Max Vödisch

Der Preis der Würde

Mir geht es ja gut,
obwohl ich stets verliere.
Mir geht es ja gut,
auch wenn ich bald krepiere.

Hoffnung? Ein leeres Versprechen.
Verstellung? Ein nutzloses Spiel.
Heuchelei ließ mich stets erbrechen,
doch Verluste sind manchmal ein Ziel.

Mir geht es ja gut,
ohne Glanz, doch mit Würde.
Ich zahle meinen Tribut –
wie lange trage ich diese Bürde?

Nichts bleibt, wenn wir gehen,
der Tod kennt kein Bestechen.
Ehrlichkeit – fast nie gesehen,
selten in Rot, dem Versprechen.

Am Ende zählt keine Macht,
kein Gold, kein Titel, kein Thron.
Wer heute kriecht, wird morgen verlacht –
ist der Tod dann der verdiente Lohn?

Wie gefällt dir das Gedicht?

Klicke auf die Sterne um es zu bewerten!

Durchschnittliche Bewertung 5 / 5. Anzahl Bewertungen: 5

Gib die erste Bewertung für dieses Gedicht ab.

Ein Gedicht in Schönschrift publizieren? Nutze den Handlettering-Generator und verwandle dein Gedicht in ein visuell ansprechendes Kunstwerk.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert