Allgemein

Goldene Schatten

Geld rinnt wie Wasser durch die Hand, glänzt einen Augenblick – wird Sand. Es lockt mit Träumen, schrill und grell, doch bleibt im Kern nur flüchtig, schnell. Man jagt ihm nach, verliert die Spur, vertauscht die Freiheit gegen die Uhr. Das Konto wächst, das Herz wird klein – wie kann Besitz nur Befreiung sein? Die […]

Goldene Schatten Weiterlesen »

Hände im Zwielicht

Ich träumte Nächte voller Klang, von Stimmen, laut und lebenslang. Doch draußen hör ich Schritte gehen, die Straßen beben, Städte stehen. Die Nachrichten verkünden: „Alles gut“, doch irgendwo noch brennt die Glut. Zu viele Menschen, leer und kalt, die Seele sucht nach festem Halt. Dies ist das Land aus Licht und Schatten, wo wir uns

Hände im Zwielicht Weiterlesen »

Partybesuch

Auf einer Party man meist Leute entdeckt, die „genussvoll“ essen, was ihnen nicht schmeckt, außerdem mit anderen konferieren, obwohl diese sie nicht interessieren. Dabei es sich größtenteils um Themen dreht, von denen keiner das Geringste versteht. Auch wenn man sich rein gar nichts zu sagen hat, finden die ausgiebigsten Gespräche statt.

Partybesuch Weiterlesen »

Der Poet

Im Rinnsal der Zeiten, in Träumen versenkt, lauscht er dem Flüstern, das niemand erkennt. Ein Tropfen aus Dämmer, ein Funken aus Nacht – er trägt sie ins Lied, das heimlich erwacht. Er webt aus dem Schweigen ein zartes Gespinst, aus Schatten der Seele, aus Staub alter Wege. Er horcht auf das Wispern der Welten im

Der Poet Weiterlesen »

Schatten im Glanz

Der Asphalt atmet die kalte Nacht, während die Stadt im Lichte erwacht. Ein Schatten kauert stumm im Wind, wo alle Hoffnungen verloschen sind. Sie bittet leise nur um ein Wort, doch jeder scheucht sie wieder fort. Man hastet weiter, den Blick verbrannt, als hätte man sie nie gekannt. Das Fenster glänzt im warmen Schein, man

Schatten im Glanz Weiterlesen »

Sofortiges Handeln

Er lebt ohne jeden Frust, mit enormer Lebenslust, zwar fällt ihm nicht alles leicht, hat dennoch sehr viel erreicht. Als ständiger Optimist, seine Zweifel schnell vergisst, nicht stets alles zu schwarz sieht, sich lieber richtig reinkniet. Dieser Mensch sein Bestes gibt, nichts auf die lange Bank schiebt, niemals lauthals debattiert, sondern schnellstens reagiert. Sofort zu

Sofortiges Handeln Weiterlesen »

Sprachlos

Ich vermiss Dich ohne Frage, nicht nur heute- alle Tage. Hast weiter einen Platz in mir, wenn ich auch viel verlier. Du bleibst im Hier. Ich vermiss Dich ohne Frage, nicht nur heute- alle Tage. Wenn man mich fragt: Wieso bloß? Macht mich das ganz sprachlos! Ich vermiss Dich ohne Frage, nicht nur heute- alle

Sprachlos Weiterlesen »

Im Vorraum des Glanzes

Wir rauchten einst den Nebel der Flucht, verloren im Schweigen der inneren Sucht. Heut trinken wir bitter, was gestern begann, vergessen als Trost, so gut man es nur kann. Wir drehen uns weiter im Karussell der Mode, getriebene Träumer im flackernden Code. Was glänzt, wird begehrt, was still ist, verliert, ein Spiel, das sich selbst

Im Vorraum des Glanzes Weiterlesen »

Gedanken ans Feuer

Zündet wortlos ein kleines Feuer an, nicht größer als eine Handfläche – still, warm, lebendig. 🔥 Kein Wind, kein Lärm, nur das sanfte Knistern von trockenem Holz, das sich langsam in Glut verwandelt. Siehst du das Flackern? Es tanzt nicht für uns, es tanzt nicht gegen uns. Es tanzt einfach, wie das Leben. Ich lege

Gedanken ans Feuer Weiterlesen »

Vom ackerton zum Himmelslicht

Vom Ackerton zum Himmelslicht, die alte Not das Herz nicht bricht. Mit Freude geh’ ich nun den Gang, begleitet von der Zither Klang. Die Treue zu mir selbst erwacht, nach einer langen, tiefen Nacht. In Liebe blick’ ich auf das was mich befreit von Knechtschaft und von Einsamkeit- In Demut nehm’ ich, was nun kommt

