Chandrika Wolkenstein

Zwischen Sternenstaub und Erde

Die Seele
tritt alt ans Licht,
mit Staub von Sternen
in den unsichtbaren Falten.

Sie wird sanfter,
heller,
durchsichtiger,
während die Jahre
den Körper beschweren.

Der Körper
blüht auf
in seinem süßen Irrtum,
er sei von Dauer.

Die Zeit nimmt ihn
langsam zurück
in ihre ernste Hand.

Wir alle
häuten uns zur Leichtigkeit
und
verdichten uns
zur Erde.

Und am Ende
ist da vielleicht
nichts als Stille –
und in ihr
ein kaum hörbares Leuchten.

Wie gefällt dir das Gedicht?

Klicke auf die Sterne um es zu bewerten!

Durchschnittliche Bewertung 5 / 5. Anzahl Bewertungen: 1

Gib die erste Bewertung für dieses Gedicht ab.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert