Naturgedichte

  • Bitte warten !
    Im Supermarkt, das ist doch klasse, ich kaufe ein, und geh´ zur Kasse. Was ich will, hab´ ich bekommen, und da steh´ ich nun benommen, und warte – warte mit der Masse! Auch zum Amt, da geh´ ich hin,… Weiterlesen: Bitte warten !
  • Supermarkt
    Im Supermarkt, das ist doch klasse, ich kaufe ein und geh´ zur Kasse. Was ich will, hab´ ich bekommen, und da steh´ ich, wie benommen, und warte – warte mit der Masse!
  • Wenn der Herbst an der Wupper zieht
    Wenn morgens Tau auf Wiesen steht und Nebel durch die Täler geht, wenn fahles Licht die Zweige streift und erstes Laub zu Boden reift, dann trägt der Herbst sein stilles Kleid, aus Kupfer, Rauch und Müdigkeit. Kastanien liegen kühl… Weiterlesen: Wenn der Herbst an der Wupper zieht
  • Wenn der Herbst durchs Land zieht
    Wenn morgens Tau auf Wiesen liegt und Nebel durch die Gärten zieht, wenn Sonnenlicht durch Zweige fällt und still die Blätter golden hält, dann trägt der Herbst sein buntes Kleid, halb Abschied schon, halb Erntezeit. Die Kastanie fällt ins… Weiterlesen: Wenn der Herbst durchs Land zieht
  • Was der Oktober weiß
    Die Hagebutte steht am Rain, vom Morgenregen blank gewaschen; im Gras liegt eine Kastanie, noch glatt und braun in grünen Taschen. Die Rotbuche hält länger fest. Der Ahorn gibt sein Gelb schon preis. Am Zaun verblüht die letzte Aster,… Weiterlesen: Was der Oktober weiß
  • Herbst macht was draus
    Wenn die Nächte länger werden und die Kälte zieht ins Haus, sagt der Herbst mit krummen Fingern: „Nun, mein Freund, mach was daraus!“ Draußen murrt der Wind am Fenster, drinnen dampft bereits der Tee. Und die Katze kennt das… Weiterlesen: Herbst macht was draus
  • Der Herbst kommt ohne Rücksprache
    Wenn Nächte länger, Tage kleiner und kalte Luft durchs Treppenhaus, wird selbst der größte Sommermeiner auf einmal gern zum Stubenherrn zu Haus. Der Regen schreibt an Fensterscheiben, der Wind verteilt das Laub im Hof. Man kann darüber Trübsal treiben… Weiterlesen: Der Herbst kommt ohne Rücksprache
  • Wenn das Dunkel früher kommt
    Wenn die Nächte länger werden, wenn die Kälte zieht ins Haus, holt man Wärme aus der Stille und macht aus dem Herbst was draus. Denn im Grau nur Grau zu sehen, macht die dunklen Tage schwer; wer noch Licht… Weiterlesen: Wenn das Dunkel früher kommt
  • Erntedank
    Ährengold auf weiten Feldern gab es und in unsern Wäldern leuchten Blätter kunterbunt, denn der Herbst gibt allen kund: Äpfel, prall mit roten Backen, Nüsse reif, bereit zum Knacken, Wein, so lieblich wie im Traum; Ernte satt, man glaubt… Weiterlesen: Erntedank
  • Moschus
    Mit dem Moschus wollt´ ich locken, hatte Käse in den Socken, war ein eigenes Aroma, manche fielen schon ins Koma. Frisch geduscht, lasst uns los rocken!
  • Schmusekatze
    Es war einst eine Schmusekatze, sie liebte Männer, gern mit Glatze. Doch einer hatte volles Haar, man sah, daß es Perücke war, und um das Kinn trug er Matratze!
  • Gemeinschaft
    So ist es gut, so ist das recht, wenn´s einer sagt, ist das nicht echt. Stammt dies aber von euch beiden, müssen all die andern leiden. Gemeinsam wird das ein Geflecht!
