Der Winter, der Winter,
zieht leise ins Land,
mit silbernem Schleier
und frostiger Hand.
Er rüttelt am Tore
der nächtlichen Welt,
dass träumend der Himmel
sein Sternenzelt hält.
Er streift durch die Wälder,
durch Hügel und Tal,
lässt schweigend erstarren
das rauschende Mahl.
Er haucht an die Fenster
sein flüchtiges Bild,
bis innen das Kerzenlicht
warmherzig und mild.
Doch unter dem Schweigen,
im ruhenden Schnee,
liegt heimlich das Werden
im winterlich Weh.
Und wer ihm im Wandern
die Stille vertraut,
dem öffnet der Frühling
das Herz unverbaut.