Jörn Weege

Oktober

Spinnen,
die mit den langen Beinen,
flüchten sich zu den Menschen,
als wären’s die Geister der Verstorbenen.

An Zäunen und Laternen
hängen in Fäden
Tränen alter Weiber,
gestern tränten sie noch im Verborgenen.

Nachts ein Rauschen
aus fernen Welten, Äther,
vielleicht Dein verirrter Gedanke an mich,
vielleicht ein entkommener Kuss.

Oder doch nur
die Heizung,
die von irgendjemand
entlüftet werden muss.

Wie gefällt dir das Gedicht?

Klicke auf die Sterne um es zu bewerten!

Durchschnittliche Bewertung 5 / 5. Anzahl Bewertungen: 2

Gib die erste Bewertung für dieses Gedicht ab.

Ein Gedicht in Schönschrift publizieren? Nutze den Handlettering-Generator und verwandle dein Gedicht in ein visuell ansprechendes Kunstwerk.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert