Damals ein Fischerboot am runden Rand, die Netze voll, der Mut so klein. Der Horizont – wie abgespannt, dahinter soll das Nichts wohl sein.
Man sagt: „Dort endet diese Welt, es kippt das Meer ins Dunkel fort.“ Und wer zu weit die Segel stellt, wird stürzen in einen tiefen Ort.
Dann wächst die Zeit, die Scheibe wird zu einer Kugel still und schwer. Der Rand verschwindet ungeniert, das „Nichts“ wird schlicht ein weiteres Meer.
Und heut, Raumschiff nun am Sternenrand, die Sensoren scharf, der Mut so klein. Der Urknall wie ein Absperrband: „Bis hierher darf dein Denken sein.“
Und leise flüstert alte Angst im neuen, mathematischen Kleid: „Dahinter fällt, wer weiter tanzt, ins leere Nichts der Wirklichkeit.“
Vielleicht, wenn fernste Kinder sehn, wie wir hier vor dem Urknall stehn, sagen sie still mit leisem Spott: sie wußten nichts vom jenseits dort sie hielten Grenzen für die Welt.