- Siebte Rauhnacht – Die Nacht des Wechsels als Schwelle zwischen Ende und AnfangDie siebte Nacht hält Maß und Mitte, kein Schritt zu viel, kein hastig Bitte. Das Alte ging, das Neue steht, doch keines drängt, bevor es geht. Kein Knall entscheidet diese Zeit, nur Sammlung, die zum Tragen bleibt. Was gestern… Siebte Rauhnacht – Die Nacht des Wechsels als Schwelle zwischen Ende und Anfang weiterlesen
- Sechste Rauhnacht – Silvesternacht im Zeichen des Papst Silvester I.Die sechste Nacht zählt keinen Lärm, kein Knall hält hier die Zeit in Schach. Sie schließt das Jahr mit ruh’ger Hand, nicht überrannt, nur anerkannt. Silvester steht am letzten Rand, kein Herrscher, nur ein Zeuge stand. Er ließ die… Sechste Rauhnacht – Silvesternacht im Zeichen des Papst Silvester I. weiterlesen
- Die fünfte RauhnachtDie fünfte Nacht zählt still zurück, kein Lärmen mehr, kein falsches Glück. Sie schließt das Jahr nicht hart, nicht kalt, doch ehrlich, ohne Selbstbetrugsgestalt. Was liegen blieb, wird nun geseh’n, nicht um es neu zurechtzudreh’n. Was nicht vollendet werden… Die fünfte Rauhnacht weiterlesen
- Die vierte RauhnachtDie vierte Nacht hält Gegenwind, weil Wahrheit selten bequem beginnt. Was gestern noch nach Ordnung klang, steht heute prüfend im Zwiespaltgang. Kein Rauch verdeckt, was stehen bleibt, kein Wunsch, der sich davon befreit. Die Nacht fragt streng, doch ohne… Die vierte Rauhnacht weiterlesen
- Dritte Rauhnacht – Nacht der Unschuld und der ZumutungDie dritte Nacht spricht nicht von Glück, sie geht nicht sanft, sie geht nicht zurück. Kein Rauch vertreibt, was offen bleibt, kein Wort, das diese Stille heilt. Das Licht brennt klein, fast widerwillig, als wüsst es um das Unbillige.… Dritte Rauhnacht – Nacht der Unschuld und der Zumutung weiterlesen
- An Johannes Namenstag – Die Rauhnacht, die vergeht – die Rauhnacht, die kommtDie Nacht, die geht, spricht leise aus, was zu viel war, verlässt das Haus. Kein Wort wird ihr zurückgestellt, sie nimmt nur mit, was nicht mehr hält. Johannes steht am Rand der Zeit, nicht drängend und nicht breit bereit.… An Johannes Namenstag – Die Rauhnacht, die vergeht – die Rauhnacht, die kommt weiterlesen
- Die zweite Rauhnacht am 27. DezemberDie zweite Nacht tritt tiefer ein, kein Anfang mehr, kein bloßer Schein. Was gestern noch die Schwelle war, fragt heute ernst: Was wurde wahr? Der Lärm des Festes ist verraucht, was bleibt, ist das, was niemand braucht, der sich… Die zweite Rauhnacht am 27. Dezember weiterlesen
- Neujahr, wartet schon …Neujahr, wartet schon vor der Tür, tritt leise ein und fragt nach dir. Kein Drängen hat es, keinen Lohn, es nimmt dich an, so wie du wohnst. Die achte Rauhnacht hält noch stand, ein Fuß im Jetzt, einer am… Neujahr, wartet schon … weiterlesen
- Neujahr – Die achte RauhnachtDer Morgen steht im neuen Jahr, die Welt ist still, die Luft ist klar. Kein Werk beginnt, kein Wort wird groß, die Zeit geht langsam, Schritt für Schritt los. Die achte Rauhnacht hält noch aus, sie lässt den Lärm… Neujahr – Die achte Rauhnacht weiterlesen
- Siebte Rauhnacht – SilvesterDie siebte Nacht sitzt still am Tisch, kein altes Jahr wird heut noch frisch. Man zählt nicht Schuld, man zählt nicht Geld, nur das, was wirklich hat gezählt. Der Silvesterabend hält die Wacht, kein Lärm gewinnt vor dieser Nacht.… Siebte Rauhnacht – Silvester weiterlesen
- Zweiter Weihnachtstag – Erste Rauhnacht – Sankt StephanDer zweite Weihnachtstag ist stiller Grund, das Fest klingt nach, die Zeit wird rund. Kein Glanz mehr vorn, kein lautes Licht, nur das, was bleibt, tritt ins Gewicht. Da tritt die erste Rauhnacht ein, legt Schweigen über Hof und… Zweiter Weihnachtstag – Erste Rauhnacht – Sankt Stephan weiterlesen
- Am Strande, pazifischEinsam wandern der Brandung entlang, barfuß planschend, wenn die Wellen kitzeln, schwarz ist der Sand an der Ostküste vulkanischer Gestade im Stillen Ozean. Alte Basaltsteine, glatt geschliffen über Jahrtausende hinweg, glitzern im Sonnenlicht, das geschrundete Holz, an den Strand… Am Strande, pazifisch weiterlesen
- November adeNovember ade` Gehüllt in feinste Seide, mit jedem Blick begehrt, beständig seit Jahrtausenden, doch unberührt und siegessicher, der Große Wagen, am Sternenhimmel fährt. Du Frostgespenst von Ast zu Ast, durch Nacht noch wohl behütet. Im wirren Fall der Blätter,… November ade weiterlesen
- Tod und LebenDas Myzel von Pilzen ist um ein Vielfaches größer als der sichtbare Fruchtkörper. Die Formen und Farben in der Pilzwelt sind ungeheuer vielfältig, manche recht freundlich, manche sogar essbar, viele schlichtweg tödlich. Je giftiger der Pilz, desto schöner sein… Tod und Leben weiterlesen
- Der feine Mensch und die NaturEs gibt so Vieles da muss man sich fragen: Warum nur müssen wir dieses ertragen? Das Altwerden, Schmerzen, Krankheit und Leiden. Es wäre doch besser, man könnt` das vermeiden! Und ausserdem mein ich, man sollt uns verschonen von all… Der feine Mensch und die Natur weiterlesen
- Die Winternacht steht weit.Die Nacht steht still, der Himmel weit, der Atem dampft in klarer Zeit. Ein fernes Licht im Dunkel hält, als hätte Ruhe hier ihr Zelt. Der Tag verliert sein hastig Müssen, die Stunden lernen, still zu fließen. Was bleibt,… Die Winternacht steht weit. weiterlesen
- ParadiesvögelWenn meine Frau wüßte, wie verliebt ich bin in diese Zauberblumen tief verborgen im parasitischen Grün der subtropischen Insel, könnte sie eifersüchtig werden. Mit meiner Kamera spüre ich die scheuen Schönheiten vorsichtig tastend auf, Einhalt gebietend, bis der leichte… Paradiesvögel weiterlesen
- Warum der Biber Biber heisstWarum der Biber Biber heisst ist sehr leicht zu verstehen. Der Biber wohnt ja wohl zumeist in Flüssen oder Seen. In seiner Wohnung ist es feucht. Auch warm wird es nur selten. Und wird man ständig eingeweicht, dann kann… Warum der Biber Biber heisst weiterlesen
- ErkenntnisOb im hessischen Kegelspiel oder auf Hawaii, dünn ist die Humusschicht, kurz das menschliche Leben. Der Weinanbau am Hang hinauf zum Vesuv erzeugt die besten Trauben, bis dann die Glutwolke alles vernichtend hinab ins Tal rollt Pompeii und Herculaneum… Erkenntnis weiterlesen
- Grün im Winter, subtropischTiefschichtige Blätter Adernmuster, Chlorophyll, alles pulsiert in der Stille, und die Sonne schaut zu, was die vielen Kinder alles so treiben. Fleischig ragen die Arme nach oben und schweigen sich aus, pflanzliche Geheimnisse, unbekannte, aus alter Welt, nur der… Grün im Winter, subtropisch weiterlesen
- Der Braunbär und die freche Krähe!Fabula docet – In Mittelalterlicher Poesie ……………………………….. Vor einer Bärenhöhle, laut spottend saß ein Krähenvogel – der dort „Nüsse“ fraß, als Bär laut brummend aus der Höhle kam erneut voller Hohn laut zeternd sie begann. ——————————— Sieh nur wie… Der Braunbär und die freche Krähe! weiterlesen
- RisseRisse im ganzen Land Die Temperaturen steigen Träume und Rinden platzen Dürre und Brüche wohin ich schaue Risse, die mich innerlich zerreißen.
- Straßen des LebensDie Straßen des Lebens sind nicht immer gerade, sie haben Kurven und Einbahnstraßen. Welche Straße du wählst, kann einfach oder kompliziert sein, wichtig ist dein Ziel. Das Ziel die richtige Straße für dein Ziel zu finden, steil, kurvig, holbrig… Straßen des Lebens weiterlesen
- StrömungUnablässig fließen die Wellen um die Felsen herum, dann schießen sie vorwärts, und trudeln davon. Geschmeidige Wendungen, immer neue Versuche, Unbeständigkeit in stets neuer Flut, der Mond steckt dahinter. Kleine Schaumkronen steigen auf für Sekunden und sinken in sich… Strömung weiterlesen
- Gedicht für Leute die Gedichte hassen !Liebe Leute lest dies nicht! Dies ist nämlich ein Gedicht! Lasst auf diesen, fiesen Zeilen doch nicht euren Blick verweilen! Hört hinaus in die Natur. Gibt es solchen Unsinn dort? Ach woher denn, keine Spur. Dort herrscht nur das… Gedicht für Leute die Gedichte hassen ! weiterlesen