Dein Schmerz und Leid

Du brauchst Hilfe-komm und Rede, erkenne Offenheit im Wort
Dein Welt zerbricht langsam und jeder –meinst Du-dein Feind …du möchtest Fort
Deine Umfeld so unerträglich, die Dunkelkammer wird zum Freund
Nervöse Zwang Gemein-gefährlich, dein Hass zerstörend und erfreut

Ich bin bei dir, halt mich fester, gemeinsam üben Rollenspiel
Nicht jeder ist nun mal der „beste“-Depressionen feige Ziel
Genüge Leid mit Selbstzerstörung, eröffne Fragen- Katalog
Verlange fairere Anhörung, begreif Sokrates Dialog

Sprich klar und deutlich, stell die Fragen-nehmt Argumente Gegnern ernst
Die Ängste wie die Schnecken plage: zerstören langsam, kleben fest
Gekreuzte Wege, Schuld Begräbnis: Geschichte ändern wir nicht
Schließ diese Tür als „ Erlebnis“, entspann dich, atme, spüre licht

Die Ängste wirst du immer haben, dein ernster Feind bist du allein
Gedanken wie die Schwarzen Raben: dein Leben rau, trist, gemein
Schütz deine Würde, pfleg die Wunden, ertrinke schwächen Kompromiss
Endlose schrei hast du entbunden, Dämonen heulen mit-gewiss

Anwalt des Teufels pfeift auf Würde, verschenkt ungerne Honorar
Denn ewig trägst du deine Hürde, die „Freunde“ halten dich für Narr
Steh auf, reißt die fetzen nieder, zerschlage mutig Sorgen klotz
Mahle ein Bild und schreib die Lieder, befrei dein Sinn von alten Rotz

Du musstest leiden-wir auch, du wolltest gehen-auch so
Dein Hass zerstörend-tränen Hauch, verdammter Redner-bin ich froh…
Vertrau mir, wir sind viele: verzweifelt, müde, ekel, Neid
Gesperrt, verfolgte wilde Tiere, von Angst zerfressen, schmerzensleid

Die Psychologen helfen gerne, und dennoch heilen wunden nicht
Dein Schmerz und Leid-Besuch von ferne, du miss abgeben „alter ich“
Wenn du bereit die Schnur trennen, dann nehme Schere in die Hand
Um Ziel erreichen-muss du Rennen und brechen kalte Monster wand

Lass langsam weißer Feder treiben, das Türschloss versperrt Freiheit
Hör auf heimlich wunden kratzen, der Schlüssel liegt in Hand bereit
Greif meine Hand, ich bin bei dir, ich fühle Schmerz, ich fühle leid
Von alten „Ich“ entsteht ein „Wir“, bist du für ersten Schritt bereit?

Wie gefällt dir das Gedicht?

Klicke auf die Sterne um es zu bewerten!

Durchschnittliche Bewertung 5 / 5. Anzahl Bewertungen: 1

Gib die erste Bewertung für dieses Gedicht ab.

Kommentar verfassen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.