Wer an den Wipfeln, in den Gipfeln,
sich vergnügt mit Schnee und Zipfeln,
wer dem Wind beim Tanze lauscht,
wie er durch die Tannen rauscht,
der versteht des Winters Sinn:
Nicht Stillstand liegt in ihm, Gewinn.
Denn wo das Eis die Formen hält,
wird Ordnung in die Welt gestellt.
Die Zapfen schwingen silbern sacht,
vom Mond berührt, von Frost bewacht.
Kein Lärmen stört den klaren Raum,
nur Atem, Licht und leiser Traum.
So spielt der Winter hoch im Wald,
nicht hart, nicht streng – nur kühl und kalt.
Und wer dort oben Freude fand,
trägt Ruhe mit hinab ins Land.