Weil wir den Wald noch haben,
können wir in ihm baden –
im Duft von Moos und Morgenlicht,
das durch die alten Kronen bricht.
Weil wir den Wald noch spüren,
kann Frieden uns berühren;
sein Atem trägt uns sanft empor,
und alles Schweigen wird zum Chor.
Weil wir den Wald noch finden,
kann Neues in uns künden;
ein Weg, ein Blatt, ein Sonnenstrahl –
und plötzlich wird die Seele mal.
Weil wir den Wald bewahren,
kann Hoffnung sich entfalten;
in jedem Stamm, in jedem Ton
lebt Zukunft still und zeitlos schon.
Weil wir den Wald beherzen,
verblassen alte Schmerzen;
er heilt, was grau und schwer uns lag,
und schenkt uns Licht für jeden Tag.