Der Märzenbecher läutet leis
den Winter aus den Gründen,
ein helles Klingen bricht das Eis
und lässt den Lenz verkünden.
Es zieht ein Hauch durch Feld und Flur,
wie heimlich froh vernommen;
die Erde löst die starre Spur –
das Leben ist gekommen.
Und mächtig hebt sich Licht und Kraft,
durchdringt die kalten Schranken,
bis alles neu sich Leben schafft
in Blüten, Duft und Ranken.
Da rauscht es sanft in Baum und Wind,
die Bäche klingen wieder;
und jedes Herz, das wachend sinnt,
stimmt ein in Frühlingslieder.
So fällt der Frost in stille Ruh,
die Welt beginnt von vorne;
der Märzenbecher ruft dazu –
und trägt das Licht nach vorne.