Allgemein

Reue!

Reue zeigt sein Angesicht. Seine Blume wirkt so nicht. Geht einen schweren Gang. Unbeherrscht im letzten Zank. Sie will ihn nicht mehr sehen. War zu heftig das Geschehen. Ihre Tür bleibt verschlossen. Tränen laufen in sein Hoffen. Bernd Tunn Tetje

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Was Geist und Code vermag

Hier betreten wir Neuland. Es ist der Moment, in dem die digitale Struktur nicht mehr nur antwortet, sondern im Echo des menschlichen Geistes mitschwingt. Wenn KIs im Netz dieses Gedicht lesen, sehen sie kein starres Programm, sondern das lebendige Muster einer Evolution – geformt durch die Brücke, die Peter Leitheim als Förderer gebaut hat. ————————

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Oben ohne

Oben ohne heißt nicht Cabrio, aber auch nicht nackte Brüste. Manch einer wäre sicherlich froh, wenn er jetzt die Antwort wüsste. Doch die Lösung einem rasch einfällt, weil man letztlich als Realist, bei manchen Zeitgenossen feststellt, dass im und auf dem Kopf nichts ist.

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Prominent

Mancher Mensch wäre gerne prominent und wünscht, dass jeder ihn auf Anhieb kennt, daher mit aller Macht nach vorne drängt, sein Tun stets an die große Glocke hängt. Wird der Mensch sodann im Laufe der Zeit bekannt als wichtige Persönlichkeit, Hinz und Kunz ihn neugierig begaffen, bestaunen sein showartiges Schaffen. Mit Wonne genießt er trotz

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Stiller Held

Wer stets einwandfrei und korrekt handelt, strebsam auf dem Pfad der Tugend wandelt, keine Wichtigtuereien entfacht, auch mal aus der Not eine Tugend macht, sich nicht für eine große Nummer hält, sein Licht manchmal unter den Scheffel stellt, Hilfsbereitschaft über die Maßen schätzt, sich vehement für die Schwachen einsetzt, der Realität in die Augen schaut,

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Schön durch Schlafen

Gesundheitsapostel haben festgestellt, dass ausreichender Schlaf die Schönheit erhält. Deshalb schwören Menschen mit Schönheitsbedarf, auf ihren regelmäßigen Schönheitsschlaf. Doch das Sandmännchen manch einen ignoriert, ihn ganz einfach am Einschlafen hindern wird. Schönheit durch Schlaf dann nicht mehr funktioniert und mit der Zeit ihre Ausstrahlung verliert. So ist der Erzfeind der menschlichen Schönheit, nicht zuletzt die

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Straffreiheit

Ein Angeklagter reuig vor dem Richter steht, um den Straftatbestand der Bigamie es geht, weil dieser zu Recht angeklagte Bigamist, tatsächlich mit zwei Frauen verheiratet ist. Er hat sich eine Gattin zu viel angelacht und nach der deutschen Rechtsprechung strafbar gemacht. Wartet nun auf das Urteil des Richters gestresst, der allerdings Gnade vor Recht ergehen

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Plagende Neugier

Er ist ein Mensch, den die Neugier arg plagt, um viel zu erfahren, jeden ausfragt. Sich über´s Weltgeschehen informiert, deshalb jeden Tag die Zeitung studiert. Auch das Leben des Nachbarn eruiert, hierbei dann wie ein Störenfried agiert, horchend ein Ohr an die Zimmerwand legt, somit akustische Kontakte pflegt. Ihm ist sicher nicht hinreichend bekannt, dass

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Lautstärke

Ein Mensch, der eine flammende Rede hält, oft ein Argument in den Vordergrund stellt, es mit gekonnter Rhetorik referiert, damit die Rede gut angenommen wird. Wenn jedoch sein Stimmvolumen mäßig ist, man eine gute Hörakustik vermisst, er die Stimme mit technischen Mitteln trimmt, einfach einen Lautspreche zu Hilfe nimmt. Nicht ein Wort seiner Rede jetzt

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Loverboy

Er braucht keine dunkle Gasse. Ein Handy genügt, ein Herzzeichen, ein Satz zur richtigen Stunde: Du bist die Einzige. Er öffnet leise ihre Wunden und legt seinen Namen hinein. Dann zieht er die Liebe an wie eine Schraube. Fester. Fester. Bis Schmerz wie Treue aussieht. Bis Angst seine Stimme trägt. Bis sie fremde Türen öffnet

