Naturgedichte

  • Die Piratin in der Taverne II
    Die sehnliche Taverne war voll von linden Mäusen. Sie liefen doch drinnen wie die Zaubergeister herum. Man spürte den Geruch von der toten, sanften Ratte, die eine falbe Katze zu fangen schien, heute früh. Das Spinnennetz schmückte doch die… Die Piratin in der Taverne II weiterlesen
  • Die Piratin in der Taverne II
    Die sehnliche Taverne war voll von linden Mäusen. Sie liefen doch drinnen wie die Zaubergeister herum. Man spürte den Geruch von der toten, sanften Ratte, die eine falbe Katze zu fangen schien, heute früh. Das Spinnennetz schmückte doch die… Die Piratin in der Taverne II weiterlesen
  • Das Wunder aus der Frühlings Erde des Frühlingsweg
    Es war Zuhause nahe dem Teich die Wolken hoch am Horizonte gleiten, vom Kirchturm laut erscholl verheißungsreich mit süßem Ton das Kirchturm läuten. ————————– Wie schmelzend` Silber glitzert Teich – einher zwei Enten schwammen auf des Teiches Spiegel, ein… Das Wunder aus der Frühlings Erde des Frühlingsweg weiterlesen
  • Fastnacht im Winter
    Noch steht der Winter über dem Land, klar und unbewegt im bleichen Licht. Die Felder tragen ihr schweigendes Maß, die Bäume ragen, ernst und nackt, als hielten sie Zwiesprache mit dem Himmel. Doch plötzlich – im Herzen der kalten… Fastnacht im Winter weiterlesen
  • Zug der Schneegänse
    Die arktischen Schneegänse verlassen Flur und Feld, ein weißer Zug im Abend, der durch die Lüfte fällt. Sie heben sich in Reihen, vom Frosthauch noch umweht, als trügen sie die Stille dorthin, wo Wind sie weht. Die Äcker liegen… Zug der Schneegänse weiterlesen
  • Der Winter überlegt!
    Der Winter, der Winter, hat plötzlich beschlossen: „Es wird jetzt gefroren – der Sommer ist flossen.“ Er rüttelt am Fenster, er schüttelt die Tür, als sagte er streng: „Ein bisschen Manier!“ Er malt an die Scheiben Kristalle mit Schwung… Der Winter überlegt! weiterlesen
  • Der Winter kommt
    Der Winter, der Winter, zieht leise ins Land, mit silbernem Schleier und frostiger Hand. Er rüttelt am Tore der nächtlichen Welt, dass träumend der Himmel sein Sternenzelt hält. Er streift durch die Wälder, durch Hügel und Tal, lässt schweigend… Der Winter kommt weiterlesen
  • Der Winter, der Winter!
    Der Winter, der Winter, kommt klirrend ins Land, mit frostiger Stimme und eisiger Hand. Er rüttelt an Fenstern, er klopft an das Tor, er fährt durch die Gassen mit stürmischem Chor. Er zerrt an den Mützen der Kinder im… Der Winter, der Winter! weiterlesen
  • Im Werk des Winters
    So ordnet sich die kalte Macht, nicht hart – nur klar in ihrer Nacht. Sie nimmt zurück, was überstand, und legt es still in ihre Hand. Was zu viel war im lauten Licht, verliert im Frost sein Übergewicht. Die… Im Werk des Winters weiterlesen
  • Beratung der Schneegänse
    Die arktischen Schneegänse verließen Flur und Feld. Sie hatten offenbar beschlossen: „Hier ist es doch zu kalt für Welt.“ Der Wind war streng, der Teich war hart, der Bauer murrte leis. Da sprach die Gans: „Man reist, bevor man… Beratung der Schneegänse weiterlesen
  • Warten auf den Morgenwind
    Am ersten Hauch des Tages stand ich am stillen Meer. Die Nacht verließ ihr dunkles Lager, und ihre Last war nicht mehr schwer. Ich warte auf den neuen Himmel, auf Wege, die noch unbenannt, auf Wellenlicht, das neu nun… Warten auf den Morgenwind weiterlesen
  • Hoffnungen
    Dichter vereinigt euch, die Welt gehört der Menschheit, Künstler malt gemeinsam, und ihr Musiker spielt das Lied von unserem Morgen. Schreiben wir alle die alten Worte gegen dunkle Mächte, finden wir uns zusammen in neuen Gedichten, sprechen wir gemeinsam,… Hoffnungen weiterlesen
  • Meerweh
    Häng dein Haar in den Salzwind. Nichts duftet besser als Meer. Barfuß im Sand wie ein Kleinkind lauf‘ den Wellen hinterher. Es spritzt und zischt und tost und schäumt. Davon hast du schon lang geträumt. Du fühlst dich neu,… Meerweh weiterlesen
  • Frühlingsgefühle
    Die Sonne lacht, Ein gold’ner Glanz erwacht, Der Frühlingswind, so sanft durch die Zweige weht, Das Glücksgefühl, das jetzt im Herzen ersteht. Ein wisperndes Lied, das leichte Freude in Herzen bringt, In jedem Blatt, das frisch zum Leben schwingt.… Frühlingsgefühle weiterlesen
  • Am See
    Wie schön ist’s am Ufer zu wandern, Im Nebel – den See seh ich nicht. In Gedanken bin ich bei andern, Doch ansprechen muss ich sie nicht. Das Wasser – zu kalt für die Füße, Trotz Nebel die Sonn‘… Am See weiterlesen
  • „Der Winter richtet sich ein“
    Der Winter richtet sich ein, ganz leis, legt Schweigen über Feld und Kreis. Die Wege ruh’n, der Himmel steht, als hielte Zeit den Atem an und geht. Der Frost bewacht den stillen Grund, die Erde schläft zur tiefen Stund’.… „Der Winter richtet sich ein“ weiterlesen
  • In den Wipfeln
    Wer an den Wipfeln, in den Gipfeln, sich vergnügt mit Schnee und Zipfeln, wer dem Wind beim Tanze lauscht, wie er durch die Tannen rauscht, der versteht des Winters Sinn: Nicht Stillstand liegt in ihm, Gewinn. Denn wo das… In den Wipfeln weiterlesen
  • Winterliebhaber
    Wer mag den Winter nicht, der ist um einen Zauber ärmer. Wenn an den Wipfeln leis und licht die silbernen Tannenzapfen wippen, weiß jede Seele, was ihr fehlt. Die Wälder tragen stillen Glanz, kein Blatt, das klagt, kein Ast,… Winterliebhaber weiterlesen
  • Zwiegespräch im Winter
    Erste Stimme Der Winter steht und hält das Maß, die Welt wird still, der Atem klar. Was unnütz war, fällt leis vom Ast, zur Ruhe kommt, was eilig war. Die Felder schweigen, weit und rein, kein Drängen stört den… Zwiegespräch im Winter weiterlesen
  • Wintermaß
    Der Winter steht. Nicht drohend, nicht verzehrend, sondern sammelnd wie ein Hüter des Wesentlichen. Die Erde hält ihr Wort zurück, die Felder schweigen im klaren Gesetz, und über den ruhenden Linien der Hügel spannt sich das Licht in strenger… Wintermaß weiterlesen
  • Der Winter denkt nach
    Die Kälte denkt: So geht das nicht. Zu viel Gefühl. Zu wenig Licht. Sie ordnet schnell, sie räumt ein wenig, macht die Welt übersichtlich und fröhlich-wenig. Was gestern laut „Ich!“ gerufen hat, liegt heute brav im weißen Spat. Der… Der Winter denkt nach weiterlesen
  • Im Licht der Kälte
    Die Kälte formt die Welt erneut, nicht feindlich, nein – in stiller Treue. Sie sammelt, was im Sommer streute, und führt es heim ins klare Maß. Die Erde hält den Atem an, als lausche sie dem tiefen Sinn. Im… Im Licht der Kälte weiterlesen
  • Kälte im Maß des Winters
    Die Kälte formt die Welt so sacht, legt Silber auf des Tages Pracht. Was alt erschien im Sommerlicht, ruht neu im Frost und klagt sich nicht. Ein leiser Glanz auf Ast und Stein, die Zeit scheint still, will anders… Kälte im Maß des Winters weiterlesen
  • Im Maß der Kälte
    Die Kälte formt die Welten neu, was früher alt, wird heute treu dem stillen Wandel übergeben, der ordnet, prüft und neu lässt leben. Was hart erscheint, ist nur bewahrt, im Frost wird Wesentliches klar. Die Formen schärfen sich im… Im Maß der Kälte weiterlesen
  • Der Lauf
    Was hast du denn sportlich geschafft – die Augen, brauen Augen in strahlende Form gebracht. Du kannst nur vermuten, wie schnell alles Graue die unterbuttern; Man brauche keine Hantel, nur Rauschen freudig durch Welt. Die tragen besonderes Licht, Ich… Der Lauf weiterlesen