S.A. Riten Dumke

Die verlorene Zeit

Wir, die Gefangenen der verlorenen Zeit, sitzen am Rand unserer Erinnerungen und zählen die Tage, Stattdessen lief es barfuß an uns vorbei — lachend, mit unseren Träumen an der Hand. Ich wünschte, ich wäre ein Kind geblieben, ein Kind in der gottlosen Einsamkeit, — nicht aus Unschuld, sondern wegen der Hoffnung, die damals noch an Wunder glaubte. Und manchmal, in stillen Stunden, seh’ ich dieses Kind noch — es winkt mir zu aus einer Zeit die nie vergeht.

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