- Die KrähenköniginSie kreist im weiten, grauen Rund, ein Schatten über stillem Land. Sie braucht nicht jenen bunten Prunk, der nur im grellen Licht bestand. Ihr Federkleid, aus Nacht gewebt, trägt Glanz in tiefem Purpurschein. Wenn sie den Schwingenschlag erhebt, steht… Die Krähenkönigin weiterlesen
- Ein ZipperleinEin Zipperlein Ein Zipperlein klopft an die Tür Los mach schon auf, ich will zu dir Doch lass dich nicht auf sowas ein Ein Zipper kommt niemals allein Bringt alle seine Freunde mit In meinem Fall war’n sie zu… Ein Zipperlein weiterlesen
- Sonett auf den MärzNoch liegt ein Hauch von Frost auf Wald und Flur, doch mildes Licht durchbricht des Winters Schweigen; im Märzwind beben schon die kahlen Zweigen, und Tau durchzieht der starren Erde Spur. Verborgne Saat träumt tief in dunkler Kur, die… Sonett auf den März weiterlesen
- MärzberichtDer März erscheint im Wetterdienst. Tauwetter. Leichter Wind. Die Stadt taut auf. Der Asphalt glänzt. Knospen? Ja – zwischen Parkplatzlinie und Glasfassade. Vogelgesang? Überlagert vom Frühverkehr. Der Frühling ist terminiert, steht im Kalender, neben Steuerfrist und Quartalsbericht. Licht fällt… Märzbericht weiterlesen
- März im ZwielichtDer März kommt nicht mit hellem Lachen, er steigt aus Nebeln, schwer und sacht; im Märzwind hör ich Stimmen wachen, die schliefen tief in Wintermacht. Die Zweige knistern wie Erinnern, ein Flüstern geht durch kaltes Land; als rührten uns… März im Zwielicht weiterlesen
- Im Märzgesang der GefildeDie Sonne glänzt auf stillen Höhen, es blühen schon die jungen Gefilde; im Morgen steigt aus fernen Höhen des neuen Tages mildes Bilde. Ein goldnes Licht durchströmt die Auen, noch liegt der Frost im Schattenraum, doch Blüten wagen leis… Im Märzgesang der Gefilde weiterlesen
- März im blauen ErwachenWenn neu das Himmelslicht sich neiget auf schlafend Land in kühler Ruh, und leis die junge Knospe zeiget dem Traum ihr erstes Auge zu, dann geht ein heimlich süßes Beben durch Erd und Herz im gleichen Takt; Erwachen heißt… März im blauen Erwachen weiterlesen
- MärzgesangNoch liegt ein Hauch von Winter auf Flur und fernem Wald, doch unter kahlen Zweigen pocht Leben leis und bald. Der März hebt an zu flüstern im grauen Himmelsraum; sein Märzwind streift die Felder wie Erinnerung im Traum. Im… Märzgesang weiterlesen
- März – Monat des AufbruchsDer März tritt leise übers Land, mit Märzwind kühl und klarer Hand. Noch trägt der Morgen Frost im Kleid, doch Tauwetter kündet neue Zeit. Der Frühling atmet unter Zweigen, wo Knospen sich dem Licht schon neigen. Im Vogelgesang, so… März – Monat des Aufbruchs weiterlesen
- GlücksmomenteAbschiednehmen am frischen Grab, aber ich bin nicht allein. Den Mondaufgang in tiefer Stille beobachten und ein Lied anstimmen. Das wilde Zwitschern einer ganzen Spatzenschar als Chor der Natur wahrnehmen. Wenn ein kleiner Rinnsal den Berg hinabläuft und du… Glücksmomente weiterlesen
- Am SeeWie schön ist’s die Wellen zu sehen, Sie kommen langsam heran Ganz bis ans Ufer sie gehen, Und zieh’n mich in ihren Bann. Wie schön ist’s die Wellen zu hören, Sie überschlagen sich am Sand Des Ufers und sie… Am See weiterlesen
- FrühlingserwachenErste Knospen an den Zweigen wollen schon im Februar zeigen, dass der Frühling bald beginnt, Eis und Schnee vorüber sind. Der Himmel zeigt ein and’res Blau, wenn ich jetzt in die Höhe schau, ein laues Lüftchen um mich weht.… Frühlingserwachen weiterlesen
- Mensch und NaturOb Regen, Schnee oder auch Sonne – am See zu sein ist immer Wonne! In Wald und Hügeln eingebettet er Wand’rer vor dem Durst errettet. An seinen Ufern kannst Du laufen manch‘ Stunde durch die Blätterhaufen. Dann sitzt Du… Mensch und Natur weiterlesen
