Chandrika Wolkenstein

Bring mich zu den Sternen

Bring mich zu den Sternen, bitte.
Hier ist mir alles viel zu laut.
Nur in der Stille find’ ich meine Mitte.
Hab mir das Schweigen abgeschaut.

Nimm mich aus den grellen Räumen,
aus dem Muss, das ständig schreit.
Ich will nicht nur von Freiheit träumen.
Ich will bei mir sein – ganz befreit.

Über mir die großen Lichter,
ohne Urteil, ohne Ziel.
Das ist die Gnade dieser Nächte:
Dass niemand etwas von mir will.

Und wenn ich wieder runter muss
in diese laute, enge Zeit,
trag ich noch Sternenstaub im Atem –
Nächster Trip: ich bin bereit.

Wie gefällt dir das Gedicht?

Klicke auf die Sterne um es zu bewerten!

Durchschnittliche Bewertung 0 / 5. Anzahl Bewertungen: 0

Gib die erste Bewertung für dieses Gedicht ab.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert