TIMO ERTEL

Frühlingsgesang

Vom stillen Boden bricht das Grün,
die Knospe wagt ihr erstes Werden;
ein warmer Hauch durchzieht die Flur
und weckt die schlafenden Gefährten der Erden.
Die Sonne streut mit mildem Blick
ihr Gold auf Wiese, Baum und Quelle,
und überm Feld im jungen Wind
erklingt der Vögel leichte, helle.
Es summt im Duft der frischen Luft
der Bienen fleißiges Beginnen,
ein Schmetterling auf zartem Flug
verliert sich träumend zwischen Sinnen.
So wächst und wandelt sich die Welt,
vom Frost befreit, dem Licht ergeben;
der Lenz erhebt sein still Gebot:
Erneuere dich – und lebe.

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