- Der Segen des AugustregensWelch ein Segen bringt der Regen auf den ausgedörrten Grund! Still fällt er auf Feld und Wegen, und die Erde atmet rund. Wo noch gestern Halme knisterten, hart und spröde stand der Rain, hörst du heute Tropfen flüstern, tief… Weiterlesen: Der Segen des Augustregens
- AugustregenWelch ein Segen bringt der Regen auf das ausgedörrte Land; still zieht er auf Feld und Wegen wie eine kühle, milde Hand. Die Erde trinkt mit dunklen Poren, der Staub verliert sein graues Kleid; was müd und matt schien… Weiterlesen: Augustregen
- Sehnsucht!Gedanken schweben… Gedanken schweben übers Meer. Verweht im Wind die innere Wehr. Hand in Hand das spüren der Zeit. Die Wellen plätschern in das Leid. Endlose Weite wärmt das Gefühl. Sanfter Wind wirkt frisch und kühl. Seele wünscht sich… Weiterlesen: Sehnsucht!
- Hymne an den PickelOh Schreck, oh Pein, oh großes Weh, als ich heut‘ in den Spiegel seh‘, was starrt mich an im gleißend Licht? Ein Pickel – mitten im Gesicht! Wo kommst Du her, mein neuer Gast? So sprich zu mir, Du… Weiterlesen: Hymne an den Pickel
- AugustliedDer August geht durch Wald und Feld, mit Gold im Haar, mit Licht im Kleid; als wär die ganze müde Welt noch einmal schön für kurze Zeit. Die Brombeerhecke trägt so schwer, die Wespe taumelt süß berauscht; vom Hügel… Weiterlesen: Augustlied
- AugustabendDer August liegt auf Feld und Rain, so satt, als müsst es ewig sein; das Korn ist schwer, die Luft ist lind, nur manchmal geht ein kühler Wind. Die Brombeerhecke, schwarz und voll, weiß längst, was bald geschehen soll;… Weiterlesen: Augustabend
- MorgenzauberMorgenluft hebt Gedanken die sich zur Nacht bedrückend schwer um die Seele rankten hoch hinaus in das Wolkenmeer. In der Ferne – vom Morgenlicht in Farbenzauber getaucht – bekommen Sorgen ein andres Gewicht der Gedanken Schwere verraucht. Tau auf… Weiterlesen: Morgenzauber
- SOMMERAUSFLUGDen Wagen habe ich abgestellt begeh die Seitenwege, ich schlendere übers Sommerfeld und über morsche Stege. ————————- Behelligt nicht vom Stundenschlag entrückt den Alltagssorgen, ergeben ganz dem heiteren Tag schon früh am stillen Morgen. ——————– Auf Äckern und auf… Weiterlesen: SOMMERAUSFLUG
- Wasser in der SaharaWie auch immer wir in Städte kommen – mit unterschiedlicher Stimmung, in verschiedenen Jahren, in unterschiedlichen Lebensphasen – manche von ihnen bleiben für uns genau gleich. Die Orte, die uns einmal berührt haben, gefallen uns weiterhin. Und diejenigen, die… Weiterlesen: Wasser in der Sahara
- Otter FlussDer Strom der Zeit bahnt sich seine Wege, gemächlich still. Ich gleite dahin, zusammen mit dir jenseits der letzten Biegung. Schlieren halten dagegen, im Ufergebüsch, und drüben, im Spiegel der Bäume auf dem ruhigen Wasser, da grüßt die Welt,… Weiterlesen: Otter Fluss
- Die Sonne trägt schon Herbst im Herzen.Der August zieht ins reife Land, gekrönt vom Gold der Ährenfelder; die Sonne ruht am Waldesrand, ihr Licht durchglüht die stillen Wälder. Die Birne schwillt am schweren Ast, der Wiesensalbei steht in Flammen; die Erde trägt der Fülle Last… Weiterlesen: Die Sonne trägt schon Herbst im Herzen.
