Naturgedichte

  • Das Bad in der Suhle
    Ein großes Wildschwein in der Kuhle darin sich bis zum Halse wälzt, vergnügt sich grunzend in der Suhle und der wo zuschaut dem gefällt’s. —————————- Das Bad kühlt vor der Hitze, Sonne befreit von Zecken anderer Plag, solch Bad… Das Bad in der Suhle weiterlesen
  • Wutgesicht…
    Wutgesicht! Die Natur zeigt Wutgesicht. Weggedrückt das Tageslicht. Spannung hängt in der Luft. Raues Meer wie eine Gruft. Stürme toben wild heran. Zieht die Breiten in ihr Bann. Deiche brechen so zu Hauf` Wassermengen stark im Lauf. Dorf ertrinkt… Wutgesicht… weiterlesen
  • Sommerbericht aus Böhmen von 1866.
    Der Roggen stand schon gelb bei Königgrätz, die Mohnblüte brannte an den Wegen, und über Chlum lag jener blaue Himmel, der keinen Unterschied kennt zwischen Ernte und Vernichtung. Wir kamen im Morgengrauen. Der Tau hing noch am Wiesensalbei, die… Sommerbericht aus Böhmen von 1866. weiterlesen
  • Das Herz des Schwarzwaldes
    Das Herz des Schwarzwaldes eine Peter Leitheim – KI Eleonore, Produktion —————- Das Heimatleben, ist hart und schwer, hier ist ein Gedicht, zur alten Zeit. Erinnerungen, gehen einher, erscheint uns, wie eine Ewigkeit. ——————- Ein stilles Erinnern, füllt nun… Das Herz des Schwarzwaldes weiterlesen
  • Heimatsorgen
    Von Kühen und anderem Vieh waren einst die Dörfer umgeben. Viele Familien erkämpften sich so früher die Unabhängigkeit und das Leben. Statt Bauernhöfe große Areale von Mehrfamilienhäusern und davon immer mehr. Diese Entwicklung zu beobachten fällt mir wahrlich schwer.… Heimatsorgen weiterlesen
  • Ein trüber Tag
    Wenn wir glauben, dass heut‘ der Tag uns nichts zu bieten hat, können vielleicht wir ihm etwas bieten, in seine Trübnis unser Lächeln senden, hinausgeh’n und ein Staunen schenken dem weiten Himmel über uns. Regen, statt ihn zu beschimpfen,… Ein trüber Tag weiterlesen
  • Wind
    Draußen weht er Hitze vertreibt er Gut tut er Sanft ist er und streichelt uns Das Schwüle vertreibt er Gut tut er Die Bäume bewegt er Rauschen bringt er hervor Gut tut er Gut tut er Heute und bei… Wind weiterlesen
  • Der Atem des Juli
    Im Juli steht der Morgen früh zwischen den offenen Fenstern. Noch ist die Straße kühl, noch liegt Tau auf den Blättern des Frauenmantels, noch trägt die Amsel den ersten Ton über die Dächer. Dann steigt das Licht. Es legt… Der Atem des Juli weiterlesen
  • Deutscher Wald im Licht
    O Täler weit, o Höhenrand, du Wald im frühen Morgenlichte, dein Atem zieht durch Baum und Land und schreibt sich ein in die Geschichte. Durch Buchenlaub und Eichenkronen geht Wind wie eine alte Sage; in deinen tiefen, grünen Zonen… Deutscher Wald im Licht weiterlesen
  • Am Fluss
    Wie alte Baumstämme gestrandet, kahl geschoren, stumm und würdig, warte ich auf die neue Flut um dahinzutreiben hinab mit dem tosenden Strom. Weit ab von hier strudelts und perlts, Schaumkronen eilen hurtig davon, dröhnender Wasserfall erschlägt mir die Sprache,… Am Fluss weiterlesen
  • Wie ein Händefalten
    Schmetterling flatternde Leichtigkeit du Lächeln der Lüfte betört durch Blumendüfte die ihren Nektar anpreisen durchschwirrst du die Blütenfülle du kleiner unruhiger Geist jetzt lässt du dich nieder für einen Moment der Stille mit deinem Hauch von nichts dem alles… Wie ein Händefalten weiterlesen
  • Am Meer
    Frisch weht der Wind am Strand, ich lausche und möchte gern bleiben – blau scheint der Himmel – ein breites Band, auch Sonne wird sich noch zeigen. WIND – WEITE – DAS WASSER – DAS MEER ich atme sie… Am Meer weiterlesen
  • Die Ackerwinde am Feldrain.
    Am Ackerrain, im frühen Glanz, beginnt ihr stiller Blütentanz. Der Morgen küsst ihr weißes Kleid, es schimmert zart in Reinlichkeit. Sie windet sich mit sanfter Kraft empor an Halm und grüner Saft; kein Stolz verlangt nach fremdem Ruhm, ihr… Die Ackerwinde am Feldrain. weiterlesen
  • Die Nachtkerze am Sommerabend.