  • Vor dem frühen Winter
    Der Herbst liegt schwer auf Feld und Wegen. Die Birken stehen still und fahl, als hätten sie im matten Schweigen ihr letztes goldnes Wort vertan. Ein nasser Wind geht durch die Gärten, streift Dächer, Zäune, morsches Holz. Die Erde… Weiterlesen: Vor dem frühen Winter
  • Lenzeseinbruch
    Der Zenitstand der Sonne überquert beim Frühjahrs-Äquinoktium, dem offiziellen, bürgerlich-kalendarischen und astronomischen Frühlingsanfang, den Äquator, der auf 0° geografischen Breite liegt, von der Süd- auf die Nordhalbkugel. Ab dem Frühlingsbeginn um den 20. März bis zum Sommer-Solstitium im Juni… Weiterlesen: Lenzeseinbruch
  • Nördliche Regionen
    Einzelne Evergreens ragen hoch auf in der Ebene, Nadeln wie Scheren ragen in die Luft, sie stechen in das Blaue und schweben auf einem Meer gelber Blumen des frühen Herbstes . Noch warten wir auf den ersten Schneefall, aber… Weiterlesen: Nördliche Regionen
  • Verankern
    Wir müssen nicht laut werden, nur weil der Wind sich dreht. Nicht jeder Sturm verlangt, dass wir ihm entgegentreten. Wir können uns still verankern in dem, was uns Wurzeln gibt. Wie Äste können wir uns neigen, warten, bis sich… Weiterlesen: Verankern
  • Weltkindertag
    Heute ist Weltkindertag, was das auch bedeuten mag. Kümmert euch um die Natur, Menschlichkeit, und Leben pur. Diese Welt bringt den Ertrag!
  • Leben
    Heute ist ein schöner Tag, ohne Sorgen, ohne Plag´, ohne Ärger, und Verdruss. Jede Stunde ein Genuss. Leben, so wie ich es mag!
  • Manchmal
    Manche Scheiben waren matt. Manche Sprüche, die sind platt. Manche Scheiben gab´s zur Wahl. Manche Köpfe bleiben kahl. Manche haben es so satt!
  • Nachtvogel
    Eigentlich solltest du schweigen in dunkler Ruh’. Nur die Eulen heulen von Zeit zu Zeit, jagdbereit. Nachtvogel, dein Gefieder leuchtet nicht unter den schweren Wolken, regenschwanger. Aber wohin äugst du aus dem nackten Gebüsch, worauf wartest du, wenn der… Weiterlesen: Nachtvogel
  • Kirche und Gebet
    Kirche Glocken läuten Orgel spielt wunderschön Weihrauchduft durchströmt das Kirchenschiff Pfarrers Worte erklingen im Widerhall Beten hilft uns allen Friede und Harmonie Stille
  • Flohmarkt
    Auf dem Markt, da gibt´s den Floh. Manche Kunden sind da froh. Daran will ich gar nicht denken, Flöhe lass ich mir nicht schenken, lieber einen Rum aus Stroh!
  • Das Leben ist mir eine Insel
    Das Leben ist mir eine Insel Mein Atem ist der Sand unter meinen Füßen. Mein Herzschlag ist das Rauschen der Brandung. Meine Augen sind das Licht der Sonne. Meine Ohren sind die Geräusche des Windes. Meine Nase ist der… Weiterlesen: Das Leben ist mir eine Insel
  • Schluck
    Ich möchte diese Emotion nicht verlieren – diese Emotion, wenn das Licht auf die Blätter der Bäume fällt oder die Äpfel berührt. Solange ich das noch fühlen kann, bin ich in mir noch lebendig. Jeder Mensch prüft auf seine… Weiterlesen: Schluck
  • Vertrauen
    Meinem Bäuchlein kann ich trauen, bin gesund noch anzuschauen. Ich folge keinem Schönheitswahn, drum ess ich, was ich essen kann. Und ein Schnaps hilft beim Verdauen! Meinem Bierchen kann ich trauen, ganz tief in das Gläschen schauen. So fließt… Weiterlesen: Vertrauen