Der Sessel steht am Fenster.
Sie zieht die Füße
unter die Decke.
Draußen beginnt der Regen,
erst vereinzelt,
dann so dicht,
dass die Häuser gegenüber
ihre Kanten verlieren.
Die Tasse wärmt
ihre Hand.
Sie trinkt,
ohne den Blick
von der Seite zu heben.
Beim Umblättern
streift das Papier
ihren Daumen.
Sonst hätte sie jetzt
nach der Uhr gesehen.
Heute liest sie weiter.
Die Heizung tickt.
Im Flur liegt die Tasche,
noch gepackt.
Als es dunkler wird,
knipst sie die Lampe an.
Ihr Licht reicht
bis über ihre Knie.
Sie rückt das Buch
ein wenig näher.
Der Regen hat Zeit.
Sie auch.