(Für all jene, die im Namen des Glaubens ihr Herz verloren)
Sie rufen nach Gott, wenn die Kugeln fliegen. Sie danken ihm, wenn der Feind fällt.
Doch Gott steht barfuß im Morast der Stille, blickt auf das Werk seiner Kinder – und schweigt.
Er ist nicht der Richter, nicht der Scharfrichter, nicht der, der lenkt. Er ist nur das Echo, das im Menschen klingt, wenn Liebe fehlt.
Und jedes Mal, wenn ein Mensch stirbt, für einen Gott, den er nie sah, verblasst ein Stern am Himmel des Mitgefühls.