Tatjana Rouch

Menschenkinder

Und nun, was willst du damit sagen?
Wir sind geprägt stets, zu versagen?

Nicht ganz. Nur, dass:
Wir Menschen, haben uns gehen lassen.
Die Mehrheit folgt brav dem System.
Doch hat das Geld
Und die Gemütlichkeit uns fast vergessen lassen,
Die späten Folgen,
Einer sich vererbbaren Konsequenz.

Und das ist eben das Problem.
Es macht uns gierig
Und wir entdecken ständig neue Möglichkeiten,
Um uns noch mehr am Anderen zu bereichern, als bisher.
Verdrängen stets die Armut dieser Welt
Und lassen sie dabei erblühen.
Leider merken wir so vieles, erst zu spät.

Wir Menschenkinder haben uns ein Imperium erschaffen.
Getragen auf dem Rücken der Natur.
Anstatt mit ihr zusammen zu wachsen, ihr beizutragen,
Benutzen und beschmutzen wir sie nur.
Und hört man all diesen Gelehrten zu,
So sagen sie: Wir sind eins! – Was mein ist, ist auch deins.

Doch warum quälen und verletzen wir uns alle?
Und warum handeln wir, als gingen wir niemals weg?
Warum ist die Vollkommenheit der Liebe nicht allgegenwärtig,
So wie es in den Heiligsten der Bücher wird geprägt?

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