Der März probt schon den April:
Sonne lacht, dann zieht sie weiter.
Ein Windstoß räumt den Himmel leer,
gleich darauf füllt Regen ihn erneut.
Die Wolken wechseln ihre Meinung
schneller als der Kalender sein Blatt.
Auf der Wiese blitzt ein Sonnenstrahl,
kaum später klirrt ein kühler Schauer.
Der Frühling kommt nicht mit Erklärung,
er übt sein Wetter wie ein Musiker:
ein heller Ton,
ein dunkler Akkord,
dazwischen der Regen als Trommel.
Und wer heute über das Durcheinander klagt,
wird morgen merken:
Gerade dieses Schwanken
ist das erste sichere Zeichen des Frühlings.