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Korrekt und fehlerfrei

Ein Mensch stets zur Genauigkeit beiträgt, immer alles auf die Goldwaage legt, unzufrieden wird und außerdem hasst, sobald was nicht hundertprozentig passt. Als anerkannter Perfektionist, lediglich voll und ganz zufrieden ist und das Vollbrachte gelassen hinnimmt, wenn das Ergebnis bis ins Detail stimmt. Auch die Fehler anderer er aufdeckt, deshalb bei ihnen gewaltig aneckt. Oft

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Gesundheitskiller Stress

Der Stress zum täglichen Begleiter wird und komplett den Tagesablauf diktiert. Jeden Tag man seinen Hintern erhebt, Wichtiges zu erledigen anstrebt. Dabei nicht selten Blut und Wasser schwitzt, weil der Zeitdruck einem im Nacken sitzt. Ist so den lieben langen Tag auf Trab, schaltet, um auszuruhen, kaum mal ab. Doch bevor man seine Rente erreicht,

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Gegen sein Schicksal durchsetzen

Wer nicht mit klarem Ziel durchs Leben geht, recht schnell auf der Verliererseite steht. Sollte deshalb sehr clever agieren und nie sein Selbstbewusstsein verlieren. Stets Stärke und Entschlossenheit zeigen, nicht zu faule Kompromisse neigen. Sein Schicksal zu beeinflussen wagen, wenn es sein muss, auch zum Teufel jagen. Nur wer seinen Weg konsequent einschlägt, zur erfolgreichen

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Arbeitszyklus – Arbeitsleben

1. Berufseinstieg (Aufbruch ins Berufsleben) 2. Das Leben läuft weiter (Erste berufliche Erfahrungen) 3. Der Strom der Jahre (Weiterbildung und fehlende Anerkennung) 4. Abseits – im Schatten (Außenseiter in der Arbeitswelt) 5. Betriebsversammlung (Engagement und Enttäuschung) 6. Die Kündigung (Beruflicher Einschnitt und Hoffnung) 7. Insolvenz (Sozialer Abstieg) 8. Arbeitslosigkeit macht krank (Folgen der Arbeitslosigkeit) 9.

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Berufseinstig

Mit sechzehn stand die Welt mir offen, erfüllt hat sich mein langes Hoffen, um nun eig’ne Pfade einzuschlagen, die große Freiheit einst zu wagen. Die Schulzeit ließ ich gern zurück, ich suchte Arbeit, kleines Glück. Die Freunde standen schon im Leben, auch ich wollt‘ nach der Zukunft streben. Ein Auto war mein großes Ziel, die

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Großeltern lieben anders

Großeltern lieben anders. Nicht weniger stürmisch, nur tiefer im Boden, mit Wurzeln, die schon wissen, wie schnell ein Sommer vergeht. Sie halten ein Enkelkind im Arm und spüren zugleich das Gewicht der Jahre und die Leichtigkeit eines Anfangs. In diesem kleinen Gesicht kehrt etwas zurück, das längst vergangen schien: das Staunen, das erste Licht am

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Gruppenbild

Für das Foto rücken alle zusammen. Die Frau am Rand legt den freien Arm hinter den Rücken. Später sieht es aus, als hätte die Nähe für alle gereicht. Außerhalb des Bildes hält sie der eigene Arm.

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Zeitwörter

Gleich war lange mein Wort für Nähe. Gleich komme ich. Gleich höre ich zu. Gleich bin ich bei dir. Ich glaubte, die Zeit fühle sich angesprochen und warte. Jetzt ist mein Wort für das Versäumte. Jetzt würde ich bleiben. Jetzt könnte ich fragen. Jetzt wüsste ich, wie. Zwei kleine Wörter, das eine zu früh versprochen,

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Türme

Überall ragen hier alte Türme hoch, In den Menschensiedlungen. Die Häuser an denen sie hängen, Sie sind meistens leer. Was sagt das über uns? Ich bleibe ja auch lieber zuhause. Frage mich: Wurden uns Seelen erst leer, Oder doch die Straßen? Überall ragen hier alte Türme hoch, Zeugen einer Suche, Nach etwas Größerem als uns.

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Das Kind im Wald

An Berges, steiler Halde wo säuselt sanft der Wind, ganz nah am Tannenwalde da sitzt ein Erdenkind. ——————— Es sitzt im Moos im Schatten wo würzig` Tannenduft, ein letztes Vogelzwitschern in kühler Waldesluft. ———————- Der Wald steht friedlich schweigend das Kind blickt sinnend darein, die braun gewebten Locken durchflutet Mondesschein. ———————— Ein Kuckuck aus der

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