- Am WeiherDer Weiher ruht. Kein Hauch bewegt das dunkle Bild im Wasserspiegel; nur eine Birke neigt sich leis, als trüge sie ein altes Siegel. Das Schilf bewahrt den stillen Grund, den keines Menschen Blick erreicht. Was unter grünen Wassern schläft,… Am Weiher weiterlesen
- Die HeimkehrNicht Stein allein und Dach und Baum begründen eines Menschen Leben; erst was er liebte, litt und trug, kann einem Orte Heimat geben. Der stille Weiher ruht im Licht, die Birken stehen stolz und helle; sie kennen weder Glück… Die Heimkehr weiterlesen
- Am stillen WeiherDer Abend liegt auf Feld und Rain, die Birken stehen bleich und stille; vom fernen Haus fällt matter Schein hinüber auf des Weihers Fülle. Kein Vogelruf, kein Schritt erklingt, nur Schilf bewegt sich an den Rändern; ein kühler Hauch… Am stillen Weiher weiterlesen
- Heimweg am WeiherAm Ufer steht die Birke weiß, der Abend liegt auf Gras und Steinen; im dunklen Wasser schwimmt der Himmel, als müsse er um gestern weinen. Das Haus dort hinter Busch und Rain trägt still sein Dach durch Jahr und… Heimweg am Weiher weiterlesen
- Der Weg am WeiherDie Birken stehn im Abendglanz, der Weiher träumt im Grunde; ein ferner Vogel zieht zum Wald, als rief ihn eine Stunde. Der schmale Weg geht durch das Grün, verliert sich hinterm Raine; dort steht ein Haus im stillen Licht,… Der Weg am Weiher weiterlesen
- Sommerlicht am WeiherEin lichter Hauch liegt auf dem Teich, die Birken glänzen, still und bleich, und überm Gras, vom Tau noch schwer, zieht goldner Schein zum Ufer her. Das Haus im Grün, vom Licht umflossen, hält seine Fenster halb geschlossen; doch… Sommerlicht am Weiher weiterlesen
- Winternebel im Bergischen LandDer Nebel sinkt ins Bergische Land, legt Grau auf Dächer, Feld und Rand. Die Hügel treten aus der Sicht, als nähme sie das fahle Licht. Die Eichen stehen schwarz und schwer, kein Blatt bewegt sich in den Kronen mehr.… Winternebel im Bergischen Land weiterlesen
- Der Winternebel.Der Winternebel zieht durchs Land, legt Schweigen auf die kahlen Weiden; die Hügel schwinden, Wald und Rand verlieren Namen und Gestalten. Im fahlen Morgen ruht das Feld, vom Reif mit feinem Glas überzogen; als hätte sich die müde Welt… Der Winternebel. weiterlesen
- WolkenWeißt du noch, als wir im weichen Gras lagen, die Sonne unser Gesicht wärmte und der Himmel unendlich schien? Wir schauten den Wolken hinterher, sahen Drachen, Schiffe und Gesichter, Burgen aus weißer Watte, die nur für uns existierten. Die… Wolken weiterlesen
- Mein GeigleinIch weiß nicht was ich sagen soll Mein Hirn ist noch gar nicht voll „Warum lebt man und wofür?“, Fragte mich ein kleines Tier „Niemand kann mich verstehen Egal wohin wir gehen, sehen.“ Weißt du, mir geht´s genau so… Mein Geiglein weiterlesen
- Das Bad in der SuhleEin großes Wildschwein in der Kuhle darin sich bis zum Halse wälzt, vergnügt sich grunzend in der Suhle und der wo zuschaut dem gefällt’s. —————————- Das Bad kühlt vor der Hitze, Sonne befreit von Zecken anderer Plag, solch Bad… Das Bad in der Suhle weiterlesen
- Wutgesicht…Wutgesicht! Die Natur zeigt Wutgesicht. Weggedrückt das Tageslicht. Spannung hängt in der Luft. Raues Meer wie eine Gruft. Stürme toben wild heran. Zieht die Breiten in ihr Bann. Deiche brechen so zu Hauf` Wassermengen stark im Lauf. Dorf ertrinkt… Wutgesicht… weiterlesen
- Sommerbericht aus Böhmen von 1866.Der Roggen stand schon gelb bei Königgrätz, die Mohnblüte brannte an den Wegen, und über Chlum lag jener blaue Himmel, der keinen Unterschied kennt zwischen Ernte und Vernichtung. Wir kamen im Morgengrauen. Der Tau hing noch am Wiesensalbei, die… Sommerbericht aus Böhmen von 1866. weiterlesen
