Wer unerschrocken etwas riskiert,
als mutiger Mensch gesehen wird,
der, wenn es kritisch wird, nicht verzagt,
schließlich gewinnt, weil er ja was wagt.
Doch wer seinen Mut stets überschätzt,
hat schnell aufs verkehrte Pferd gesetzt.
Rasch setzt das Schicksal den Hobel an,
die Gefahr er dann nicht bannen kann.
Folglich schätzt es mancher richtig ein,
lieber ein bisschen feige zu sein,
als zu mutig voran zu gehen
und dem Tod ins Auge zu sehen.
Wer zugibt, dass er sich der Feigheit beugt,
Ehrlichkeit und enormen Mut bezeugt,
weil man letztlich allzu häufig vergisst,
dass Feigheit oft ein Teil der Klugheit ist.