Allgemein

Abschied von den Zeilen

Ich sage leise: Leb wohl, und meine Seele wird frei. Die Worte waren Lebenssinn und gaben mir, was ich selbst bin. Ich schrieb vom Frieden in der Welt, wenn Dunkel sie gefangen hält, von Drogen, die den Menschen fällen, von Alkohol, der viele Seelen quält. Ich schrieb vom Werk, vom Arbeitsgang, vom frühen Start, vom […]

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Moral

Moral ist wie der Schatten alter Eichen, mit vielen Ästen, stark und weit. Man kann sie biegen, aber nicht erweichen – sie hat Bestand zu jeder Zeit. Man predigt sie aus vollem Munde, doch schiebt sie weg, wenns Vorteil bringt. Dabei ist sie die einzge Kunde, mit der Zusammensein gelingt.

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Echo im Nebel

Der Heimweg führt durch grauen Dunst, das Schweigen wird zur kalten Kunst. Kein Reim, der stützt, kein Takt, der hält, ein Riss geht durch den Rest der Welt. Die Logik mahlt den Sinn zu Staub, das Herz für jeden Funken taub. In diesem Nichts, das uns umfängt, ist jeder Schritt ein Schritt, der kränkt. Gemeinsam

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Ursachenerkennung

Eng umschlungen sie im Stadtpark saßen, ihre Alltagssorgen rasch vergaßen. Sogar Nettigkeiten man austauschte und sich am Vogelgesang berauschte. Doch er die Stimmung zu stören wagte, über Schmerzen in den Füßen klagte. Worauf sie sorgenvoll und mit viel Charme, ihn gefühlvoll in ihre Arme nahm. Darüber hinaus mit klugem Verstand, auch die Ursache seiner Schmerzen

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Kleine Feier…

Kleine Feier… Gern gefeiert. Leute da. Waren uns für Stunden nah. Viel erzählt. Auch genossen. Wirkten alle unverdrossen. Respekt gehabt. Auch viel Nähe. Meinungen ohne Geflehe. Tschüss gesagt. Gern gedrückt. Beim Abschied noch entzückt. Bernd Tunn Tetje

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Zwiegespräch beim Frühstück

Neulich sagte er zu ihr beim Frühstücksschmaus: „Ohne Brille siehst du sehr viel besser aus.“ Daraufhin sprach sie spontan mit leerem Mund: „Das hat ganz einfach einen plausiblen Grund, den ich dir nun jetzt vertrauensvoll sage, denn es steht doch zweifellos außer Frage, sobald ich mal keine Brille aufhabe, siehst du nicht aus wie ein

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Gutgemeinter Rat

Wenn du aus Goldlaublorbeer dir den Ehrenkranz gebunden Und dir die Ranken eigenhändig um dein Dichterhaupt gewunden Der Meinung bist, daß deine Dichtkunst wunderschön Nur andere wären zu beschränkt das ebenso zu sehen Hältst deine Zeitgenossen für zu dumm Dann such dir doch ein anderes Publikum Meist erst nach seinem Tod erfährt der Dichter, was

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Grenzspiel

Der Raum war offen. Oder auch nicht. Ich dachte er wurde verschlossen. Oder wars am Ende doch ich? War da nicht eine Tür? Für eine Frage. „Was ist der wirkliche Grund?“ Noch immer er-schließt es sich nicht. Es sind wohl die Dissonanzen. Sie zerren, fliegen und tanzen, bis Einklang sich findet – und wieder verschwindet.

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Zeit

sie ist immer da und allgegenwärtig, oft zu knapp oder zu schnell fertig, man erlebt sie auch in der dunklen Nacht, überprüft sie wenn man zwischendurch aufwacht, am Tage ist sie da und überall zu spüren, nicht selten wird sie dich auch führen, bei ihr sind alle irdischen Wesen gleich, ob Sonne, der Wind und

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Schatten der Vergangenheit

Schatten der Vergangenheit, dieses individuelle Leid wird nach außen nicht gezeigt. Schatten der Vergangenheit, man hat keine andere Wahl, bei der großen Seelenqual. Schatten der Vergangenheit, lange wurde unterdrückt, damit man nicht wird verrückt. Schatten der Vergangenheit, man einfach nur noch funktioniert, dafür wiederholt dissoziiert, um im Heute, zu gehen unter Leute. Schatten der Vergangenheit,

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Bahnhöfe – Gebäude der Wege

Bahnhöfe, Hallen vieler Zeiten, wo Schritte durch die Stunden gleiten. Ein Dach aus Stein, aus Glas, aus Licht bewahrt die Wege wie ein stilles Gedicht. Da stehen Paläste aus Sandstein und Marmor, mit Bögen und Türmen, mit leuchtendem Tor. Sie tragen den Stolz vergangener Tage, als atme die Zeit eine steinerne Sage. Manche Halle war

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Mit Volldampf durchs Leben

Ein Mensch stets mit Volldampf durchs Leben rauscht, baut auf Selbstvertrauen und auf Schneid. Kleinigkeiten mit Vorliebe aufbauscht und platzt hierbei dann vor Wichtigkeit. Erfolg zu haben er für wichtig hält, ein bestimmtes Ziel in Angriff nimmt. Seinen ganzen Ehrgeiz hierauf abstellt, bald auf eine Erfolgswelle schwimmt. Doch großer Erfolg lässt auf sich warten, Geduld

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Was bisher geschah

Die Beschreibung seines Lebens man Vita nennt, außerdem sie jeder Mensch als Lebenslauf kennt. Doch die beiden Bezeichnungen nicht allen passt, mancher als altmodisch und überholt auffasst. Drum die ungeliebten Bezeichnungen meidet, sich schlicht und einfach alternativ entscheidet. Lieber formlos niederschreibt ohne viel Blabla, was bisher alles in seinem Leben geschah.

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Das verlassene Nest

Geboren, behütet, getröstet, gestillt. Vom Säugling, zum Kinde, zu leben gewillt. Sie fragen, kopieren und lernen daraus, wenn ihre Schwingen sie tragen, dann fliegen sie aus. Verlassen ihr Nest, erkunden die Welt, auch wenn nicht jedes Handeln, den Eltern gefällt. Lass los, lass sie ziehen, mit Stolz und mit Leid, Ihr bleibt stets verbunden, egal

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Gemeinsames Veto

Ein Mann in seinem Kleiderschrank eine Feststellung machte, die ihn tatsächlich bis an den Rand der Verzweiflung brachte. Seine Lieblingshose hatte glatt an Passform verloren und passte daher leider nun nicht mehr wie angeboren. Als er die anderen Hosen des Schranks in Augenschein nahm, zu der überraschenden und grausamen Feststellung kam, dass alle Hosen ganz

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Schlafend…

Schlafend… Milde schon die Sonne scheint. Ihr Kaffee kochen gut gemeint. Wieder ruft sie freundlich lieblich. Diese Stille wirkt nicht friedlich. Er liegt still im matten Licht. Schlafend wirkt sein Angesicht. Bernd Tunn Tetje

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Ein schweigsamer Mensch

Er ist ein Mensch, der nicht sonderlich auffällt, sich meist ruhig und zurückhaltend verhält. Redet nur, wenn man ihn gezielt etwas fragt, allerdings hierauf nie ein Wort zu viel sagt. Mit anderen zu reden ihn mächtig stresst, sich jedes Wort aus der Nase ziehen lässt. Hat zu den meisten Dingen nichts zu sagen, redet sich

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Würde des Menschen

Häufig man im Leben leider Gottes vergisst, dass die Würde des Menschen unantastbar ist. Obwohl das Grundgesetz dieses Recht garantiert, es allerdings hin und wieder missachtet wird. So hat der Mensch das Recht, mit Würde zu leben, den anderen Menschen das Gleiche zu geben. Aber dennoch mancher Mensch sich nicht hieran schert und mit den

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Das Leuchten der Stillen

Du stehst im Wind wie ein alter Stamm, nicht um zu beugen, was um dich bricht. Dein Herzschlag folgt keinem fremden Bann, du suchst im Lärm nur das eigene Licht. Wie Tau auf dem Gras wirkt leise die Kraft, sie glänzt im Verborgenen, still und rein. Kein Schwert ist es, das dir Sicherheit schafft, nur

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Nebelkerzen zünden

Menschen, die keine klare Antwort geben, ganz geschickt ablenken und verschleiern, nicht auf dem Boden der Tatsachen leben, dabei rhetorisch gekonnt rumeiern. Clever sie manche Nebelkerze zünden, Ablenkungsmanöver inszenieren und hemmungslos Unwahrheiten verkünden, Entscheidungen arg manipulieren. So manches ausschlaggebende Argument, häufig im dichten Nebel abseits steht. Da es kein Mensch mehr klar und deutlich erkennt,

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