Herbstgedichte

Rose Herbst

Starke Hoffnung Rose Herbst Blickst unerschrocken himmelwärts erblühst in Farbenpracht Vollendung Vor Wintersruhezeit und Wendung erwartest neues Entstehen im Frühlingsgeschehen Starke Hoffnung Rose Herbst Weist unverdrossen himmelwärts zeigst uns, wie wunderbar ein Daseinskreis Gespiegelt in dir Du starke Hoffnung Rose Herbst

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Herbstmond

Der Altweibersommer veranlasst meist einen stabilen, trockenen und warmen Sommerausklang und eine gleichmäßige Wetterlage des Herbsteinfalls. Die Herbst-Tagundnachtgleiche folgt bis einschließlich des Jahres 2302 zwischen dem 22. und 23. September. In Österreich ist am 24sten Tag des Holzmonats jährlich der Rupertitag und am letzten Sonntag des Frühherbstmonats Tag des Denkmals. Der Wildmonat beendigt die Erntezeit

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Wolken

Weißt du noch, als wir im weichen Gras lagen, die Sonne unser Gesicht wärmte und der Himmel unendlich schien? Wir schauten den Wolken hinterher, sahen Drachen, Schiffe und Gesichter, Burgen aus weißer Watte, die nur für uns existierten. Die Zeit spielte keine Rolle, kein Handy, keine Termine, nur der Wind, das Lachen und ein Herz,

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Deutscher Wald im Licht

O Täler weit, o Höhenrand, du Wald im frühen Morgenlichte, dein Atem zieht durch Baum und Land und schreibt sich ein in die Geschichte. Durch Buchenlaub und Eichenkronen geht Wind wie eine alte Sage; in deinen tiefen, grünen Zonen verhallt des Tages laute Klage. Wo Wurzeln unter Steinen tasten und Quellwasser die Moose nährt, lernt

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Herbstgedanken

Nächstes Jahr um diese Zeit werde ich sterben. Wenn die Blätter sich braun und orange färben. Wenn die Welt wieder Eigentum der Dunkelheit wird und jedes Feld langsam stirbt. Der Regen wird es sein der mir meinen Hunger verdirbt und der nasse Asphalt der wie deine Augen wirkt. Die fehlende Wärme wird ihr Spiel mit

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Herbst – Nach Übermaß

Die Blätter fallen nicht aus Schwäche, sie lösen sich aus Übermaß; wer festhält wider seine Fläche, verliert am Ende mehr als Maß. Was reift, beginnt sich abzugeben, nicht aus Verlust, vielmehr aus Sinn; denn alles volle, drängend Leben strebt irgendwann nach außen hin. Der Baum bewahrt nicht durch Behalten, er ordnet sich durch stillen Schnitt;

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