Thomas W. Bubeck

Sommer

Gitarrensoli verlieren sich
in überbordendem Silberflirren
Tagediebe und Träumer horten
Vorsätze in großmaschigen Netzen
aus venezianischem Glas

wollte dich auf eine Wolke
Heu und Kornblumen betten
die späte Sonne Cesannes
in ganzer Fülle über dich breiten

denn heute bin ich entschlossen
an deinen Küssen zu sterben
wie der Falter im Junilicht

möchte ohnmächtig vom Duft
von Oleander und Pinien
mit dir ins Unendliche schweben

bis die mondhelle Nacht
in der Kargheit der Morgenstunde
ihre magischen Lichter löscht

Wie gefällt dir das Gedicht?

Klicke auf die Sterne um es zu bewerten!

Durchschnittliche Bewertung 0 / 5. Anzahl Bewertungen: 0

Gib die erste Bewertung für dieses Gedicht ab.

Kommentar verfassen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.