Blütenpollen, goldner Staub,
tanzt im Wind, so federleicht,
trägt den Frühling aus dem Laub,
wo das junge Leben keimt.
Auf Wiesen schwebt ein sanfter Glanz,
vom Morgentau emporgetragen,
ein Blütenschweigen, voller Tanz,
das Sonnenwinde mit sich tragen.
Die Bienen summen leise Lieder,
der Flieder träumt in dunklem Blau,
die Welt erwacht, kehrt sehnend wieder,
im Blütenspiegel klar und rau.
Ein Hauch von Duft in warmer Luft,
der Märzenslust den Kuss verspricht,
die Erde atmet jung und ruft:
„Der Lenz ist da, vergesst mich nicht!“