Mike Hartmann

Sehnsucht

Die Welt zerstört in einem Wort,
Gedanken springen weit und fort.
Mal bin ich hier, mal bin ich da.
Du bist so fern und doch so nah.

Ein tiefer, erschütternder Schmerz,
Verbrennt das viel zu große Herz.
In Gedanken bin ich hier, mal da,
Du bist so fern und doch so nah.

Verzweifelt brennt es lichterloh,
Ein nettes Wort, vermeintlich froh.
Im Leben hier, Gedanken da,
Du bist so fern und doch so nah.

Wo führt mich hin der dumpfe Pfad?
Ob es jemals Liebe gab?
Der Kopf sagt Nein, der Bauch spricht ja.
Du bist so fern und doch so nah.

Hoffnung hilft dem Leben Matt,
Auch wenn sie ohne Zukunft wacht.
Du bist so fern und doch so nah.
So du mich brauchst, so bin ich da.

Wie gefällt dir das Gedicht?

Klicke auf die Sterne um es zu bewerten!

Durchschnittliche Bewertung 2.3 / 5. Anzahl Bewertungen: 7

Gib die erste Bewertung für dieses Gedicht ab.

Kommentar verfassen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert