Chandrika Wolkenstein

Ohne Anschrift

In einer Flasche
treiben Verse
ohne Anschrift.

Die Nacht umschließt
die Schrift
mit salzigem Schweigen.

Auf wogender Zunge
trägt die See
die suchenden Worte.

Sie hören
das ferne Flüstern
der Küsten.

Und irgendwo
liest eine fremde Hand
die Einsamkeit zu Ende.

Wie gefällt dir das Gedicht?

Klicke auf die Sterne um es zu bewerten!

Durchschnittliche Bewertung 5 / 5. Anzahl Bewertungen: 1

Gib die erste Bewertung für dieses Gedicht ab.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert