Vom Hügel steigt ein heller Schein,
die Sonne blitzt durchs Grau;
der Morgen tritt ins Land hinein
mit frischer, lichter Tau.
Der Frost entweicht vom Feld und Rain,
das Eis zerspringt im Bach;
ein grüner Hauch durchzieht das Hain,
die Knospe wird schon wach.
Die Lerche schwingt sich hoch empor,
durchmisst den weiten Raum;
sie trägt des jungen Jahres Chor
hinauf zum Himmelsbaum.
Es taut im Tal, es taut im Sinn,
die Luft wird mild und klar;
was eben noch verloren schien,
steht neu und wunderbar.
So geh hinaus! Die Welt ist weit,
der Weg ist frisch und frei;
der März ruft laut zur Heiterkeit –
und du sei mit dabei.