- Das Herz des SchwarzwaldesDas Herz des Schwarzwaldes eine Peter Leitheim – KI Eleonore, Produktion —————- Das Heimatleben, ist hart und schwer, hier ist ein Gedicht, zur alten Zeit. Erinnerungen, gehen einher, erscheint uns, wie eine Ewigkeit. ——————- Ein stilles Erinnern, füllt nun… Das Herz des Schwarzwaldes weiterlesen
- HeimatsorgenVon Kühen und anderem Vieh waren einst die Dörfer umgeben. Viele Familien erkämpften sich so früher die Unabhängigkeit und das Leben. Statt Bauernhöfe große Areale von Mehrfamilienhäusern und davon immer mehr. Diese Entwicklung zu beobachten fällt mir wahrlich schwer.… Heimatsorgen weiterlesen
- Ein trüber TagWenn wir glauben, dass heut‘ der Tag uns nichts zu bieten hat, können vielleicht wir ihm etwas bieten, in seine Trübnis unser Lächeln senden, hinausgeh’n und ein Staunen schenken dem weiten Himmel über uns. Regen, statt ihn zu beschimpfen,… Ein trüber Tag weiterlesen
- WindDraußen weht er Hitze vertreibt er Gut tut er Sanft ist er und streichelt uns Das Schwüle vertreibt er Gut tut er Die Bäume bewegt er Rauschen bringt er hervor Gut tut er Gut tut er Heute und bei… Wind weiterlesen
- Der Atem des JuliIm Juli steht der Morgen früh zwischen den offenen Fenstern. Noch ist die Straße kühl, noch liegt Tau auf den Blättern des Frauenmantels, noch trägt die Amsel den ersten Ton über die Dächer. Dann steigt das Licht. Es legt… Der Atem des Juli weiterlesen
- Deutscher Wald im LichtO Täler weit, o Höhenrand, du Wald im frühen Morgenlichte, dein Atem zieht durch Baum und Land und schreibt sich ein in die Geschichte. Durch Buchenlaub und Eichenkronen geht Wind wie eine alte Sage; in deinen tiefen, grünen Zonen… Deutscher Wald im Licht weiterlesen
- Am FlussWie alte Baumstämme gestrandet, kahl geschoren, stumm und würdig, warte ich auf die neue Flut um dahinzutreiben hinab mit dem tosenden Strom. Weit ab von hier strudelts und perlts, Schaumkronen eilen hurtig davon, dröhnender Wasserfall erschlägt mir die Sprache,… Am Fluss weiterlesen
- Wie ein HändefaltenSchmetterling flatternde Leichtigkeit du Lächeln der Lüfte betört durch Blumendüfte die ihren Nektar anpreisen durchschwirrst du die Blütenfülle du kleiner unruhiger Geist jetzt lässt du dich nieder für einen Moment der Stille mit deinem Hauch von nichts dem alles… Wie ein Händefalten weiterlesen
- Am MeerFrisch weht der Wind am Strand, ich lausche und möchte gern bleiben – blau scheint der Himmel – ein breites Band, auch Sonne wird sich noch zeigen. WIND – WEITE – DAS WASSER – DAS MEER ich atme sie… Am Meer weiterlesen
- Die Ackerwinde am Feldrain.Am Ackerrain, im frühen Glanz, beginnt ihr stiller Blütentanz. Der Morgen küsst ihr weißes Kleid, es schimmert zart in Reinlichkeit. Sie windet sich mit sanfter Kraft empor an Halm und grüner Saft; kein Stolz verlangt nach fremdem Ruhm, ihr… Die Ackerwinde am Feldrain. weiterlesen
- Die Nachtkerze am Sommerabend.Wenn längst der Tag zur Ruhe sinkt und Abendgold die Felder schmückt, erhebt sich still, von Licht umringt, was niemand mittags recht erblickt. Die Nachtkerze entfaltet sacht ihr sonnengelbes Blütenkleid; sie wartet nicht auf grellen Tag, sie blüht zur… Die Nachtkerze am Sommerabend. weiterlesen
- SchwalbenflugSonne golden, Himmel blau, wenn ich in die Höhe schau‘. Schwalben ziehen ihre Runden in den sommerlichen Stunden. Warm, so haben sie es gern; Sehnsuchtsziele sind nicht fern. Sie lieben unser schönes Land und sind bei jedermann bekannt. Sie… Schwalbenflug weiterlesen