Allgemein

Seltsamer Diebstahl

Ein Dieb ist asozial und gemein, verwechselt immer wieder mein und dein. Nutzt hierbei mit großer Wahrscheinlichkeit, jede sich bietende Gelegenheit. Übeltäter werden selten erwischt, weil die Polizei meist im Trüben fischt. Den Kampf gegen die Diebe nicht gewinnt, die zahlenmäßig überlegen sind. Doch wenn wirklich mal einer ins Netz geht, dann die Tat zu […]

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Als Verlierer dastehen

Um in seinem Leben was zu erreichen, muss solides Können vorhanden sein. Stellt die Glücksgöttin dann geschickt die Weichen, hat man reichlich Glück und gleichzeitig Schwein. Doch jeder ist allein seines Glückes Schmied. Für sein Glück er die Verantwortung trägt. Wer aber die besten Chancen übersieht, später kaum etwas erfolgreich bewegt. Oft hat ein Mensch

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Das lebenswichtige Komma

„Komm wir essen Opa,“ hört sich äußerst unfein an. Doch mit einem Komma man den Satz entschärfen kann. Wird das Komma an die richtige Stelle gesetzt, der Satz dann keine menschlichen Gefühle verletzt. So dieses Komma erheblich die Wogen glättet und darüber hinaus sogar noch Leben rettet.

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Das Haar in der Suppe

Der Ober einem Gast die Suppe servierte, doch bevor dieser sie genüsslich dinierte, tatsächlich ein Haar in der Suppe entdeckte, das nicht gerade seinen Appetit weckte. Diese Beilage in ihm Ekel erregte, sich deshalb recht schroff mit dem Ober anlegte, der ihn nun beträchtlich beruhigen musste, das Haar in der Suppe zu erklären wusste. So

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Schatten an der Wand

Warum kehrt stets der Tag zurück, und bringt mir kein bleibendes Glück? Ein Leben frei von Angst und Sorgen – verweht wie Tau im neuen Morgen. Ohne Arbeit, ohne Halt, die Welt verlangt – und urteilt bald. Ein ehrliches Lob – so fern, so rar, die Kälte regiert, unsichtbar. Die Stunden fließen, leer und schwer,

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Licht des Glaubens

Der Glaube ist des Lebens Herz, er lindert still den tiefsten Schmerz. Wer ihn verliert, verliert sich selbst, im Lärm der Welt, die lockt und fällt. Doch wer ihm treu, dem Sturm zum Trotz, steht fest wie Baum in sicherem Schutz. Verwurzelt tief in Zuversicht, bewahrt er Wärme, Hoffnung, Licht. Wenn Dunkelheit die Seele deckt,

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Im Tempel des Rauschlichtes

Ich taumle durch das Neonlicht, mein Herz – ein müder Widerspruch. Die Nacht verspricht, doch hält sie nicht, ihr Glanz – ein Trugbild, ein fließender Bruch. Im Tempel aus flackerndem Schein tanzt mein Schatten müde Kreise. Ich greife nach Sternen, klein und rein – sie zerspringen, lautlos, leise. Die Göttin dort – ein flüchtiges Bild,

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Zwischen Licht und Leere

Tief in dir, da glimmt ein Licht, auch wenn es oft die Schatten bricht. Du träumst von Weite, von dem Meer, von einem Leben hell und mehr. Du willst alles geben, um das Leben ganz zu leben. Du suchst den Sinn in jedem Blick, verlierst dich Stück für Stück. Die Welt erscheint dir wie ein

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Elemente der Seele

All die Zeiten, in denen wir leiden, verblasst nicht das Herz, sie tragen den Schmerz wie Ebbe und Flut, mal ruhig, mal in Wut. Wir leben, um nicht nur Glück zu zeigen, wir schwanken, wir neigen zu Tränen und Lachen, zu wilden Sachen. Denn jede Sekunde, in Freud oder Wunde, birgt beides zugleich: das Glück

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Bilanz der Leere

Sie sitzen hoch in Sälen aus Granit, wo kein Geschrei des Volkes je eintritt. Der Blick starr auf goldne Bilanzen gerichtet, was draußen brennt, wird ohne Wert gewichtet. Man misst das Kapital des Landes nur in Zahl’n, lässt Menschlichkeit und Hoffnung verstrahl’n. Es zählt der Index, nicht der einfache Mann, der seinen Alltag kaum noch

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Ein Augenblick im Grau

Kein Geld, kein Job, viel Grund zur Hoffnungslosigkeit. Keine Wertschätzung, kein Trost, kein Lob, ein Spiegelbild unserer Zeit. Wenig Freunde, keine Frau, viel Grund zur Hoffnungslosigkeit. Der Himmel färbt sich bleiern grau, und überall herrscht Ungerechtigkeit. Kaum glückliche Gesichter, die Müdigkeit überwiegt. Zu viele erloschene Lichter — nur das Leid, das siegt. Kein natürliches Lachen

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Innere Wetterlage

Momentan geht’s mir wirklich schlecht, ich komm mit der Wetterlage nicht zurecht. Ist’s das Dorf, das mich so müde macht oder bin ich nie richtig aufgewacht? Manchmal fühl ich mich wie weggeschwemmt wie Staub, den man vom Pflaster trennt. Ein Nein trifft mich wie ein Dolchstoß und Hoffnung flieht – mein stummer Trost. Kleinigkeiten bringen

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Vom Denken und Träumen

Ich bin ein Mensch, der lange denkt, der Fehler sieht – sie nicht verdrängt. Ich träume von Frieden, von Gerechtigkeit, und öffne Türen – selbst im Streit. Ich bin ein Mensch, der Fragen stellt, der nicht nur schweigt, wenn’s andern gefällt. Ich wünsche mir Liebe, ein Stück vom Glück, doch weiß: Die Zeit kehrt nie

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Das Gehirn

Das Gehirn ist ein wichtiges Organ, äußerst empfindlich und sehr filigran. Deshalb es oft geschont wird, an Aktivität verliert. So nutzen es manche nicht mal spontan.

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Stoffgebundene Sucht

Du stürzt hinein – kein Schleier, kein Versteck, man sieht es sofort: dein Blick, dein Dreck. Du bist auf der Flucht – vor dir, vor dem Staat, Kokain, Heroin: Besitz wird zur Tat. Du sagst: „Haschisch ist harmlos, Alkohol geht klar“, doch der Trip geht tiefer – du bist nicht mehr da. Du ziehst, du

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Verlorene Flügel

Es ist traurig – und leider wahr, mir ist schon offenbar: Ich hab in letzter Zeit zu viel Mist gebaut und mir die eigne Freiheit geklaut. Ich zähl wohl zu den stillen Leuten, die sich noch Hoffnungen zurechtdeuten, doch kaum etwas vermag sie zu erfreun – ihr Lachen klingt nur wie Schein. Ich hab viel

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Gutmütige Bescheidenheit

Du stehst gelassen über die Dinge, verzichtest still auf große Gewinne. Kein Laut begleitet Deinen Schritt, Du trägst das Herz der Güte mit. Dein Wissen bleibt ein stiller Schatz, Du suchst nicht Ruhm, noch den hohen Platz. Du hilfst, wo andre zögern still, weil Dich kein Eigennutz mehr will. Doch manchmal, leise, wird’s zur Qual,

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Das Jüngere Aussehen

Ein Mensch geschniegelt vor der Kamera stand, ließ sich fachmännisch fotografieren, doch die Fotografie er potthässlich fand, denn man vergaß ihn zu retuschieren. Er wirkte auf dem Foto hochbetagt, hat seine jugendliche Frische vermisst, sich nach dem Grund des Aussehens gefragt, meist es „das muss du nicht tun“ gewesen ist. So ein Foto erst viel

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Deine Nähe.

In manchen Momenten bist Du mir so nah als wärst Du im Jetzt neben mir da. Es ist als ob ich würde Dich spür´n, als vernehme ich gar ein sachtes Berühr´n. Es gibt etwas, dass können unsere Sinne nicht erklären, aber, wenn wir uns dagegen nicht wehren… dann ist es real existent, auch wenn niemand

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Döst…

Döst… Geht nicht mehr gerne raus. Ruhig geworden in den Haus. Früher war es hier sehr laut. Hat ihr oft den Nerv geraubt. Einfach war es damals nicht. Eine Not trug schwer Gewicht. Alten Narben sind verstaubt. Erinnerungen nicht erlaubt. Döst gern lieber in den Tag. Formt Gedanken die sie mag. Bernd Tunn Tetje

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