Das Wort ward Fleisch, nicht fern, nicht schwer,
es wohnt bei uns, teilt Zeit und Leid.
In stiller Nacht tritt Gott uns näher,
der Ewige wird Mensch und Zeit.
Es spricht nicht laut, doch trägt es weit
durch Schuld und Dunkel, Angst und Nacht.
Ein Kind, in Armut uns geschenkt,
hat neues Leben uns gebracht.
Wir hören hin und warten still,
vertrauen mehr, als wir verstehn.
Wo Gott selbst setzt den ersten Schritt,
darf Hoffnung wachsen, Wege gehn.
So bleibt dies Wort uns nah und wahr,
durch alle Jahre, Tag und Zeit:
Im Kind von Bethlehem wird klar,
dass Gott uns trägt – jetzt und in Ewigkeit.