Allgemein

Glas und Äther

Das Wort, aus hartem Glas geformt, ein Echo, das im Äther wacht. Was einst nach altem Maß genormt, versinkt nun in der tiefen Nacht. Kein Anker hält im bleichen Licht, wenn Zeilen sich im Strom verlieren. Doch was der Geist in Stille flicht, entzieht sich selbst dem ew‘gen Frieren.

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Neue Besen kehren gut

Dass neue Besen gut kehren, steht nun mal fest, dennoch sich diese Feststellung bestreiten lässt. Zwar hat ein neuer Besen sicherlich mehr Kraft, einen Bereich viel schneller zu reinigen schafft. Eine enorme Dynamik an den Tag legt, vielleicht sogar eine größere Fläche fegt. Doch die Routine alter Besen schwerer wiegt, weil sie nämlich wissen, wo

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Wenn du…

Wenn Du… Wenn du mehr von mir wüsstest. Vielleicht meine Wange küsstest. Die Schicksalswege mit mir siehst. Empfindung in den Augen liest. Mit ernsten Gesten mich bedenkst. Durch Vergeben mein Herz lenkst. Mir die Hand hältst nach der Zeit. Bist du dann für mich bereit? Bernd Tunn Tetje

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Zu hoch hinaus

Er ist ein Mensch, der immer nach oben strebt, nur für Erfolge und Anerkennung lebt, der als ehrgeiziger Perfektionist, mit seinem Erreichten nie zufrieden ist. Deshalb er höhere Ziele anvisiert, sein unbändiger Ehrgeiz ihn motiviert. Das neue Ziel nicht aus den Augen verliert, sehr viel Mühe und Fließ hierin investiert. Doch so manches Mal geht

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Aus dem Häuschen

Ein Mensch mal aus dem Häuschen geriet und gewaltig resignierte. Es als arges Missgeschick ansieht, ungehalten reagierte. Dieses Missgeschick sehr teuer wird und sogar an den Nerven zerrt. Der Schlüsseldienst hierfür abkassiert. Der Mensch hatte sich ausgesperrt.

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Glück?

Er hört gerade keine Stimmen. Können ihn so nicht bestimmen. Doch er will sich tiefer spüren. Wird dabei am Schicksal rühren. Tablettenschachtel liegt leer da. Wieder kommt die Not so nah. Früh am Morgen wacht er auf. Stimmen wispern arg zu Hauf` Sie locken ihn zum Fenster hin. Hat dein Leben so noch Sinn? Doch

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Das Luxusweib

Sie hat ihn äußerst listig und geschickt umgarnt, seine Freunde haben ihn zwar vor ihr gewarnt, doch er war nun mal hoffnungslos in sie vernarrt, hat daher nicht mit Aufmerksamkeiten gespart, weder lästigen Aufwand noch Mühen scheute und sie mit diversen Geschenken erfreute. So war das Beste gerade noch gut genug, was jedoch finanziell stark

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Echos aus dem Strom

Das Ruder, stumpf aus Stein und Gold, ein Steuermann, der blind sich krönt. Ein Schleier, schwer aus Geld gerollt, der jedes Uferleid verhöhnt. Sie sind die Wächter, die zerfallen, die Hirten, die die Herde scheuen. Sie lassen nur die Mauern hallen, wo leere Zeichen sich zerstreuen. Der Blick, aus kaltem Glas geschnitten, er spiegelt nur

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Weidmännisch

Hat der Mensch das Jagen zu seinem Hobby gewählt, pirscht er weidmännisch durch die heimischen Reviere, wird nicht gerade von Gewissensbissen gequält, schießt häufig ohne Rücksicht auf wehrlose Tiere. Auch als Großwildjäger geht der Weidmann zu Werke, denn die hiesige Beute ist auf Dauer zu klein, zeigt auch großen Tieren seine männliche Stärke und beherrscht

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Nach dem Fest

Schönheit trägt Seide, Hässlichkeit Haut. Schönheit lebt vom Blick der andern. Hässlichkeit braucht keinen. Schönheit schläft ein im letzten Champagnerglas. Hässlichkeit wacht auf neben dem Geruch kalter Liebe. Und wenn das Fest vorbei ist, bleibt nicht der Glanz. Bleibt der Fleck. Bleibt der Riss. Bleibt, was nicht mehr schön sein muss.

