Der deutsche Wald ist unsre Ruh,
der Seele fester Aufenthalt;
wo Wurzelwerk im Boden ruht,
da bleibt, was trägt in jeder Zeit.
Nicht im Verneinen liegt die Kraft,
sondern im klaren Selbstverstehen;
wer weiß, was ihn im Innern schafft,
kann sicher in die Zukunft gehen.
Wir wollen sein, was uns bestimmt:
verantwortlich, in Treue klar;
aus Herkunft wächst, was Zukunft nimmt,
wenn Haltung bleibt, was sie einst war.
So steht der Wald als stilles Maß
für Ordnung, Maß und festen Sinn;
nicht laut im Anspruch, doch im Tun
liegt unser wahrer Ursprung drin.
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