friesenland zwei Franken leicht mit einer Hand. Hier gibt es reichlich auf den Tisch, mal gibt´s Kartoffeln, und mal Fisch. Die Frankenseele, die träumt bloß: „Ach, gäb´s doch einmal rohen Kloß. Ein Schäuferle ganz klitzeklein,… Weiterlesen: Gruß aus Friesenland
Der Körper ein Land mit wechselnden Grenzen, wo Straßen über Nacht verschwinden & Brücken im Nebel hängen, als Stützte sind meine Instrumente die Medikamente. Mein Bauch plagt mich auch, aber mit jedem mutigen Schritt voraus brennt in meinem Löwenherz… Weiterlesen: Löwenherz im Nebel
Der August lag auf Feld und Rain, noch warm vom langen Sonnenschein; doch morgens hing im Wiesengrund schon Tau wie eine stille Kund. Da ging der erste langsam hin, als trüge jeder Schritt schon Sinn. Er sah das Korn,… Weiterlesen: Vier gehen durch den August
Seit Tagen stand die Luft wie Blei, der August brannte Feld und Rain; der Himmel blieb von Wolken frei, und Staub lag grau auf Weg und Stein. Dann kam bei Nacht der Landregen, kein Donner fuhr ihm laut voraus;… Weiterlesen: Landregen im August
Welch ein Segen bringt der Regen auf den ausgedörrten Grund! Still fällt er auf Feld und Wegen, und die Erde atmet rund. Wo noch gestern Halme knisterten, hart und spröde stand der Rain, hörst du heute Tropfen flüstern, tief… Weiterlesen: Der Segen des Augustregens