Vom ackerton zum Himmelslicht Weiterlesen »

Bahnhofsviertel

Siehst du den Mann vor der Spielothek steh’n, mit zitternden Händen, kaum fähig zu geh’n? Ein Becher voll Kaffee, der wärmt nur die Haut, sein Mantel ist müde, der Kälte vertraut. Die Schuhe erzählen von Jahren im Dreck, die Zeit ist verschwunden, der Tag bleibt ihm weg. Und du willst mir sagen, du seist schon

Bahnhofsviertel Weiterlesen »

Geld ist nicht alles

Ein „gutsituierter“ und vermögender Mann, meint, dass er stets alles Mögliche kaufen kann. Und dabei nun leider Gottes total vergisst, dass dennoch manches grundsätzlich nicht käuflich ist. Er kann Uhren kaufen, allerdings keine Zeit, kann Pillen erwerben, doch keine Gesundheit, kann Bücher kaufen, aber keinen Intellekt, sogar Freunde kaufen, nur nicht ihren Respekt. So ist

Geld ist nicht alles Weiterlesen »

Spurwechsel

Für andere Kraft – stets unermessen- lange Zeit das Selbst vergessen. Hatte schließlich den Sinn -anderen helfen?- Lebensfreude der Gewinn. Leichter fiel diese Variante, je regelmäßiger man sie anwandte. Nun aber ist unbedingt angesagt, was zu oft wurde vertagt: Lebe den eigenen schönen Traum, schaffe Dir dafür entsprechend Freiraum, denn wer weiter nur davon träumt,

Spurwechsel Weiterlesen »

overdrive

Hast einfach zu viel gefühlt, warst deshalb recht aufgewühlt. Wolltest dies möglichst schnell unterbinden, um Dich selbst wiederzufinden. Schaltest deshalb Deinen Kopf dazu ein, denn, was nicht ist, darf nicht sein. Bleibt das Gefühl jedoch im Innern, wird sich alles nur verschlimmern? Die Differenz von Kopf und Herz wird zu einem besonderen Schmerz: Dieser ist

overdrive Weiterlesen »

Wie immer..

wenn der Morgen am Horizont rot, der letzte Traum nicht mehr droht, ein schriller Ton im Raume erklingt, der Wecker die Nachrichten bringt, Gestern eigentlich wie immer war, Sonne schien und der Himmel klar, Tage wie dieser erscheinen gleich, so auch das Ei gekocht ganz weich, Blicke aus dem Fenster geschehen, die Bäume noch immer

Wie immer.. Weiterlesen »

Bitte eintreten

Bitte treten Sie ein in das Innere meiner Gedichte. Von außen sind sie nur dunkle Scheiben, bemalt mit Andeutungen, Schatten und einem Licht, das sich nicht verrät. Wer nur vorbeigeht, sieht nichts als Glas. Vielleicht ein Muster, vielleicht auch nur Staub. Doch wer stehen bleibt, spürt, hier ist etwas, das Geduld fordert. Man muss sich

Bitte eintreten Weiterlesen »

Erfahren alt!

Erfahren alt… Als junge Frau erfahren alt. Blicke sind nicht immer kalt. Bei den Freiern in der Pflicht. Auch mal mit ein Angstgesicht. Die bunte Meile ihr Revier. Anmachgesten nach Manier. Singt so gerne vor sich hin. In den Liedern steckt ihr Sinn. Weiß es nicht wie lange noch. Hier ist ihre Heimat doch… Bernd

Erfahren alt! Weiterlesen »

Sternenfänger

Manchmal fühlst du dich wieder wie ein Kind, das durch die Nächte jagt im leisen Wind. Die Jahre werfen Schatten auf dein Gehen, auf dem weichen Boden bleibt ein leises Auferstehen. Ein Herz, das seine Kindheit nie verliert, mit Flügeln aus Papier, vom Abendlicht berührt. Du greifst nach Sternen, suchst dein kleines Glück, doch oft

Sternenfänger Weiterlesen »

Wenn die Erde wieder atmet

Vielleicht beginnt die neue Welt nicht dort, wo Macht die Regeln hält, nicht dort, wo Reichtum Mauern zieht, und jeder nur den Vorteil sieht. Vielleicht erwacht sie leis im Herzen, wo jeder spürt, was wirklich zählt – ein Leben ohne Siegesschmerzen, ein Morgen, das die Erde wählt. Wir warfen Nahrung fort wie Staub, verbrannten Wälder,

Wenn die Erde wieder atmet Weiterlesen »