Allgemein

Lebensbühne

Man braucht kein großes Publikum. Zu viel fremde Aufmerksamkeit- die macht stumm. Die Liebe liebt es miteinander allein zu sein – alles wird so zum Sonnenschein, der die gemeinsame Zeit erhellt, nicht die Sicht auf das Wesentliche verstellt.

Vom Vertragen

Der Verträgliche vertrug den Vertrag verträglicher, weil er im Vertrag Vertragswerte vortrug, die die allgemeine Verträglichkeit des Vertragens des Vertrages für die Vertragspartner verträglicher machte.

Vom Vergessen

Der Vergessende wurde zum Vergessenen, weil er vergaß zu vergessen, dass er vergessen hatte, dass das Vergessene auch nur vergessen wurde, zu vergessen vom Vergessenden.

Zurückgeblieben

Wie gern vergessen wir den Tod bringt er uns doch in große Not all das an was wir zuvor glaubten können wir nun nicht mehr behaupten wir tragen es mit Fassung klar erkennen nun die Lügen – wahr- der Schmerz unfassbar immer wird sein und lässt zurück uns ganz allein

Rollenzwang

Die Pflicht als Mann verlangt von Dir zu stehen still wie ein Spalier. Das Herz gebrochen am Verlust, macht Dir die Endlichkeit bewusst. Deine Eingabe ist zu kurz. Ja, das Leben ist immer zu kurz. Im Krieg noch kürzer.

Die Lieb´

Die Lieb´ ist nicht teuer wird degradiert als nicht geheuer Die Lieb´ ist fein und ehrlich wird deklariert als ganz entbehrlich Die Lieb´ von Herzen rein wird demontiert als rein zum Schein Die Lieb´ ist immer klar für manch einen allerdings unsichtbar

Emoticon

Für Dich bin ich ein Fragezeichen (?) – ohnegleichen – und werde mitten im Gewühl zum Ausrufezeichen (!) – anhand viel Gefühl. Ohne Punkt (.) und ohne Komma (,) ein ständiges Kommen und Gehen – Moment mal (in Klammern) die Liebe bleibt bestehen.

Die Stille der Nacht

Ich lausche der Stille, der Stille der Nacht. Mit meiner Sinnen Fülle fühl ich der Stille Macht. Wie sie mich betöret, nie hätt ich`s gedacht. Diese Stille, sie gehöret zum Zauber der Nacht.

Der Gegensätze Gleichheit

Gefangen in der Freiheit, Mit Sicherheit bedroht – Der Gegensätze Gleichheit Stirbt rettend in der Not. Der Wandel durch die Ewigkeit Steht still im Angesicht Der Menschen Lebenszeit Bis der Funk´ erlischt. Gerechter Zorn, Lebendig aus dem Tod, Entsprungen aus dem Dorn, Rückt das Wahre z´rück ins Lot. Das Bestehen der Vergänglichkeit, In Erwartung ungefeit, …

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Dein Bild

Auf dein Bild im weißen Rahmen, schrieb verliebt ich meinen Nahmen. Und immer im vorüber gehen ist mir, als würde ich dich lächeln sehen. Und berauscht von so viel Glück lächel freundlich ich dem Bild zurück.

Die Mühle des Lebens

Geld und Scheinglücklichkeit das ist die wahre Mühle des Leben, denn das ist das Einzige wonach alle Menschen streben. Ständig rotierend durch Menschenkraft kommt die Persönlichkeit niemals an die Macht. Ein anderes Aussehen wird ausgelacht, Ordnung im Hause wird zwangsentfacht. Wohlauf du werdender Teil der Feinen, vernachlässige dein Sein dann bist du mit der Gesellschaft …

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Wecker

Es ist mitten in der Nacht. Bin plötzlich aufgewacht. Eben warst mir noch so nah, schau zur Seite: Bist nicht da! Sehne mich nach Dir so sehr – wird das Herz mir richtig schwer. Wie nur find´ man seine Ruh´? Verleugne man nicht immerzu, dass zum Lebensglück gehört: Träume werden nicht zerstört!

In der Früh

Kuschel Dich an mich dicht – ganz klar – gibt uns Geborgenheit so nah Kuschel Dich an mich bevor der Tag beginnt die Zeit uns durch die Finger rinnt Kuschel Dich an mich einmal noch – bevor der Tag trennt für Stunden doch

Dunkelheit

Manchmal macht der Verstand dauerhaft im Leben krank. Hält er einen durch den Kummer beständig ab von gutem Schlummer. Wenn Betroffene so nicht mehr wagen zu hinterfragen, ob das ist die richtige Sicht, finden sie nicht zurück ins Licht.

Taktik

Schnell in den Rückraum, Abwehr gekonnt, machen den Blick gleich so versonnt. Ab und zu noch einen Gegenstoß, hält einen der Gegner auch für nicht ganz bei Trost. Auf diese Art gewinnt man viel und letztlich somit das ganze Spiel.

this town und die Tonbandschleifen

Schon Häns´chen klein hat uns gelehrt, dass es durchaus sich nicht lebt verkehrt, wenn wir in jungen Jahren über das Bereisen der Welt erfahren, was in anderen Ländern geschieht, schließlich aus unterschiedlichen Perspektiven sieht, was in diesen Gebieten ist so beliebt, dass es wird dauerhaft aufrechterhalten, um den gewohnten alltäglichen Lebensraum dort zu gestalten. Manches …

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Rede mit mir

Ich verstehe dich nicht Wieso redest du nicht? Erzähle mir doch was dich bedrückt Zu viele Geheimnisse machen einen verrückt Die Schuld bei sich und anderen zu suchen verdrehte Wahrheiten und offene Lügen lassen vermuten das alte Wunden immer noch bluten Doch wenn Blut fließt muss es doch möglich sein Diese Wunden zu verschließen ohne …

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Geplänke um die Schänke

Sowie ich an den Saft der Reben denke, frag‘ ich mich: Warum nicht in die Schänke? Die Schritte, die ich nunmehr lenke, führen mich direkt zur nahen Schänke. Beim Verlassen dieser Schänke, ich leicht zur Seite schwänke. Jedoch: Auch wenn ich mir ein Bein verrenke, weiter geht’s zur nächsten Schänke. Spät verlasse ich die letzte …

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genau genommen

Ja, genau Dich hab´ ich gemeint, auch wenn es nicht offensichtlich erscheint, bei den ungewöhnlich guten Gefühlen, die wir in Begegnung jeglicher Art miteinander spüren, lassen wir uns gern von weiteren Treffen berühren. Ja, genau Dich wünsch´ ich mir ganz nah im Heute hier für Gespräche über Gott und die Welt, auch über so manches, …

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Ewigkeit

Es kommt die Zeit, da endet alles Abschiedskummer, Tränenmeer Ich spür‘ des Herzens tiefen Falles Es fühlt sich kalt und schwarz und leer Es kommt die Zeit, in der ein jeder vom Vorher Abschied nehmen muss seist du sanft, sei zäh wie Leder Das Leben ist ein reißend‘ Fluss Doch halt! Verbleibe nicht in deiner …

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