Harry Krumpach

Brachial die Feder angesetzt

Brachial die Feder angesetzt,
bleibt kein Gefühl, das nicht verletzt;
bleibt Dir kein treues Herz gewogen,
fühlt sich verraten nur betrogen.

Das ist der Fakt, drum denke dran,
fängst Du dereinst mit Dichten an;
schreib unverfänglich, sei so gut
und zügle Deinen Übermut.

Lass Dich auf keinen Fall verleiten,
Deine Empfindung auszubreiten;
halt Dich zurück, lass Demut walten,
dass Freiraum bleibt Dir zum Gestalten.

Es gibt nur eins, so mag ich schwören,
von Liebe wollen die Leute hören;
vom guten, alten Welten Glück,
vom Himmel gar, im gleichen Stück.

Drum mach es Dir nur nicht zu schwer,
komm nicht mit Ungemach daher;
und halte gar niemals, sei kein Tor,
den Menschen einen Spiegel vor.

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