Allgemein

Intellektuale Anschauung

Bin kein Anhänger einer Partei, dadurch lebt es sich gedanklich frei. In meiner Sicht verschiedene Perspektiven im Blick, unabhängig von dem, was andere gerade finden schick. Das eigene Leben findet seinen Sinn, wo ich mit mir selbst im Reinen bin.

Fingerzeig

Der oder Die – muss- weg -Devise, nimmt für sich dies als Expertise. Bot selbst aber keine Alternativen, versank ins Nichts der relativen … Selbstkritik fehlt so manchem total, steht man kurz vor der Wahl. Angriff versteht man als zu haben Schneid? Nutzt ihn als Gelegenheit? Denn tut es anderen auch wirklich leid: Fehler einzugesteh´n …

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flut

ich spucke pech auf die heile welt und stürze mich hinunter über die steinwände zwischen wasser und gift und warte bis meine lippen aufquellen mein aufgedunsener leib bleich ans ufer spült. hab ich nun genug wasser in mir gestaut, dass ich wieder mensch bin? das pech fließt unaufhaltsam denbergdiefelderdenwalddasgras hinab hinab begräbt, verdeckt alles, was …

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1. Mai, 2. Mai, einerlei

Vor Kurzem nahm auch ich mir vor, statt zu reden, mehr zu hören – ein Meineid, den Kanzlerkandidaten wie auch Dichter öfters schwören. In Zeiten digitaler Nähe hört man nur vor allen Dingen Gerade jene Stimmen, die wohlig wiegen und einem ähnlich klingen. Ja wer denn weiß zu Facebookzeiten, was ein and’rer wirklich sagt, Wenn …

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Schmerz

Er sitzt so tief im Herzen drin, dass ich langsam nicht mehr weiß wer ich selber bin. Der Schmerz spricht zu mir, ich bin dein Freund, komm nimm mich mit unter die Leut. Sie wollen sehen, was in dir steckt, welche Lebenslust dich weckt! Und bist du einmal dort, willst auch nicht gleich fort. Denn …

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Unendliche Schwärmereien

Im Herz wohnt das goldigste Morgenrot. In der Tiefe ruht ein sanftes Zauberwort. In der Seele – fliegt ein linder Funke. Heimat wäre einfach verzaubert! Ich liebe zu den Sternen zarte Fahrt. Ich werde echt zaubernd nordwärts fliegen, wo das besinnlichste Gedicht entsteht. Ich sehne mich nach träumendem Engel, der einander schenkte – für deinen …

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Vom Dichten

Dichtet der Dichter Gedichte, so dichtet er Gedichtetes mit Dichtern, aber dichtet der Dichter dichtend ab, so ist das Gedichtete gedichtet ab.

Vom Erhalten

Der Erhaltende erhält das zu erhaltende durch den Erhalt des Erhaltenen des Erhalters beim Erhalten.

Vom Wunschlosen

Der Wunschlose löst sich von seinen Wünschen los, um das Los der Wunschlosigkeit im Sinne einer Lösung gelöst zu haben.

Vom Wünschen

Wünscht man wünschenswertes , wird der Wunsch wunschgemäß vom gewünschten zum allseits erwünschten Wunsch und nicht zu einem verwünschten Wunsch. Wünscht man hingegen unerwünschte Wünsche, werden die Wünsche letztlich verwünschten Wünschen gleichgesetzt und manche Wünscher wünschten später sich, Wünsche wären nicht gewünscht worden.

Vom Vorstellen

Wenn die Vorstellung des Vorstellenden sich anders vorstellt als sich der Vorstellende es sich vorgestellt hat, wird das sich Vorgestellte zur vorgestellten Vorstellung des sich vorstellenden Vorstellenden.

Schnellschüsse

Ach, wie war die Welt noch schön- konnten wir frei segeln geh´n. Viel konnten wir da investier´n in das Schiff zum Renovier´n. War keine Zeit von Unruh´n, mussten nichts für Verteidigung tun. Panzer wurden zwar bestellt, die man aber nicht erhält, weil sie gar nicht funktionier´n- Technik, mit der wir uns gar blamier´n? Deutschlands Rüstungs-Prokurist …

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Sein und Bleiben

Und es trügt der Schein. Denn unter der friedvollen und reinen Oberfläche tobt der Kampf, ein Kampf ums Sein. Und für das Bleiben wird geschlagen, getreten und gebissen. Schützengräben ausgehoben, Armeen an Fronten gestellt, geschossen und Bomben geschmissen. Und wie weiter in einer humanen Welt? Ist sie möglich ohne wilde Wut und tiefem Hass? Zählt …

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ZUHAUSE

Zwäng mich in die Welt hinein; Fremder oder Gast an beinah´ jedem Ort Ungehalten, ankerlos; ohne Quelle an der Wurzel innerlich verdorrt Hundertfachlang auf der Suche; blinde Wände, stumme Stühle, lebensloser Hort. Ach, so kann es doch nicht sein… nur starker Grund gibt festen Halt! Ungestörtheit, Pause, Refill; bester Freund, Geliebter, vermisstes Kind Starr gebaut …

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Mitläufer

Interessant ist die Quelle, schlägt so hoch eine Welle der Empörung nun doch über getroffene Entscheidungen noch. Groß ist das Ablenkungsmanöver, findet man die anderen „döfer“. Laut genug muss man nur sein, fallen alle darauf rein. Wie perfide ist denn das? Findet man es „völlig krass!“ Dabei trottet man hinterher, klare Sicht fällt zu schwer. …

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Wege

Du kannst nicht wissen, welche Wege dir der Tag bereitet Auch wenn du glaubst, stets planend zu denken Und meinst, alles bewusst zu lenken Illusion, Hirngespinst, weit verbreitet Wissen kannst du nicht, welche Wege dir der Tag bereitet Hier vom Nachbarn ein ungeahntes Wort Da eine greifende Hand, die vor dem Sturz bewahrt Vorhin die …

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Politeness

Selbst die schlimmsten Traumata sind keine Rechtfertigung für flegelhaftes Verhalten, mit dem wir unsere Umgangsformen gestalten. Wenn man andere drangsaliert, Fehlverhalten als berechtigt deklariert, indem man es als Vorbild hinstellt, wird das Miteinander nicht besser auf der Welt. Beibehalten von Anstand – auch in der Not – ist nicht verkehrt, man sein Gegenüber so mit …

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Icarus-Initiative

Klimawandel Mensch gemacht zöge man auch in Betracht Wettermacher spielen gern Einzelne, die leben fern. Konditionen man so schafft, geweckt von derer Leidenschaft, die bekommen wollen gern fern der Heimat einen Stern. Abgelenkt wird der Rest der Welt, die man mit Kriegsthematik beschäftigt hält. Feuer, Hitze verdirbt die Saat, gedrängt wird so ein mancher Staat, …

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Die Wahrheit die keiner sehen will

Grau in Grau verschwimmen die Tage, schwer lasten die Gedanken. – niemals steh’n sie still – Jedes Lachen führt zur Frage : Sieht denn niemand wie ich beginne zu schwanken? – die Wahrheit die keiner sehen will – Die Enttäuschung und der Schmerz sind so schrecklich vertraut. Die Wünsche alles zu beenden klingen immer mehr …

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Das Kind

Ein Kind in mir, das niemals stirbt, nur kleiner wird, nicht größer wie in Realität, nicht aus Angst sondern aus Neugierde lebt und trotzdem den Ernst des Lebens versteht. Ich suche es, greife tief in mich rein. Ist es weg oder nur sehr klein? Manchmal kommt es raus, rennt einfach los, zu den Schaukeln und …

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