Jörg Stahlschmidt

Der Tag erwacht

Das Land noch müde, nachtgeprägt,
verharrt in tiefer Stille.
Vom ersten Lichtstrahl aufgeschreckt,
des Lebens bunte Fülle.

Ein Nebelband hüllt meisterlich
nun Baum für Baum in Edelweißgewänder.
Gemächlich schiebt der Tag den Mond und schleppt die alte Sonne,
zu höchster Kraft das Elixier ein Lebensspender.

Nun tausendfach das Schweigen bricht.
Ein Chor im Fluss der Zeiten.
Der Nebel flieht solch Übermacht,
erweckt das Land mit freiem Blick auf ferne Weiten.

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