Barbara Irene Grundhoff M.A.

Im eigentlichen Leben

Im eigentlichen Leben
wird Tätern der Schutz gegeben,
der eigentlich den Opfern zusteht,
bei diesen dieser jedoch ganz schnell vergeht.

Im eigentlichen Leben
wird von der Frage der Glaubwürdigkeit
so mancher Täter befreit –
vom Opfer verlangt man,
dass es verzeiht.

Im eigentlichen Leben
erhalten die Täter nicht nur
regelmäßig Speis´ und Trank…
das Opfer ist
in Dauerhaft
lebenslang krank.

Im eigentlichen Leben
hilft man Tätern bei Resozialisation,
nicht einen Bruchteil an Unterstützung davon
wird Opfern ohne Anfrage gewährt-
ist das nicht verkehrt?

Im eigentlichen Leben
wird Tätern für deren Leben
jegliche Hilfestellung gegeben,
wohingegen
das Opfer mit Auswirkung der Tat
niemals mehr
Freiheit zurückbekommen hat.

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