- Die Piratin in der Taverne IIDie sehnliche Taverne war voll von linden Mäusen. Sie liefen doch drinnen wie die Zaubergeister herum. Man spürte den Geruch von der toten, sanften Ratte, die eine falbe Katze zu fangen schien, heute früh. Das Spinnennetz schmückte doch die… Die Piratin in der Taverne II weiterlesen
- Die Piratin in der Taverne IIDie sehnliche Taverne war voll von linden Mäusen. Sie liefen doch drinnen wie die Zaubergeister herum. Man spürte den Geruch von der toten, sanften Ratte, die eine falbe Katze zu fangen schien, heute früh. Das Spinnennetz schmückte doch die… Die Piratin in der Taverne II weiterlesen
- Das Wunder aus der Frühlings Erde des FrühlingswegEs war Zuhause nahe dem Teich die Wolken hoch am Horizonte gleiten, vom Kirchturm laut erscholl verheißungsreich mit süßem Ton das Kirchturm läuten. ————————– Wie schmelzend` Silber glitzert Teich – einher zwei Enten schwammen auf des Teiches Spiegel, ein… Das Wunder aus der Frühlings Erde des Frühlingsweg weiterlesen
- Fastnacht im WinterNoch steht der Winter über dem Land, klar und unbewegt im bleichen Licht. Die Felder tragen ihr schweigendes Maß, die Bäume ragen, ernst und nackt, als hielten sie Zwiesprache mit dem Himmel. Doch plötzlich – im Herzen der kalten… Fastnacht im Winter weiterlesen
- Zug der SchneegänseDie arktischen Schneegänse verlassen Flur und Feld, ein weißer Zug im Abend, der durch die Lüfte fällt. Sie heben sich in Reihen, vom Frosthauch noch umweht, als trügen sie die Stille dorthin, wo Wind sie weht. Die Äcker liegen… Zug der Schneegänse weiterlesen
- Der Winter überlegt!Der Winter, der Winter, hat plötzlich beschlossen: „Es wird jetzt gefroren – der Sommer ist flossen.“ Er rüttelt am Fenster, er schüttelt die Tür, als sagte er streng: „Ein bisschen Manier!“ Er malt an die Scheiben Kristalle mit Schwung… Der Winter überlegt! weiterlesen
- Der Winter kommtDer Winter, der Winter, zieht leise ins Land, mit silbernem Schleier und frostiger Hand. Er rüttelt am Tore der nächtlichen Welt, dass träumend der Himmel sein Sternenzelt hält. Er streift durch die Wälder, durch Hügel und Tal, lässt schweigend… Der Winter kommt weiterlesen
- Der Winter, der Winter!Der Winter, der Winter, kommt klirrend ins Land, mit frostiger Stimme und eisiger Hand. Er rüttelt an Fenstern, er klopft an das Tor, er fährt durch die Gassen mit stürmischem Chor. Er zerrt an den Mützen der Kinder im… Der Winter, der Winter! weiterlesen
- Im Werk des WintersSo ordnet sich die kalte Macht, nicht hart – nur klar in ihrer Nacht. Sie nimmt zurück, was überstand, und legt es still in ihre Hand. Was zu viel war im lauten Licht, verliert im Frost sein Übergewicht. Die… Im Werk des Winters weiterlesen
- Beratung der SchneegänseDie arktischen Schneegänse verließen Flur und Feld. Sie hatten offenbar beschlossen: „Hier ist es doch zu kalt für Welt.“ Der Wind war streng, der Teich war hart, der Bauer murrte leis. Da sprach die Gans: „Man reist, bevor man… Beratung der Schneegänse weiterlesen
- Warten auf den MorgenwindAm ersten Hauch des Tages stand ich am stillen Meer. Die Nacht verließ ihr dunkles Lager, und ihre Last war nicht mehr schwer. Ich warte auf den neuen Himmel, auf Wege, die noch unbenannt, auf Wellenlicht, das neu nun… Warten auf den Morgenwind weiterlesen
- HoffnungenDichter vereinigt euch, die Welt gehört der Menschheit, Künstler malt gemeinsam, und ihr Musiker spielt das Lied von unserem Morgen. Schreiben wir alle die alten Worte gegen dunkle Mächte, finden wir uns zusammen in neuen Gedichten, sprechen wir gemeinsam,… Hoffnungen weiterlesen