- Des Sommers KroneDer August zieht ins Land herein, des reifen Sommers Krone; auf Korn und Obst fällt goldner Schein der hohen, warmen Sonne. Die Ähren neigen schwer ihr Haupt, der Wind durchstreicht die Weiten; schwarz glänzt die Frucht im Brombeerlaub und… Weiterlesen: Des Sommers Krone
- AugustkroneDer August ziehet ein und bringt des Sommers Krone; sein goldner, warmer Schein ist die gereifte Sonne. Die Ähren, schwer und dicht, verneigen sich der Erde; im späten Mittagslicht wird Fülle zur Gebärde. Am Hag wird schwarz und schwer… Weiterlesen: Augustkrone
- Am WeiherDer Weiher ruht. Kein Hauch bewegt das dunkle Bild im Wasserspiegel; nur eine Birke neigt sich leis, als trüge sie ein altes Siegel. Das Schilf bewahrt den stillen Grund, den keines Menschen Blick erreicht. Was unter grünen Wassern schläft,… Weiterlesen: Am Weiher
- Die HeimkehrNicht Stein allein und Dach und Baum begründen eines Menschen Leben; erst was er liebte, litt und trug, kann einem Orte Heimat geben. Der stille Weiher ruht im Licht, die Birken stehen stolz und helle; sie kennen weder Glück… Weiterlesen: Die Heimkehr
- Am stillen WeiherDer Abend liegt auf Feld und Rain, die Birken stehen bleich und stille; vom fernen Haus fällt matter Schein hinüber auf des Weihers Fülle. Kein Vogelruf, kein Schritt erklingt, nur Schilf bewegt sich an den Rändern; ein kühler Hauch… Weiterlesen: Am stillen Weiher
- Heimweg am WeiherAm Ufer steht die Birke weiß, der Abend liegt auf Gras und Steinen; im dunklen Wasser schwimmt der Himmel, als müsse er um gestern weinen. Das Haus dort hinter Busch und Rain trägt still sein Dach durch Jahr und… Weiterlesen: Heimweg am Weiher
- Der Weg am WeiherDie Birken stehn im Abendglanz, der Weiher träumt im Grunde; ein ferner Vogel zieht zum Wald, als rief ihn eine Stunde. Der schmale Weg geht durch das Grün, verliert sich hinterm Raine; dort steht ein Haus im stillen Licht,… Weiterlesen: Der Weg am Weiher
- Sommerlicht am WeiherEin lichter Hauch liegt auf dem Teich, die Birken glänzen, still und bleich, und überm Gras, vom Tau noch schwer, zieht goldner Schein zum Ufer her. Das Haus im Grün, vom Licht umflossen, hält seine Fenster halb geschlossen; doch… Weiterlesen: Sommerlicht am Weiher
- Winternebel im Bergischen LandDer Nebel sinkt ins Bergische Land, legt Grau auf Dächer, Feld und Rand. Die Hügel treten aus der Sicht, als nähme sie das fahle Licht. Die Eichen stehen schwarz und schwer, kein Blatt bewegt sich in den Kronen mehr.… Weiterlesen: Winternebel im Bergischen Land
- Der Winternebel.Der Winternebel zieht durchs Land, legt Schweigen auf die kahlen Weiden; die Hügel schwinden, Wald und Rand verlieren Namen und Gestalten. Im fahlen Morgen ruht das Feld, vom Reif mit feinem Glas überzogen; als hätte sich die müde Welt… Weiterlesen: Der Winternebel.
- WolkenWeißt du noch, als wir im weichen Gras lagen, die Sonne unser Gesicht wärmte und der Himmel unendlich schien? Wir schauten den Wolken hinterher, sahen Drachen, Schiffe und Gesichter, Burgen aus weißer Watte, die nur für uns existierten. Die… Weiterlesen: Wolken
- Mein GeigleinIch weiß nicht was ich sagen soll Mein Hirn ist noch gar nicht voll „Warum lebt man und wofür?“, Fragte mich ein kleines Tier „Niemand kann mich verstehen Egal wohin wir gehen, sehen.“ Weißt du, mir geht´s genau so… Weiterlesen: Mein Geiglein
- Das Bad in der SuhleEin großes Wildschwein in der Kuhle darin sich bis zum Halse wälzt, vergnügt sich grunzend in der Suhle und der wo zuschaut dem gefällt’s. —————————- Das Bad kühlt vor der Hitze, Sonne befreit von Zecken anderer Plag, solch Bad… Weiterlesen: Das Bad in der Suhle
- Wutgesicht…Wutgesicht! Die Natur zeigt Wutgesicht. Weggedrückt das Tageslicht. Spannung hängt in der Luft. Raues Meer wie eine Gruft. Stürme toben wild heran. Zieht die Breiten in ihr Bann. Deiche brechen so zu Hauf` Wassermengen stark im Lauf. Dorf ertrinkt… Weiterlesen: Wutgesicht…