Naturgedichte

Frohes Fleuchten

Ein frohes Fleuchten füllt die Luft Am sonnenhellen Sommertag. Der Mikrokosmos jubelnd ruft, Dass jeder lebe, wie er mag. Betrachte still das bunte Volk In seiner unbeschwerten Art; Den Äther schwebend tanzend voll, Auch wenn ein jeder lebt ganz zart. Ein jedes Individuum Für sich es mag bescheiden sein. Hier lebt es auf und schwirrt …

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Grüße vom Herbst

Wenn sich draußen früh morgens der Nebel zeigt, wenn beim Lüften Rauch von Nachbars Kamin in die Nase steigt, wenn die Heizung wegen Energiesparen noch aus ist und dich nachts im Bett friert, wenn täglich im Dachboden eine Maus gefangen wird, wenn die Hornissen, die sonst abendlich tanzen, vor der Haustüre liegen, wenn die Mücken …

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Zeit im Wind

Der Wind, wie eine gerostete Säge, Knirscht hier zitternd und krumm: Er wandert durch die krummen Wege Eines Waldes herum. Ein Auto auf der Ferienstraße Macht diese Landschaft leer, Überschreitet alle Maße, Schnell, schnell, bis dort zum Meer! Ein Hund bellt und ein Gockel kräht; Da watschelt eine Ente. Die Großeltern, vor dem Radiogerät, Genießen …

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Sommer

Bienen schwitzen nicht Wespen verteidigen stechend ihr Mahl Sonnenblumen erwarten ihre Erntehelfer Stieglitze sind kernig im Dauereinsatz Mauersegler lehren fliegen nach Afrika Winde haben einen heißen Atem Wasser trocknet sich gründlich ab Gewitter narren die Vorhersage Unwetter danken dem Klimawandel Zeitungen bieten Saure-Gurken-Seiten an Corona freut sich auf sandstrandige Oper Wiindhosen scheren sich nicht um …

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Klima, Natur und der Mensch

Hitze brütet überm Land Wie wir sie noch nicht gekannt Die Sonne brennt ganz fürchterlich Und es regnet einfach nicht In den Flüssen wird das Wasser knapp Und die Schifffahrt macht so langsam schlapp Geht das so weiter Jahr ein Jahr aus Haben wir bald Wüste vor unserem Haus Doch viele Menschen in ihrem Übermut …

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Sommer

Gitarrensoli verlieren sich in überbordendem Silberflirren Tagediebe und Träumer horten Vorsätze in großmaschigen Netzen aus venezianischem Glas wollte dich auf eine Wolke Heu und Kornblumen betten die späte Sonne Cesannes in ganzer Fülle über dich breiten denn heute bin ich entschlossen an deinen Küssen zu sterben wie der Falter im Junilicht möchte ohnmächtig vom Duft …

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Am Fluss

Stehst auf dem Steg und um dich her Fließt die Treene, unaufgeregt und schwer Feine Nebelschwaden am jenseitigen Ufer In der Ferne ein ganz besonderer Rufer Kuckkuck schallt es rüber Sonne, tief im Osten, sie wärmt schon wieder Schau, wie feine Schwaden dem Wasser entfliehen Und jagend die Schwalben ihre Bahnen ziehen Nur eine sehr …

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Der Apfelkern

Noch ist der letzte kalte Tag nicht fern und auch die weiße Pracht nicht ganz vergessen. Schon regt sich hier und da ein Kern, sehr vorsichtig, den Wärmegrad zu messen. Mit Mütz und Schal und viel Getöse, was knistert dort im alten Laub? Herr Apfelkern gibt sich die Ehre. Zum Sonnenstrahl der jüngste Spross, ins …

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Sommermorgen

Sonnenstrahlen auf den Morgen Tau. Vögel zwitschern aus einen Baum Geben wir der Erde was uns gefällt. Gedanken aus unserer kleinen Welt Wo es nur God gibt nie etwas schlechtes. Wie schön der Morgen ist wenn du lächelst.

Der Sommer

Der Sommer ist da! Er ist glühend und heiß! Von überall sieht man ein Lächeln. Die Kinder – sie essen ein leckeres Eis, Der Wind ist bereit frisch zu hecheln. Im Sommer ist alles so bunt, und so schön, Die Herzen befüllt sind von Liebe, Ich spüre die Kraft und warme Magie, Als ob ich …

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Sehnsucht

Wie ein Nebelband am Morgen zieht die Sehnsucht durch mein Herz. All mein Sehnen und Verlangen endet nur in traurig Schmerz. Des Alleinseins große Stille liegt wie endlos schweres Band auf der Seele, den Gefühlen… traurig dunkle Nebelwand. Möcht die Sonne wieder spüren, zaghaft streichelt meine Haut, zärtlich küsst sie meine Lippen, Wärme, die mir …

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Pieridae

Zwei weiße Schmetterlinge im Sonnenlicht, davon erzählt uns ein Gedicht. Zu sehen all die Kleinigkeiten, die uns auf unseren Wegen begleiten, beim Hinblicken für einen Moment, obwohl man rundherum schon alles kennt – bewirken Glückgefühle dann, wenn man sich die Zeit nehmen kann, mit Achtsamkeit genau hinzuschau´n: das Leben ist ein bunter Traum.

Das Lied der Erde

Ich lausche dem Lied des Wassers. Es ist ein ewiges Lied. Das Wasser war immer hier, seit Anbeginn der Erde. Mutter Erde gab uns die Verantwortung, auf das Wasser zu achten. Aber wenn wir das Wasser versiegen lassen, durch Unachtsamkeit, Ignoranz und Egoismus, dann wird die Quelle des Lebens versiegen. Auch für uns. Ich lausche …

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Novemberabend

Wipfel nun im Dunkel liegen Kronen sich im Winde biegen Geschichten alter Zeiten Verborgen unter Waldes Weiten Von erstem Frost umhüllt Zweige in den Himmel ragen Mauer von gezacktem Kragen Wehmut mir die Seele füllt Wind macht Raub im letzten Laub Und gedenkt des Sommers Leben Was einst grün wird heute Staub Und zur Neige …

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Winterrose

Zwischen Ahornbaum und Haselstrauch Spross im Herbstes‘ letzten Hauch Ein zartes, grün knospendes Röslein. Kalt wars schon, doch gierig sogs die fahlen, Der müden Sonne schwache Strahlen Mit seinen dankbar weichen Blättlein Schlecht war Ort, schlechter Zeit, Doch Röslein war es zu ertragen bereit Will Röslein sein, weil es dies ist. So wuchs es zwischen …

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Am Mühlbach

Ein Laubblatt folgt den strömenden Schnellen in ungewisse Ferne tanzt mit tausend Tropfen von Stein zu Stein Entflieht knapp dem Versinken Bald ists entschwunden hinab an den Kaskaden Dort springt es weiter umher oder findet Ruhe an einem grünen Ufer

Vom Baum

Nun, was ist der Baum? Geboren aus Erde, Wasser und Licht – wie ich. Ich brauche ihn, da wir beide aus unserem Wechselspiel Nahrung beziehen. Ich atme ihn, er atmet mich, so kann es weitergehen, ewiglich. Er steht nun jedoch auf meinem Land und ich muss es nutzen, das ist bekannt. Nutz ich ihn nicht, …

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Der Spargel

Ein Spargel hebt sein Köpfchen klein heraus aus dunkler Erden! Sogleich wärmt ihn die Sonne fein und lässt ihn größer werden! Bringt nun der Mai den Sonnenschein, dann steche ich den Spargel aus, und das Menü wird köstlich sein, ein wirklich wahrer Gaumenschmaus!

Frühlingslied

Komm, lass uns singen mit den Vögeln, ganz gleich wie auch die Stimmen klingen, lass uns tanzen mit den Wolken, wie schwer auch unsre Schritte sind. Ich bind dir einen Blumenstrauß ins Haar, ich führ dich gradeaus. Ich weiß wohl, dass die Steine schmerzen und dass die Dornen stachlig sind, und doch von Herzen woll’n …

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