Andreas Murri Zumbrunnen

L a i l a

Lust voll hältst Du Dir ein Auge zu,
doch wahrlichst sieht man
einzig mit dem Herzen gut.

Färbst Dich am liebsten deutlichst Violett,
verkehrst den Sinn des Lebens, gewollt, gut willentlich komplett.

Scherst weg Dein glänzend edles Haar,
hältst fest an Dem, was damals
Dir mit prägend‘ Leid geschah.

Um Männer machst Du, einst gescholten, grösste Bogen,
fühlst Dich dafür so nie geborgen.

Die Seele glüht in Dir, heult Tag und Nacht,
gibst Dich nach aussen fröhlichst Stein hart.

Denkst fälschlich Menschheit frisst gern Mama Erde,
siehst nicht Industrie, sagt Was soll werde.

Bist kleinstes Rädchen jedoch grösster Teil vom Spiel,
denn g’sunde Kinder sind Dein letztes Ziel.

Hybride Kriege fodern, ohne Rücksicht, Opfer mit Kommerz,
bitte holde Maid, vertraue wieder auf Dein gold’nes Herz.

Wärmend schützend Arme wohlig auf Dich warten,
wenn ignorierst die düst’ren Weiber, Die Dich im tristen Unglück halten.

Auch Männer sind nur Teil vom schnöden unsichtbaren Spiel,
schnitzt nun Dein Rahmen und trennst geistig‘ Müll von Prinzen’s zärtlich Stil.

Ehrlichkeit und Verständnis gehen vornehm Hand in Hand,
so prüf ‚ das Gegenüber künftig tunlichst auf Verstand.

Wahre Liebe ja es gibt Sie, wenn auch andrer Meinung manche sind,
Du prächtig Sorg‘ voll, höchst liebenswertes Kind.

Wünsch‘ Dir die Liebe schlicht leise im Wind,
magisch Sie wird g’segnet kommen, zwar genarrt ob doch geschwind.

Darfst sein Prinzessin und Produkt in eig’nen Gnaden,
wenn Dir verzeihst den alten Hass, um wieder mutig‘ Blick nach vorn‘ zu haben.

Dein funkelnd‘ Lächeln wird schon seeligst längst vermisst,
sonnig‘ Wünsche hegend durch
dies hell Gedicht, bald jeglich‘ lähmend‘ Angst erlischt.

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