Wenn die Wenden sich wenden,
und die Dänen es beenden,
und Wikinger stoßen dazu –
da bleibt diesem Land kaum je Ruh.
Wenn Sachsen sich lagern,
und Angeln hier wagen,
ihr Maß in die Fluren zu tun,
beginnt ein beständiges Ruh’n.
Dann Preußen und Österreich treten
in Ordnung und Recht auf die Beeten;
was wirr einst durch Zeiten sich zog,
wird langsam gefasst und gewogen.
Und durch all diese wechselnden Spuren,
durch Kämpfe, durch Wandel der Fluren,
bleibt eines im Innern besteh’n:
das Eigene, das wir versteh’n.
So wächst aus Bewegung und Zeit
kein Bruch, sondern stille Beständigkeit;
und was auch die Geschichte uns gab –
wir tragen es weiter, Schritt für Schritt, Tag für Tag.
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