Wenn wir glauben,
dass heut‘ der Tag uns nichts zu bieten hat,
können vielleicht wir ihm etwas bieten,
in seine Trübnis unser Lächeln senden, hinausgeh’n und ein Staunen schenken
dem weiten Himmel über uns.
Regen, statt ihn zu beschimpfen, darf uns das Gesicht benetzen und ein besonders dicker Tropfen sich auf die Nasenspitze setzen.
Wir könnten einen Dank entsenden an diesen neuen Tag,
ihm Licht aus unserm Herzen
spenden, ihn fragen, was er sonst noch mag.
Jeder Tag ist wie ein Bild,
doch unvollendet.
Auch Haltung und Gedanken
werden dort hinein entsendet.
Alles Leben wirkt
im steten Mitgestalten.
Möge auch an trüben Tagen
Schönes sich entfalten!
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