Peter Leitheim

Träume- Seelenängste leiten?

Gedicht Nr. 1085
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Dunkle Nacht will Flügel spreiten
schaurig tönt der Ruf der Eule.
was soll mancher Traum bedeuten?
Wolken ziehn durch Himmelsräume.
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Träume
Ich sehe des Mondes Sichel die bleich
im Traum ein Mädchen zart und schön,
das Sternenbild am Himmel reich
und Haare die im Nachtwind wehen.
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Seh` Wasserfluss zum Abgrund treiben
und dies bei Sterneklarer Nacht,
ein Segelboot ins Unheil gleitet
des Mondes Schein am Himmel sacht.
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Ein Bild von trügerischen Frieden
zwölfmal schlägt zur Nacht die Stunde,
hör Zeitenlauf der uns beschieden
sah wie der Uhrzeiger dreht seine Runde
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Was ich im Traum erlebt mit unter
ist am Morgen meisten verloren,
doch manches scheint mir neu geboren
so bleibe ich heiter und munter.
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Träum von Engeln – Feenreigen
von wundersamen Welten – Zeiten,
ich träum vom Mond in dunkler Nacht
dass, er mit Silberstaub bedacht.
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Doch Träume können Wahrheit werden
und einher geht dann manch Verderben,
Träume sind dann nicht mehr Illusionen
sondern recht grausig´ Sendeboten.
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Träume sind der Seele Bild und Spiegel
eingebettet gleich dem Siegel,
Träume sind Ängste aber auch Verlangen
die sich in nächtlichen Bildern ranken.
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Peter Leitheim: Poesie, Malerei
Märchen, Gedichte, Kurzgeschichten
Deutsche Gedichte Bibliothek
2019

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