Ein Mensch vor der Tür zum „Herbst seines Lebens“ steht,
doch diesen Lebensabschnitt noch nicht betritt,
letztendlich er den Weg des „Zweiten Frühlings“ geht,
hält mit Jüngeren bemerkenswert gut mit.
Zwar sind seine Haare mittlerweile ergraut,
aber lichte Stellen sind nicht zu sehen,
den jungen Mädchen sehr gerne hinterherschaut,
denn es ist schwer, ihnen zu widerstehen.
Dieser Mensch kommt mit seinem jugendlichen Flair,
bei allen Mitmenschen hervorragend an.
Sein Aussehen bietet zwangsläufig die Gewähr,
dass er mit seinem Charme viel erreichen kann.
So verläuft sein Leben immer planmäßig rund,
sich niemals wegen Unbedeutendes stresst,
ist mit sich zufrieden und Gott sei Dank gesund,
sogar hin und wieder mal die Sau rauslässt.
Doch der Zahn der Zeit unaufhaltsam an ihm nagt,
Aussehen und Gesundheit stark reduziert.
Auch wenn ihm der Verfall nun keineswegs behagt,
er in den „Herbst des Lebens“ befördert wird.