    Wenn längst der Tag zur Ruhe sinkt und Abendgold die Felder schmückt, erhebt sich still, von Licht umringt, was niemand mittags recht erblickt. Die Nachtkerze entfaltet sacht ihr sonnengelbes Blütenkleid; sie wartet nicht auf grellen Tag, sie blüht zur… Die Nachtkerze am Sommerabend. weiterlesen
  • Schwalbenflug
    Sonne golden, Himmel blau, wenn ich in die Höhe schau‘. Schwalben ziehen ihre Runden in den sommerlichen Stunden. Warm, so haben sie es gern; Sehnsuchtsziele sind nicht fern. Sie lieben unser schönes Land und sind bei jedermann bekannt. Sie… Schwalbenflug weiterlesen
  • Sommererlebnis in der Wüste
    Der Chor der Grillen unter der drückenden Hitze tobt and schreit, kein Windhauch fächelt uns Kühlung zu, der stahlblaue Himmel verscheucht alle Wolken und die Sonne hat ein leichtes Spiel. Wir ziehen uns hinter die vier Wände zurück, Klimaanlage… Sommererlebnis in der Wüste weiterlesen
  • Tief im Herzen…
    Tief im Herzen… Beim Schauen staunt sie nur. Sanftes Streicheln der Natur. Ihre Zeit hier endlos scheint. Das Gefühl hier gerne weint. Denkt unbewusst so dahin. Dieser Anblick macht ein Sinn. Spürt das Gott ihr dies erweist. Tief im… Tief im Herzen… weiterlesen
  • Stille heuchelt…
    Der Wind wieder milder geht. Müde ist der Sturm verweht. Die Schiffe suchen Flächen ab. Dümpeln übers Seemannsgrab. Rettungsringe treiben nichtig. Gestern waren sie noch wichtig. Stille heuchelt ins Geschehen. Es gibt nichts mehr zu verstehen. Das Meer gibt… Stille heuchelt… weiterlesen
  • Wettersturm!
    Unwetter… Den Horizont gibt es nicht mehr. Wolken stehen auf dem Meer. Weit entfernt baut sich was auf. Wellen türmen sich zu Hauf` Schiffe draußen kämpfen sehr. Für sie wird es so sehr schwer. An der Küste Städte wachen.… Wettersturm! weiterlesen
  • Unter derselben Eiche
    Der Graf kam einst auf stolzem Pferde durch Felder, Wald und Morgenrot. Der Knecht bestellte dieselbe Erde, trug dieselbe Last, dasselbe Brot. Der eine wohnte hinter Mauern, der andre unterm Schieferdach. Doch beide sahen Sommer dauern und Herbstnebel am… Unter derselben Eiche weiterlesen
  • Zwischen Wald und Werkstor
    O stiller Wald, ich muss nun gehen, der Morgen ruft mich in die Stadt. Wo Schornsteine am Himmel stehen und jedes Haus Geschichten hat. Hier singt der Wind in alten Buchen, dort pfeift die Lok zum frühen Dienst. Hier… Zwischen Wald und Werkstor weiterlesen
  • Im Takt der Erde
    In 365,25 Tagen bewegt sich die Erde rechtsläufig, rechtsläufig rotierend um die 23,5 Grad geneigte Erdachse in 24 Stunden, auf einer elliptischen Bahn um die Sonne. Diese ist in einem der beiden Brennpunkte befunden. Die uneinheitliche Sonneneinstrahlung liefert die… Im Takt der Erde weiterlesen
  • Sommerblüher auf einer Ruderalstelle
    Wo Schotter liegt und alte Wege vom langen Regen ausgebleicht, beginnt nicht Leere, sondern Wildnis, die still durch jede Fuge steigt. Der Natternkopf hebt blaue Flammen, der Mohn trägt roten Widerstand, und zwischen Disteln, Staub und Steinen behauptet Sommer… Sommerblüher auf einer Ruderalstelle weiterlesen
  • Die Bergbauernwiese
    Die Bergbauernwiese prahlt nicht. Sie lebt vom langsamen Sommer und vom schweren Atem der Hänge. Zwischen Arnika und Enzian steht das Gras nicht fett und herrisch, sondern licht, durchlässig, offen für Margerite, Thymian und Klee. Hier wächst Vielfalt nicht… Die Bergbauernwiese weiterlesen
  • Ein Sommer- Nachmittag
    Ein Teich mit Seerosen so schön Libellen, Fischlein kann man sehen, er glänzt im hellen Sonnenschein und lädt zu einem Bade ein. —————- Ein kühlend` Bild zur Sonnenglut solch Anblick tut der Seele gut, ein funkelnd´ Blau im Teich… Ein Sommer- Nachmittag weiterlesen