Eva Schnaufer

Das Ego

Ich träume jeden Tag von einer Welt
die es niemals gab
der Mensch liegt stets auf den Lauer
voller Hoffnung und voller Trauer etwas Frieden und etwas Gerechtigkeit
und zwar für alle Ewigkeit
der Mensch weiß nur wenig was er will
so streift er durch die Gegend und sucht den Sinn
Seinen Aufgaben und Verpflichtungen geht er nach
ohne zu wissen was er mag
und am Ende kommt die Frage
war es alles recht oder mein Pech
die Zeit zurückzudrehen wäre schön
doch es ist nicht vorgesehen
Die Welt dreht sich weiter komme was es wolle
es zu ändern muss man wollen
voller Trauer und voller Wut
steht der Mensch in seinen eigenen Sud
Dein Herz wird in dieser Welt nicht geehrt
der Ruhm und der Glanz hat der Wert
Mehr mehr schreit er, sein Recht ist das Pech des Nächsten
ohne zu denken und stets du seinem besten,
der eine jagt die Liebe nach, der andere dem Ruhm und Macht

die Rettung ist in Ferne und die Hoffnung verblasst
dass was bleibt ist Enttäuschung und ein Hass.
Hätte ich die Kraft die Welt auf den Kopf zu stellen
um festzustellen, ob sie schöner ist
so werde ich es tun und zwar in nun,
die Welt könnte so gut sein
ohne Angst und ohne Leid voller Zufriedenheit
doch das Ego lässt es nicht zu, dass der Mensch sich alle gleich tun
ohne Ruhm und ohne Rang ist der Mensch stets krank
das Ego ist gegenwärtig in jedermann
bei dem ein mehr bei dem ein weniger
auch wenn es nicht so scheint
Voller Wut und voller Zorn nehmen das Leben aufs Korn
Den Tod ist es egal wer wir sind er holt uns alle gleich in sein Reich
dass was ich aus dem Herzen sagen kann ist leider nicht auszudrücken in einen Reim, also leben wir jeder wie er es mag
nach seinem eigenen Geschmack

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