Allgemein

Clevere Antwort

Mancher kann sich nur schwer entscheiden, schwankt ständig zwischen „Ja und Nein,“ will Unannehmlichkeiten meiden und keineswegs unbeliebt sein. Er wird sich nie spontan festlegen, immer wieder geschickt ausweicht, ist weder dafür noch dagegen, antwortet häufig mit „Vielleicht.“ Die Angst mal daneben zu liegen, holt ihn vor Entscheidungen ein, um keine Schererei zu kriegen, entscheidet

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Eine schreckliche Vorstellung

Ein weiser Mensch, schon ziemlich betagt, ist nach wie vor bei vielen gefragt, die ihn seit eh und je hofieren, von seiner Weisheit profitieren. Aber er wird nicht ewig leben, irgendwann den Löffel abgeben und folglich dann, man kanns kaum fassen, auch eine Lücke hinterlassen. Bittere Tränen nun mehr fließen, seine Lücke ist nicht zu

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Die Gesichter des Mondes

Sie kreisen stumm um diese Welt, ein jedes Bild, das uns gefällt, ein jeder Schein der dunklen Nacht, der still am Himmelszelt wacht. Da ist der blasse, der uns quält, wenn Angst sich ihre Wege wählt und jener Schimmer, fern und schwer, besungen einst von CCR. Der Mond, der Unheil bringen kann, wenn Sturm sein

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Computertechnik

Die Computertechnik stets voranschreitet, vielen Menschen Fluch und Segen bereitet, einerseits sie Arbeitsplätze reduziert, andererseits Arbeitszeit gewonnen wird. Im Höllentempo sie Arbeiten verrichtet, aber auf soziales Denken verzichtet. Die Programmierung ist kommerziell getrimmt und auf menschliche Dinge keine Rücksicht nimmt. Sind mal Computerprobleme zu überwinden, diese sich dann meist vor dem Monitor befinden. Obwohl man

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Nachlassende Wichtigkeit

Man sollte im Leben immer gelassen bleiben, nichts wird so heiß gegessen, wie es gekocht wird. Darum lohnt es nicht, sich nervlich aufzureiben, weil manches doch recht schnell an Bedeutung verliert. Was gestern außerordentlich lebenswichtig war, ist dagegen heute plötzlich nur noch wichtig. Und in der schnelllebigen Zeit dann morgen sogar, vielleicht aus bestimmten Gründen

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Der Leistungsträger

Wer jeden Morgen seinen Hintern erhebt und pflichtbewusst zu seinem Arbeitsplatz strebt, den inneren Schweinehund überwindet, seine Motivation stets neu findet, bis an die Leistungsgrenze geht und sich quält, zu den so genannten Leistungsträgern zählt. Der Leistungsträger ist solidarisch geprägt, treu und brav er zum Steueraufkommen beiträgt. Der von seinem Einkommen verbleibende Rest meist keine

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Prag im Kopf

Ich sag es mal ganz ohne Scheu wie sehr ich mich für Dich freu.´ Gerad´ habe ich es gesehen: die Tradition wird weitergehen. Zeigt es mir dann auch noch – man bleibe bitte heiter doch – es steht diesmal Wissbegier auf dem Programm: mal sehen, was man erschaffen kann?! Gewinnen ist hier nicht die Pflicht

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Behördendialekt

Die gepflegte Sprache ist schon eine besondere Kunst, doch der Heilige Bürokratius sie häufig verhunzt, so dass die allermeisten Menschen nur „Bahnhof“ verstehen und den Amtsschimmel vor Vergnügen kräftig wiehern sehen. So geht in vielen Amtsstuben die Sprachkultur verloren, ganz neue sprachliche Ungeheuer werden geboren, außerdem man bekannte deutsche Begriffe nicht zuletzt dem Zeitgeist entsprechend

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Kinoprojektion

Das Licht erlischt, die Leinwand glimmt, ein fremder Pulsschlag, der mich nimmt. Die Pupille trinkt das matte Licht, bis mein eigenes Sein im Innern bricht. Ein Schuss – mein Herz schlägt wild und schwer, ich bin nicht ich, ich bin noch mehr. Der Gangster stiehlt, ich spür die Gier, sein kaltes Lächeln wohnt in mir.