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Dumm geboren

Der Mensch bekanntlich dumm geboren wird, doch die Dummheit häufig sehr schnell verliert, denn sein Drang nach Wissen immerzu blüht, er sich stets schlauer zu werden bemüht. Und letztendlich mit seinem Intellekt, im Leben einfach alles perfekt checkt. Dennoch bleibt manchmal ein Mensch wie er ist, Klugheit und Wissen man bei ihm vermisst. Seinen Horizont

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Zwischen Asphalt und Ackerland

Zuhause ruft die Sehnsucht leis, nach Städten voller Glanz und Kreis. Wo Wien in Kontrasten flimmert hell und Berlin pulst – so laut, so schnell. Ich liebe Frankfurts dunklen Klang, Amsterdams verwegenen Drang. Rotterdams Hafen, rau und weit, trägt meine Träume durch die Zeit. Flohmärkte, Gassen, Menschenflut – sie wecken in mir wildes Blut. Doch

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Die Berge aus Brot

All die Berge, Brot im Lot, verfallen still dem Überfluss-Tod. Ein Spiegel, kalt und gläsern klar – von dem, was einst mal besser war. Ein Zeichen unseres Ego-Wahns, ein Denkmal aus dem Maßlos-Wahn. Materialismus – stolz und blind, als wären wir nicht Menschen, Kind. In einem Land, das blüht und lacht, wird täglich Nahrung weggemacht.

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Betriebsversammlung

In der Firma ist die Spannung groß, die Erwartungen steigen – endlos. Zur Betriebsversammlung tritt er an, der höchste Gewerkschafter im Land, stellt sich vor bei der Belegschaft mit Versprechen von Tarifvertrag und neuer Kraft. Die Stimmung bleibt verhalten, kühl, manch einer schweigt, manch einer will zu viel. Doch plötzlich kippt die Atmosphäre, die Luft

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Schockierende Umweltsünden

Bekanntlich schuf einst der Herrgott aus dem Nichts die Welt. Der Mensch jedoch diese Schöpfung nicht in Ordnung hält. Folgende Probleme sind kaum zu übersehen, die durch reine Unvernunft auf sein Konto gehen: Weil zu viel CO-2 in die Luft gepustet wird, die steigende Luftverschmutzung daraus resultiert. Dabei man leider Gottes immer wieder vergisst, dass

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Zwei Entscheidungsmöglichkeiten

Ob der Tagesablauf positiv gelingt, oder nur Misserfolg und Enttäuschung bringt, der Mensch jeden Morgen immer selbst bestimmt, Vor- und Nachteile hierfür dann in Kauf nimmt. Zwei Möglichkeiten stehen morgens zur Wahl, diese werden oft zu einer echten Qual, letztlich muss sich der Mensch zwischen den beiden möglichst binnen kürzester Zeit entscheiden. Die erste Möglichkeit

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Manchmal…

Graue Tage… Manchmal sind die Tage grau. Selber fühlt man sich so flau. Ist mit sich nicht ganz zufrieden. Andere wirken sehr gediegen. Gedanken ärgern dann zu Hauf` Die Stimmung ist im Eigenlauf. So manches Helle greller wirkt. Ob diese Zeit noch Gutes birgt? Bernd Tunn Tetje

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Was uns stark gemacht hat

Ein Vater soll schützen bei dir steh’n, doch wir mussten oft die Härte seh’n. Wo Liebe sein sollte, war nur Groll, Schatten blieben, schwer und voll. Mein Bruder und ich, wir waren klein, mit Sorgen im Herz oft ganz allein. Du nahmst uns Ruhe, nahmst uns Zeit, ein Stück unserer Kindlichkeit. Dann warst du fort,

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