Der März noch kühl, doch auf dem Feld ein Glanz,
ein erster Krokus zeigt sich ungeniert;
der April bringt Sonne – und vielleicht auch Tanz
von Regen, der das junge Grün verziert.
Am Weg ein Nestbau in der Heckenwand,
die Bienen summen über Saat und Klee;
ein Wanderer schaut über Wald und Land
und denkt: So schön war’s lange nicht mehr je.
Dann kommt der Mai, der Flieder blüht im Dorf,
ein Duft zieht leis durch Gärten und Alleen;
und wer am Abend ruht am Gartenstorf,
wird lächelnd diese stille Wahrheit sehn.