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Nicht alles läuft wie geschmiert

Es läuft nicht immer alles nach Plan, oft geht einiges daneben, leichtsinnig werden Chancen vertan, so ist es nun mal im Leben. Da strampelt man sich unheimlich ab und meint, es wäre fehlerfrei, läuft dennoch mal wieder äußerst knapp, am Ziel seiner Träume vorbei. Auch das Schicksal läuft nicht wie geschmiert, ist auf Ablehnung eingestellt,

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Spielraum

Die Uhr fragt, wie ich geschlafen habe. Ich hatte es gewusst, bis sie fragte. Im Kalender steht jetzt auch die freie Zeit. Ich habe sie gegen die Arbeit verteidigt und arbeite daran, sie gut zu nutzen. Beim Laufen begleitet mich die Stimme, die früher nur am Schreibtisch sprach. Noch ein Stück. Ich dachte, irgendwann würde

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Die Ansprüche

Tief hast Du mein Herz berührt, das hat letztlich dazu geführt- mein Kümmern mein Denken gute Gefühle wollte ich schenken. Beim Dir zuhören habe ich dann erkannt wie die Fortsetzung dessen verschwand, denn für immer jung, „nur für Dich da“- ist einfach nicht mein Repertoire.

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Überlegen

Menschen, die alles spontan entscheiden, reifliche Überlegungen meiden, das Für und Wider niemals abwägen, Bedenken einfach beiseite fegen, Ratschläge von Freunden nicht beachten, diese als Besserwisser betrachten, haben ohne „zu zielen abgedrückt,“ so dass ihre Entscheidung oft missglückt. Wenn Menschen nun dazu übergehen, das Für und Wider abwägend sehen, sich zum Nachdenken etwas Zeit lassen,

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Schnittstelle

Schon hebt sich meine Stimme gegen dich. Du schälst einen Apfel. Die Schale fällt als schmaler roter Faden zwischen uns. Noch schneidet jedes Wort. Dein Messer nimmt die Kerne aus dem hellen Fleisch. Dann schiebst du mir die Hälfte hin. Ich nehme sie aus deiner Hand. So nah am Bitteren sitzt die Süße.

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Faltenreich

Der Mensch wird als Meisterleistung Gottes gesehen, doch diese Tatsache ist nur schwer zu verstehen, weil der Zahn der Zeit als Gottes Gehilfe fungiert und Falten in den Gesichtern der Menschen drapiert. So erkennt man die Falten der Mitmenschen sofort, sie befinden sich ja an einem sichtbaren Ort. Dabei wäre der verlängerte Rücken allemal als

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Lob und Anerkennung

Von oben herab man auf ihn schaut, grundsätzlich ihm recht wenig zutraut. Sein Tun und Wirken negativ sieht, ist selten mal seines Glückes Schmied. Selbst wenn ihm etwas Tolles gelingt, es kaum Lob und Anerkennung bringt. Obwohl er sich schindet und aufreibt, meist der ewige Versager bleibt. Könnte er übers Wasser laufen und würde hierbei

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Fauler Kompromiss

Wenn sich die Meinungen in einem Gremium nicht gleichen, ist kaum eine einheitliche Entscheidung zu erreichen. Deshalb fasst man den wohl einzig richtigen Entschluss, dass nunmehr ein Kompromiss gefunden werden muss. Leidenschaftlich und verbissen man nun diskutiert, sämtliche Meinungen eingehend analysiert. So mancher Vorschlag schließlich an Bedeutung verliert und somit Opfer eines Zugeständnisses wird. Nach

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Mit der Zeit gehen

Mit dem Fortschritt als Begleiter läuft die Zeit stets rastlos weiter. Worauf man heute schwört und baut, ist morgen überholt und out. Wer den Fortschritt nicht voll mitträgt und alles wie bisher bewegt, darf sich nicht wundern, wenn er dann kaum noch richtig mithalten kann. Irgendwann wird er einfach aussortiert, sein Abstieg ist hierdurch vorprogrammiert,

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